Pflicht der Eheleute.
1 Petri 2. 3.
Geduld in Leiden.
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storben, der Gerechtigkeit leben; durchwelches Wunden ihr feyd heil gewor-den. * E«aj. 53/ 4. i Hob. 3, 5.
25 . Denn ihr wäret * wie die irrendeSchafe; aber ihr feyd nun bekehret zudem -i- Hirten und Bischof eurer Seelen.)
* Esaj. 53 , 6 . -f Hoh. io, 12.
Das 3. Capitel.
Pflichten der Eheleute. Geduld und Beständigkeit im Leiden.
Taufbund.
1. t^>esselbigen gleichen sollen * die Weiber^ ihren Männern unterthan seyn, auf daß
auch die, so nicht glauben an das Wort, durchder Weiber Wandel ohne Wort gewonnenwerden. * Eph. §, 22.
2. Wenn fie ansehen euern keuschen Wandel,in der Furcht.
3. Welcher * Schmuck soll nicht auswendig seynmit Haarflechten, und Goldumhängen, oderKleideranlegen; * Esaj. 3 ,13. 1 Tim. 2,9.
Sondern * der verborgene Mensch des Her-zens unverriickt, mit sanftem und stillem Geist,das ist köstlich vor Gott. * Ps- 45/14. Rom. 2,29.
5. Denn also haben fich auch vor Zeiten dieheiligen Weiber geschmückt, die ihre Hoffnungauf Gott setzten und ihren Männern unterthanwaren;
6 . Wie die Sara Abraham gehorsam war,
und * hieß ihn Herr, welcher Töchter ihr gewor-den seyd, so ihr wohl thut und nicht so schüch-tern seyd. *i Mos. 18,12.
7 . Desselbigen gleichen, "ihr Männer, wohnetbey ihnen mit Vernunft, und gebet dem weibli-chen , als dem schwächsten Werkzeuge, seine Ehre,als auch Miterben der Gnade des Lebens, aufdaß euer Gebeth nicht verhindert werde.
* Col. 3, 19.
(Epistel am 5. Sonntage nach Trinitatis.)
g.Endlich aber seyd allesamt * gleich gefinnet,mitleidig, brüderlich, barmherzig, freun-lich. *Ph,l.3/i6.
9. * Vergeltet nicht Böses mit Bösem,
oder Scheltwort mit Scheltwort; son-dern dagegen segnet, und wisset, daß ihrdazu berufen seyd, daß ihr den Segenbeerbet. * i Th-ss. 5, 15.
10. Denn * wer leben will, und gute Tage
sehen, r der schweige seine Zunge, daß ste nichtBöses rede, und seine Lippen, daß ste nichttrügen. * Ps- 34/ 13. -f Jac. 1/ 26.
11. * Er wende sich vom Bösen, und thueGutes; er suche Frieden, und jage ihm nach.
* Esaj. 1 / 16 . 17 .
12. Denn die * Augen des Herrn sehen auf
die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Gebeth;das Angesicht aber des Herrn stehet auf die, soBöses thun. ' Ps 33 /18.
13. Und wer ist, der euch schaden könnte; soihr dem Guten nachkommet?
i^. Und * ob ihr auch leidet um der Gerech-tigkeit willen, so seyd ihr doch selig. Fürchteteuch aber vor ihrem Trotzen nicht, und erschrecketnicht. * c. 2/ 20.
15 . * Heiliget aber Gott den Herrn in euernHerzen.) Seyd aber allezeit bereit zur Ver-antwortung Jedermann, der Grund fordert derHoffnung, die in euch ist,
* Esaj. 8 / 13 . c. 29 / 23 .
1 6 . Und das mit Sanftmüthigkeit, und * Furcht,und habt ein gutes Gewissen, auf daß die, sovon euch afterreden, als von Uebelthätern, zuSchanden werden, daß ste geschmähet habeneuern guten Wandel in Christo. * Phil. 2/12.
17. Denn es ist besser, so es Gottes Wille ist,daß ihr von Wohlthat wegen leidet, denn vonUebelthat wegen.
18. Smtemahl auch * Christus einmabl fürunsere Sünden gelitten hat, der Gerechte fürdie Ungerechten, auf daß er uns Gott opferte;und ist getödtet nach dem Fleisch, aber lebendig
gemacht nach dem Geist. * Rom. 5 / 6 . Ebr. 9 / 2Z.
c. 10/ 12.
19 . In demselbigen ist er auch hingegangen,und hat geprediget ' den Geistern im Gefängniß,
* c. 4 / 6 .
20. Die etwa nicht glaubten, da Gott eins-
mahls harrete und Geduld hatte zu den Zeiten* Noä, da man die Arche zurüstete, in welcherwenige, das ist, acht Seelen, behalten wurdendurchs Wasser; ' Ma»h. 24 / 37.
21. Welches nun auch uns selig macht in'derTaufe, die durch jenes bedeutet ist, nicht dasAbthun des Unflaths am Fleisch, sondern derBund eines guten Gewissens mit Gott, durchdie Auferstehung Jesu Christi;
* Marc. 16, 16. Eph. 5/ 26.
22. Welcher ist zur ' Rechten Gottes in denHimmel gefahren, und sind ihm unterthan dieEngel, nnd die Gewaltigen, und die Kräfte.
* Ps. 110/ 1. Eph. 1/ 20.
(H h 2)