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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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267
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Warnung vor Sünden. Iacobi 3. 5. Reichthums Nichtigkeit. 26/

Oehl, oder ein Weinstock Feigen tragen? Alsokann auch ein Brunnen nicht salziges und süßesWasser geben.

13. Wer ist ' weise und klug unter euch? Dererzeige mit seinem i guten Wandel seine Werke,in der Sanftmuth und Weisheit.

* Eph. 6, 16. -s Eph. 6/ 9.

i-i. Habt * ihr aber bittern Neid und Zank ineuerm Herzen; so rühmet euch nicht, und lügetnicht wider die Wahrheit. * Eph. 4, 31 .

is. Denn 'das ist nicht die Weisheit, die vonoben herab kommt; sondern irdisch, menschlichUNd teuflisch. - *t Cor. 2 ,6.7.

16 . Denn ' wo Neid und Zank ist, da ist Un-ordnung und eitel böses Ding. *i C°r. 3, z.

17. Die Weisheit aber von oben her ist aufserste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt ihrsagen, voll Barmherzigkeit, und guter Früchte,unparteyisch, ohne Heuchelei).

18 . Die * Frucht aber der Gerechtigkeit wirdgesäet im Frieden denen, die den Frieden halten.

' Esaj. 32, 17.

Das 4. Capitel.

Warnung vor Sünden.

1. AAoher kommt Streit und Krieg unter euch?

Kommt es nicht daher, aus euern Wol-lüsten, die da * streiten in euern Gliedern?

* Rom. 7, 23.

2 . Ihr seyd begierig, und erlanget es damitnicht; ihr hasset und neidet, und gewinnet da-mit nichts; ihr streitet und krieget, ihr habtaber nicht, darum, daß ihr nicht bittet;

3. Ihr bittet und krieget nicht, darum, daßihr übel bittet, nähmlich dahin, daß ihr es miteuern Wollüsten verzehret.

2!. Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wissetihr nicht, daß der ' Welt Freundschaft GottesFeindschaft ist? Wer der Welt Freund seyn will,der wird Gottes Feind seyn.

* Joh. 16 , 19. Gal. 1, 10 .

s. Oder laßt ihr euch dünken, die Schrift 'sage umsonst: Den Geist, der in euch wohnet,gelüstet wider den Haß? * Gal. 6, 17 .

6. Und gibt * reichlich Gnade. Sintemahldie Schrift sagt: 1- Gott widerstehet den Hoffär-tigen aber den Demüthigen gibt er Gnade.

* Eph. 2, 4. 7. 1- Hiob 22 , 29. Matth. 23, 12 .

7. So seyd nun Gott unterthättig. * Wider-stehet dem Teufel, so fliehet er von euch.

* Eph. 6, 12. i Pct. 6, 9.

8. ' Nahet euch zu Gott, so nahet er sich zu

euch, -r Reiniget die Hände, ihr Sünder, undmachet eure Herzen keusch, ihr Wankelmüthigen.

* Zach. 1/ 3 . -s Es. 1, 16 .

9. Seyd elend, und traget Leide, und weinet;euer Lachen verkehre sich in Weinen, und eureFreude in Traurigkeit.

10. * Demüthiget euch vor Gott, so wird er

euch erhöhen. »i Pct. 6,6.

i i. Afterredet' nicht unter einander, liebenBrüder. Wer seinem Bruder afterredet, undurtheilet seinen Bruder; der afterredet dem Ge-setz, und urtheilet das Gesetz. Urthcilest duaber das Gesetz; so bist du nicht ein Thätcrdes Gesetzes, sondern ein Richter.

" Ps. 16 , 3. 1 Pct. 2 , 1 .

12 . Es ist ein einiger Gesetzgeber, der kannselig machen und verdammen. ' Wer bist du,der du einen andern urtheilest?

* Matth. 7, i. Rom. 2 , i. c. 14, 4.

13. Wohlan, die ihr nun saget: Heute odermorgen wollen wir gehen in die oder die Stadt,und wollen ein Jahr da liegen, und handthieren,und gewinnen;

14 . Die ' ihr nicht wisset, was morgen seynwird. Denn was ist euer Leben? Ein i- Dampfist es, der eine kleine Zeit währet, darnachaber verschwindet er. ' Luc. 12 , 20 . -s Ps. 102 , 1 .

is. Dafür ihr sagen solltet: ' So der Herr willund wir leben, wollen wir dieß oder das thun.

* Gcsch. 18 / 21 .

1 6. Nun aber rühmet ihr euch in euerm Hoch-muth. Aller ' solcher Ruhm ist böse.

» 1 Cor. 6, 6.

17 . Denn * wer da weiß Gutes zu thun,und thut es nicht, dem ist es Sünde.

* Luc. 12 , 47.

Das 5. Capitel.

Von des Reichthums Nichtigkeit, von geduldigem Leiden und kräftigem

Gebeth.

1. Hssrohlan nun, ihr ' Reichen, weinet und

heulet über euer Elend, das über euchkommen wird. *Spr. I l, 28. Luc. 6, 2/,.

2 . Euer ' Reichthum ist verfaulet, eure Klei-der sind mottenfressig geworden. "MM. 6, 19 .

3 . Euer Gold und Silber ist verrostet; undihr Rost wird euch zum Zeugniß seyn, und wirdeuer Fleisch fressen, wie ein Feuer. Ihr habteuch Schätze gesammelt an den letzten Tagen.

>4. Siehe, ' der Arbeiter Lohn, die euer Landeingeerntet haben, und von euch abgebrochen ist,das schreyet; und das Rufen der Ernter ist ge-kommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth.

* 3 Mos. 19, 13.

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