2l2 Christus der Eckstein.
1 Petri 1. 2. Würde und Pflicht der Christen.
alle Herrlichkeit der Menschen wie des GrasesBlume. Das Gras ist verdorret/ und die Blumeabgcfallen.
- Ps 102 , 12 Ps 163, 13. Esaj. 40, 6 7. Jac. 1/ 10. II.
25 . Aber' des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit.Das ist a-ber das Wort / welches unter euchverkündiget ist. * Es. 40, s.
Das 2. Capitel.
Von dcr Pflicht der Wicdergcbornen / wie auch dcr Unterthancn undKnechte.
1. s^'o ' leget nun ab alle Bosheit/ und allen^ Betrug/ und Heuchelei) / und Neid/ und
alles Afterreden; * Rom. 6 ,4.
2. Und seyd begierig ' nach der vernünftigenlautern Milch / als ff die jetzt gebornen Kindlein,auf daß ihr durch dieselbige zunehmet;
* Ebr. 2 / 13. ff Match. 18 , 3.
3. So ihr anders' geschmecket habt / daß der
Herr freundlich ist; "Ps. 34,9.
2,. Zu welchem ihr gekommen seyd / als zu *dem "lebendigen Stein, der von den Menschenverworfen, aber bey Gott ist er auserwähltund köstlich. * Ps- "s, 22.
5. Und auch ihr, als die lebendigen Steine,bauet euch zum geistlichen Hause, und zum ' hei-ligen Priefterthum, zu opfern ff geistliche Opfer,die Gott angenehm sind, durch Jesum Christum.
* Es 61 , 6. c. 66, 21 . 1- Hos. 14, 3. Mal. i, il. Rom. 12 , i.
6 . Darum steht in der Schrift: * Siehe da,ich lege einen auserwählten köstlichen Ecksteinin Zion; und wer an ihn glaubt, der soll nichtzu Schanden werden. * Esaj. 2«, 16. Rom. s, 33.
7. Euch nun, die ihr glaubet, ist er köstlich;den Ungläubigen aber ' ist er der Stein, dendie Bauleute verworfen haben, und zum Eck-stein geworden ist, * ME. 21,42.
8 . ' Ein Stein des Anstoßens, und ein Felsder Aergerniß; die sich stoßen an dem Wort,und glauben nicht daran, darauf sie gesetzet sind.
" Es. 8, 14. Luc. 2 , 34. Rom. 9/ 33.
9. Ihr aber'seyd das auserwählte Ge-schlecht, das ff königliche Priesterthum,das heilige Volk, das Volk des Eigen-thums, daß ihr verkündigen sollt dieTugenden deß, der euch berufen hat vonder Finsterniß zu seinem wunderbaren
Licht , * Esaj. 43, 20. 1- 2 Mos. 19, 6. Off. 1, 6. c. 3, 10 .
10. Die'ihr weiland nicht ein Volk wäret,nun aber Gottes Volk seyd, und weiland nichtin Gnaden wäret, nun aber in Gnaden seyd.
' Hos. 2, 23. RöM. 9, 23.
(Epistel nm 3. Sonntage nach Ostern, Jubilate.)
i i.sieben Brüder, ich ermahne euch, als ' dieFremdlinge und Pilgrimme: ff Enthaltet euchvon fleischlichen Lüsten, welche wider die Seelestreiten; * Ps. 39 , 13 . ff Rom. 13 , 13 .
12. Und führet einen guten Wandel unter den
Heiden, auf daß die, so von euch afterreden,als von Uebelrhätern, 'eure gute Werke sehen,und Gort preisen, wenn es nun an den Tagkommen wird. * ME. 3 , 16 .
13. Seyd ' unterthan aller menschlichen Ord-
nung , um des Herrn willen, es sey dem Kö-nige , als dem Obersten , * Rom. 13 , 1. Ta. 3 , 1/
1^. Oder den Hauptleuten, als den Gesandtenvon ihm zur Rache über die Uebelthäter, undzu Lobe den Frommen.
15. Denn das ist der Wille^ Gottes, daß ihr *
mit Wohlrhun verstopfet die Unwissenheit derthörichten Menschen, ' c. 3 , 9
1 6 . Als die' Freyen, und nicht als hättet ihrdie Freyheit zum Deckel der Bosheit; sondernals die Knechte Gottes. *i C°r. 7 , 23 .
1 7 . Thut' Ehre Jedermann. Habt die Brü-der lieb, ff Fürchtet Gott, ffff Ehret den König.
* Rom. 12 , 10 . ff Spr. 24, 21 . ffff ME- 22 , 21 .
18. Ihr ' Knechte, seyd unterthan mit allerFurcht den Herren, nicht allein den gütigen undgelinden, sondern auch den wunderlichen.
" Eph. 6, 3.
19. Denn das ist Gnade, so Jemand'um desGewissens willen zu Gott das Uebel verträgt,und leidet das Unrecht. *ME.-, i».
20. Denn was ist das für ein Ruhm, so ihrum Missethat willen Streiche leidet? Aber wenn' ihr um Wohlthat willen leidet und erduldet,das ist Gnade bey Gott.)
* c. 3, 14. 17 . c. 4, i4. Matth. 10 .
(Epistel am 2 . Sonnt, nach Ostern, Miseric. Domini.)
21. Denn dazu seyd ihr berufen. Sintemahlauch Christus gelitten hat für uns, unduns ein ' Vorbild gelassen, daß ihr sollt Nach-folgen seinen Fußstap-fen; ' 8°h. 13 , 13 .
22. ' Welcher keine Sünde gethan hat, ist auchkein Betrug in seinem Munde erfunden;
* Esaj. 32, 9 . Joh. 8, 46. 2 Cor. 3, 21 .
23. Welcher ' nicht wiederschalt, da er geschol-ten ward, nicht drvhete, da er litte, er stelletees aber dem heim, der da recht richtet,
* Esa,. 33, 7.
2^. Welcher ' unsere Sünden selbst ge-opfert hat an seinem Leibe auf demHolz, auf daß wir, der Sünde abge-