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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Ansehen der Person.

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Geduld im Leiden. Thäter des Worts. Iac 0 bi 1. 2.

8. * Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinenWegen. * 4, s.

s. Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühmesich seiner Höhe:

10. Und der da reich ist, rühme sich seiner

Niedrigkeit; denn * wie eine Blume des Graseswird er vergehen. * i Pei. i, 21 .

11. Die Sonne gehet auf mit der Hitze, unddas * Gras verwelket, und die Blume fälltab, und seine schöne Gestalt verdirbt: also wirdder Reiche in seiner Habe verwelken. 'Ps. 102 , 12 .

12. * Selig ist der Mann, der die An-fechtung erduldet; denn nachdem er be-währet ist, wird er die Krone des Lebensempfangen, welche Gott verheissen hatdenen, die ihn lieb haben. 'Off. 3,1s.

13. Niemand sage, wenn er versucht wird,daß er von Gott versucht werde. Denn Gottist nicht ein * Versucher zum Bösen, er versucht

Niemand. 'iCor. 10/13.

1 - 4 . Sondern ein Jeglicher wird versucht, wenner von seiner eigenen Luft gereitzet und gelocketwird.

iS. Darnach, wenn die Lust empfangen hat,gebieret sie die Sünde; die Sünde aber, wennsie vollendet ist, gebieret sie den Tod.

(Epistel am 4. Sonnt, nach Ostern, Cantate.)

16.Irret nicht, lieben Brüder.

17. Alle gute Gabe, und alle voll-kommene Gabe kommt von oben herab,von dem Vater des Lichts, * bey wel-chem ist keine Veränderung, noch Wech-sel des Lichts und der Finsterniß. ' Mal. 3 ,6.

1 8 . Er hat uns ' gezeuget nach seinem Willen,durch das ff Wort der Wahrheit, auf daß wirwären Erstlinge seiner Creaturen.

* Hol). 1, 13. 1 Pct. 1 , 23. ff Eph. 1/ 13.

19. Darum, lieben Brüder, ein jeglicher Menschsey * schnell zu hören; langsam aber zu reden,und langsam zum Zorn. ' Prcd. 7 /10.

20. Denn des Menschen Zorn thut nicht,was vor Gott recht ist.

21. Darum so * leget ab alle Unsauberkeitund alle Bosheit; und nehmet das Wort an mitSanftmuth, das in euch ff gepflanzet ist, welcheskann eure Seelen selig machen.)

* Rom. 13, 12 . Col. 3, 8. ff 1 Cor. 3, 6.

(Epistel am 3. Sonntage nach Ostern, Rogate.)

22.(Aeyd aber ' Thäter des Worts, und nicht

Hörer allein, damit ihr euch selbst betrüget.

» Nom. 2, 13.

23 . Denn so * Jemand ist ein Hörer des

Worts, und nicht ein Thäter; der ist gleicheinem Manne, der sein leibliches Angesicht imSpiegel beschauet. ' Luc. 6 ,49.

2^. Denn nachdem er sich beschauet hat, ge-het er von Stund an davon, und * vergißt, wieer gestaltet war. ' 2 M. 1, s.

25. Wer aber durchschauet in das vollkom-mene ' Gesetz der Freyheit, und darinnen be-harret; und ist nicht ein vergeßlicher Hörer,sondern ein Thäter: derselbige ff wird selig seynin seiner That. * c. 2,12. ff M. 13,17.

26. So aber sich Jemand unter euch läßtdünken, er diene Gott, und * hält seine Zungenicht im Zaum, sondern verführet sein Herz;deß Gottesdienst ist eitel. «Ps. 34 ,i 4 .

27. Ein reiner und unbefleckter Gottesdienstvor Gott dem Vater ist der: Die * Waisen undWitwen in ihrer Trübsal besuchen, und sich vonder Welt unbefleckt behalten.) ' H-ob 31,16.17.

Das 2. Capitel.

Vom Ansehen der Person und Heuchclglauben.

i.Oieben Brüder, haltet 'nicht dafür, daß der^ Glaube an Jesum Christum, unfern Herrnder Herrlichkeit, Ansehen der Person leide.

' 3 Mos. iS, 13.

2. Denn so in eure Versammlung käme einMann mit einem goldenen Ringe und miteinem herrlichen Kleide, es käme aber auch einArmer in einem unsauber» Kleide.

3. Und ihr sähet auf den, der das herrlicheKleid trägt, und sprächet zu ihm: Setze du dichher aufs beste; und sprächet zu dem Armen:Stehe du dort, oder setze dich her zu meinenFüßen;

2i. Und bedenket es nicht recht; sondern ihrwerdet Richter, und machet bösen Unterschied.

5. Höret zu, meine lieben Brüder, hat nicht

Gott erwählet die Armen auf dieser Welt,die am Glauben reich sind, und Erben des Reichs,welches er verheissen hat denen, die ihn ' liebhaben? '2 Mos. 20,6.

6 . Ihr aber ' habt dem Armen Unehre gethan.Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euchüben, und ziehen euch vor Gericht ?*iCor. 11,22.

7 . Verlästern sie nicht den guten Nahmen,davon ihr genannt seyd?

8 . So ihr das königliche Gesetz vollendet nachder Schrift: ' Liebe deinen Nächsten als dichselbst; so thut ihr Wohl. » Marc. 12 . zi.

9. So ihr aber' die Person ansehet; thut ihr

(LD