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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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259
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Ebräcr 9. 10.

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Blut Christi reiniget.

(Epistel am -5. Sonntage in der Fasten, Judica.)

i i.Ahristus aber ist gekommen, daß er sey ein' Hoherpriester der zukünftigen Güter,durch, eine größere und vollkommnere Hütte, dienicht mit der Hand gemacht ist, das ist, dienicht also gebauet ist;

* c. 3, i. c. 4, 14. e. 6, 20 . c. 7, 27 . c. 8, 1 .

12. Auch nicht durch der Böcke oder KälberBlut, sondern er ist durch sein eigenes Bluteinmahl in das Heilige eingegangen, und hateine ewige Erlösung erfunden.

13. Denn, so "der Ochsen und der BöckeBlut, und die t Asche von der Kuh ge-sprenget, heiliget die Unreinen zu derleiblichen Reinigkeit:

* 3 Mos. 16 , 14. st- 4 Mos. 19, 9. 12 . 17 . 18.

1^. Wie viel mehr wird * das BlutChristi, der stch selbst ohne allen Wan-del durch den heiligen Geist Gott geop-fert hat, unser Gewissen reinigen vonden todten Werken, zu dienen dem le-bendigen Gott?

* 1 Pot. 1, 19. 1 Joh. 1, 7. Off. 1, 6.

15. Und darum ist er auch * ein Mittler des

neuen Testaments, auf daß durch den Tod, sogeschehen ist zur Erlösung von den Uebertretun-gen, die unter dem ersten Testament waren,die, so berufen find, das verheißene ewige Erbeempfangen.) * 12 , 24 . 1 Nm. 2 , 3 .

16. Denn wo ein Testament ist, da muß derTod geschehen deß, der das Testament macht.

17. Denn * ein Testament wird fest durch denTod, anders hat es noch nicht Macht, wenn dernoch lebet, der es gemacht hat. * Ga!. 3 , 13 .

18. Daher auch das Erste nicht ohne Blutgestiftet ward.

19. Denn als Moses ausgeredet hatte vonallen Gebothen, nach dem Gesetz, zu allem Volk;nahm er Kälber-und Bocksblut, mit Wasserund Purpurwolle und Z)sop, und besprengtedas Buch und alles Volk,

20. Und sprach: * Das ist das Blut des Te-staments, das Gott euch gebothen hat.

* 2 Mos. 24, 8.

21. Und die * Hütte und alles Geräthe desGottesdienstes besprengte er desselbigen gleichen

Christi Opfer.

Vorbilder mit solchem gereiniget werden; abersie selbst, die himmlischen, müßen bessere Opferhaben, denn jene waren.

22,. Denn Christus ist nicht eingegangen in dasHeilige, so mit Händen gemacht ist (welches istein Gegenbild des rechtschaffenen;) sondern inden Himmel selbst, nun zu * erscheinen vor demAngesicht Gottes für uns. * 1 J°h. 2 , 1 .

25. Auch nicht, daß er stch oftmahls opfere,gleichwie * der Hohepriester gehet alle Jahre indas Heilige mit fremdem Blut.

' 2 Mos. 30, 10 . 3 Mos. 16, 2. 3. 4.

26. Sonst hätte er oft müßen leiden vomAnfang der Welt her. Nun aber' am Ende derWelt ist er * einmahl erschienen, durch sein eigenesOpfer die Sünde aufzuheben.

' 1 Cor. 10 , 11 . Gal. 4, 4. -s Ebr. 9, 12 . 28.

27. Und' wie den Menschen ist gesetzt einmahlzu sterben, darnach aber das Gericht:

* 1 Mos. 3, 19.

28. Also ist * Christus einmahl geopfert, weg-zunehmen Vieler Sünden. Zum andern Mahlaber wird er ohne Sünde erscheinen denen, dieauf ihn warten, zur Seligkeit.

* Rom. s, 6. i Pct. Z, 18. Ebr. io, 12 .

Das 10. Capitel.

Vortrefflichkeit des Vcrsohnopfers Christi.

1. ^enn das * Gesetz hat den Schatten von^ den zukünftigen Gütern, nicht das We-sen der Güter selbst. Alle Jahre muß manopfern immer einerley Opfer, und t kann nicht,die da opfern, vollkommen machen.

* Col. 2 , 16 . 17. -s Ebr. 7, 19.

2. Sonst hätte das Opfern aufgehöret, wodie, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehrhätten von den Sünden, wenn sie einmahl ge-reiniget wären.

3 . Sondern es geschieht nur durch dieselbigenein * Gedächtniß der Sünden alle Jahre.

3 Mos. 16 , 2 i.

Denn es ist * unmöglich durch Ochsen - undBocksblut Sünden wegnehmen.

* 3 Mos. 16 , 14. 18 . Ps. 40, 13.

5 . Darum, da Er in die Welt kommt, ' sprichter: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt,den Leib aber hast du mir zubereitet.

* Ps. 40, 7.

6 . Brandopfer und Sündopfer gefallen dir

NUt Blut. *2 Mos. 29, 21 .

22. Und ' wird fast alles mit Blut gereinigetnach dem Gesetz. Und 7 ohne Blutvergießen nicht. .. , .. «

geschieht keine Vergebung. 7 . Da sprach ich : Siehe, ich komme, Om

* 3 Mos. 17 , 11 . -k-Evk>. i, 7 . Buch steht vornehmlich von mrr geschrieben)

25. So mußten nun der himmlischen Dinge daß ich thun soll, Gott, deinen Willen.