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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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239
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Christliche Lebensregeln. Ep. an Titum 2. 3.

^6. Sie sagen , sie' erkennen Gott, aber mitden Werken verläugnen sie es; sintemahl siesind, an welchen Gott Gräuel hat, und gehor-chen nicht, und sind zu allem guten Werk un-tüchtig. *2 T,M. 3/5. 8.

Das 2. Capitel.

Lcbtnsrcgeln unterschiedlicher Stünde , um dcr Gnade Gottes willenzu beobachten.

1 . A>U aber * rede, wie sichs ziemet nach der

heilsamen Lehre. * i Tim. 6/ 3. 2 Tm>. 1 , 13 .

2. Den Alten, daß sie nüchtern seyen, ehrbar,

züchtig, * gesund im Glauben, in der Liebe,in der Geduld; * c 1 , 13 .

3 . Den allen " Weibern desselbigen gleichen,

daß sie sich stellen, wie den Heiligen ziemet, nichtLästerinnen seyen, nicht Weinsäufermnen, guteLehrerinnen; *i Tim. 3 , 11 .

-ä. Daß sie die jungen Weiber lehren züchtigseyn, ihre Männer lieben, Kinder lieben,

5 . Sittigseyn, keusch, häuslich, gütig, 'ihrenMännern unterthan, auf daß nicht das WortGottes verlästert werde. -Eph. 3 , 23 .

6 . Desselbigen gleichen die jungen Männer er-mahne, daß sie züchtig seyen.

7 . Allenthalben aber ' stelle dich selbst zum

Vorbilde guter Werke, mit unverfälschter Lehre,mit Ehrbarkeit. * 1 M. 3 , 3 .

8. Mit heilsamem und untadelichem Wort,auf daß * der Widerwärtige sich schäme, undnichts habe, daß er von uns möge Böses sagen.

* 1 Tim. 3/ 14.

9 . Den * Knechten, daß sie ihren Herren un-terthänig seyen, in allen Dingen zu Gefallenthun, nicht widerbellen,

* Loh. 6, 3. Col. 3, 22. 1 Tim. 6/ 1. i Pet. 2/ 18.

i o. Nicht veruntreuen, sondern alle gute Treueerzeigen, auf daß sie die Lehre Gottes, ' unsersHeilandes, -r zieren in allen Stücken.

' 1 Tim. 1, 1. Tit. 1, 3. -!- Neh. 3/ 9.

(Epistel am heiligen Christtage.)

i i.^enn es ist * erschienen die heilsame GnadeGottes allen Menschen;

* c. 3, 4., 1 Joh. 4, S.

12. Und züchtiget uns, daß wir sollen verläug-

nen das ungöttliche Wesen, und die weltlichenLüste, ' und züchtig, gerecht und gottselig lebenin dieser Welt, *eph. i, 4.

13. Und ' warten auf die selige Hoffnungund Erscheinung der Herrlichkeit des großenGottes und unsers Heilandes Jesu Christi;

' i Cor. 1, 7. Phil. 3, 20.

Vermahnung zum heiligen Leben. 239

i^. Der ' sich selbst für uns gegebenhat, ans daß er uns erlösete von allerUngerechtigkeit, und reinigte ihm selbstein Volk zum Eigenthum, das fieißigwäre zu guten Werken.)

* Gal. i, 4. c. 2, 20. 1 Tim. 2/ 6.

15. Solches rede und ermahne, und strafemit ganzem Ernst. Laß dich Niemand verachten.

Düs 3 . Capitel.

Obrigkeit ist zu ehren, Gottes Güte zu preisen, unnütze Fragen undJrrlehrer zu meiden.

1. (Erinnere sie, daß sie den Fürsten und der^ ' Obrigkeit unterthan und gehorsam seyen,

1 - zu allem guten Werk bereit seyen,

* 1 Pet. 2, 13. -j- 2 Tim. 3, 17.

2. Niemand.lästern, nicht hadern, ' gelinde

seyen, alle Sanftmüthigkeit beweisen gegen alleMenschen. » Gal. 6, i. Ml. 4,3.

3. Denn "wir waren auch weiland Unweise,Ungehorsame, Irrige, Dienende den Lüstenund mancherley Wollüsten, und wandelten inBosheit und Neid, und hasseten uns unter ein-ander. * 1 Cor. 6, 11. Eph. 2, 2. «. 4, 17. is. c. 5, s.

(Epistel am 2. Christtage.)

^.Aa aber * erschien die Freundlichkeit undLeutseligkeit Gottes, unsers Heilandes;

* c. 2, ii. i Joh. 4, 9.

5 . ' Nicht um der Werke willen der Gerechtig-

keit, die wir gethan hatten, sondern nach seinerBarmherzigkeit, machte er uns selig, durch dasBad der Wiedergeburt und Erneuerung desheiligen Geistes , * Eph. 2,8.9. 2 Tim. 1,9.

6 . Welchen * er ausgegossen hat über unsreichlich durch Jesum Christum, unfern Heiland;

* Ez. 36, 2L. Joel 3, 1. Loh. 7, 39.

7 . Auf daß wir durch desselbigen Gnade' ge-

recht , und Erben seyen des ewigen Lebens, nachder Hoffnung;) * Rom. 3, 1. -s Rom. 8, 17.

8 . Das ist je gewißlich wahr. Solches willich, daß du fest lehrest, auf daß die, so anGott gläubig sind geworden, in * einem Standeguter Werke erfunden werden. Solches ist gutund nütze den Menschen. * v. 14.

9^ Der ' thörichten Fragen aber, der Ge-schlechtsregister, des Zanks und Streits überdem Gesetz, entschlage dich; denn sie sind unnützund eitel. *iTim. 4,7.

10. Einen ' ketzerischen Menschen meide, wenner -!- einmahl und abermahl ermahnet ist,

* Matth. 7, 43. 's Matth. 18, 13. 16. 17.