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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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238
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Ep. an Titum 1. 2,

Beschaffenheit.

Bischofs

i^. Alexander, * der Schmied, hat mir vielBöses bewiesen. t Der Herr bezahle ihm nachseinen Werken!

* 1 Tim. 1/ 20. -s- 2 Sam. 3, 39. Ps. 2«, 4.

15. Vor welchem hüte du dick auch; denn erhat unfern Worten sehr widerstanden.

16. In meiner ersten Verantwortung stand *Niemand bey mir, sondern sie 7 verließen michAlle. Es sey ihnen nicht zugerechnet.

* Jvh. »6 32. -I- 2 TlM. 1/ 13.

17. Der Herr aber * stand mir bey, und stärktemich, auf daß durch mich die Predigt bestätigetwürde, und alle Heiden höreten. Und 7 ich binerlöset von des Löwen Rachen.

* G-sch. 23, 11. -i- Gcsch 12, 11 .

18. Der Herr aber wird mich erlösen vonallem Uebel, und aushetfen zu seinem himmli-

schen Reich; * welchem sey Ehre von Ewigkeitzu Ewigkeit! Amen. - Mm. s. 3.

19. Grüße Priscan und Aquilan, und das"

Haus Onestphori. * c. 1 , 16 .

20. Erastus blieb zu Korinth, Trophimumaber ließ ich zu Mileto krank.

21. Thue ' Fleiß, daß du vor dem Winterkommest. Es grüßet dich Eubulus, und Pu-dens, und Linus, und Claudia, und alle Brüder.

* Vers S.

22. Der Herr Jesus Christus sey mit deinemGeist! Die * Gnade sey mit euch! Amen.

» Tit. 3, 13.

Geschrieben von Rom, die andereEpistel an Timotheum, da Pauluszum andern Mahl vor dem KaiserNero ward dargestellt.

Die Epistel St. Pauli an Titum.

Das 1. Capitel.

Mit was für Personen das Predigtamt zu bestellen, und was derPrediger Amt sey.

1 . Paulus, ein Knecht Gottes, aber ein Apo-

stel Jesu Christi, nach dem Glaubender Auserwählten Gottes, und der Erkenntnißder Wahrheit * zur Gottseligkeit,

* 1 Tim. 3, 16 . c. 6, 3.

2 . Auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches*

verheißen hat, der nicht lüget, Gott, 7 vor denZeiten der Welt, * Mm. 1 , 2 . -j- Mm. 16 , 23 .

3. Hat aber geoffenbaret * zu seiner Zeit seinWort durch die Predigt, die 7 mir vertrauet ist,nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes:

' Eph. 1 , v. 10 . -f Gcsch. 9, 6. 13. c. 20, 24.

Gal. 1, 1. 1 Thess. 2, 4.

7,. Tito, meinem' rechtschaffenen Sohne, nachunser beyder Glauben, 7 Gnade, Barmherzig-keit, Friede von Gott, dem Vater, und demHerrn Jesu Christo, unserm Heilande!

* i Tim. i, 2 . -f Eph. i, 2. Cos. i, 2.

5. Derhalben ließ ich dich in Creta, daß dusolltest vollends anrichten, da ich es gelassenhabe, und * besetzen die Städte hin und hermit Aeltesten, wie ich dir befohlen habe;

* Gcsch. 14, 23.

6. Wo * einer ist untadelich, eines WeibesMann, der gläubige Kinder habe, nicht berüch-tiget, daß sie Schwelger und ungehorsam sind.

* 1 Tim. 3, 2.

7. Denn ein Bischof soll untadelich seyn, als

ein Haushalter Gottes; nicht eigensinnig, nichtzornig, nicht * ein Weinsäufer, nicht pochen,nicht unehrliche Handthierung treiben;

* 3 Mos. 1«, S.

8. Sondern' gastfrey, gütig, züchtig, gerecht,

heilig, keusch ; * i Tim. 3.2.

9. Und halte ob dem Wort, das gewiß istund lehren kann, auf daß er mächtig sey zu er-mahnen durch die heilsame Lehre, und zu stra-fen die Widersprecher.

10. Denn es * sind viele freche und unnütze

Schwätzer und Verführer, sonderlich die ausder Beschneidung; * 1 Tim. 1 ,6.

i-i. Welchen man muß * das Maul stopfen,"die da ganze Häuser Verkehren, und lehren,das nicht taugt, um 7 schändlichen Gewinns

willen. * Matth. 22 , 34. " 2 Tim. 3, 6. -s- 1 Pct. 3, 2 .

12. Es hat einer aus ihnen gesagt, ihr eigenerProphet: Die Creter sind immer Lügner, böseThiere, und faule Bäuche.

13. Dieß * Zeugniß ist wahr. Um der Sache

willen 7 strafe sie scharf, auf daß sie gesundseyen im Glauben, * Loh. is, »3. ^ 2 Tim. 4,2.

1^. Und nicht achten auf die Jüdischen ' Fabelnund Menschengebothe, welche sich von der Wahr-heit abwenden. * 1 Tim. 4 , 7 .

15. Den * Reinen ist alles rein; den Unreinenaber und Ungläubigen ist nichts rein, sondernunrein ist beydes ibr Sinn und Gewissen.

* Matth. 13, 11 . Rom. 14, 20 .