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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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212
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Geistliches Säen und Ernten.

212 Früchte des Fleisches und Geistes. Galater 5. 6.

Fleisches/ als da sind Ehebruch/ Hurerey/Unreinigkeit, Unzucht, *iCor. 6, 9 .

20. Abgötterei), Zauberei), Feindschaft,Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht,Rotten, Haß, Mord.

21. * Sausen, Fressen, und dergleichen;

von welchen ich euch habe zuvor gesagtund sage noch zuvor, daß, die solchesthun, werden 1 -das Reich Gottes nicht er-erb e n. * Luc. 21 , 34. -f i Cor. 6, s. 10 .

22. Die Frucht * aber des Geistes ist

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freund-lichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmuth,Keuschheit. * Eph. 3 , 9 . Col. 3 , 12 .

23. Wider solche ist das Gesetz nicht.

2-4. Welche "aber Christo angehören, die-t kreu-zigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden.)

* 1 Cor. 13/ 23. -f- Rom. 6, 6.

(Anfang des 6. CapilelS.)

25.^0 wir im Geist leben, so lasset uns auchim Geist wandeln.

26. Lasset uns nicht * eitler Ehre geitzig seyn,unter einander uns zu entrüsten und zu hassen.

« Phil. 2/ 3.

Das 6. Capitel.

Sanftmuth mid GuttlMgkeit zu iibcn.

(Epistel am 13. Sonntage nach Trinitatis.)

1. ssieben Brüder, so ' ein Mensch etwa von

einem Fehler übereilet würde; so helfetihm wieder zurecht mit fanftmüthigem Geist,die ihr geistlich seyd. Und siehe auf dich selbst,daß du nicht auch versuchet werdest. *Matth.is,i3.

2. Einer * trage des andern Last, so werdetihr das Gesetz Christi erfüllen. * Rom. 14 , 1 .

3. So aber * sich Jemand läßt dünken, er seyetwas, so er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.

* 8ac. i, 26.

Ein Jeglicher aber prüfe * fein selbst Werk;und alsdann wird er an ihm selber Ruhm ha-ben, und nicht an einem Andern. *1 Cor. 11 , 2 «.

L. Denn ' ein Jeglicher wird seine Last tragen.

* 1 Cor. 3/ 8. 2 Cor. 3 10 .

6. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort,der theile mit allerley Gutes dem, -er ihn unter-richtet.

7. Irret' euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten.Denn was der Mensch säet, das wird er ernten.

* i Cor. 6, 9.

8. * Wer auf sein Fleisch säet, der wird vondem Fleisch das Verderben ernten. Wer aberauf den Geist säet, der wird von dem Geistdas ewige Leben ernten. * Spr. 22 / 8.

y. Lasset * uns aber Gutes thun, und nichtmüde werden; denn zu seiner Zeit werden wirauch ernten ohne Aufhören. *2Thcss.3,i3.

10. Als wir denn nun Zeit haben, so lassetuns Gutes thun an Jedermann, allermeist aberan des Glaubens Genossen.

11. Sehet, mit wie vielen Worten habe icheuch geschrieben mit eigener Hand.

12. Die sich wollen angenehm machen nach

dem Fleisch, die zwingen euch zu beschneiden,allein, * daß sie nicht mit dem Kreuz Christiverfolget werden. * Pha. 3,18.

13. Denn auch sie selbst, * die sich beschneidenlassen, halten das Gesetz nicht; sondern sie wol-len, daß ihr euch beschneiden lasset, auf daßsie sich von euerm Fleisch rühmen mögen.

* Eci'ch. 13/ 10 .

12,. Es sey aber ferne von mir * rühmen,denn allein von dem Kreuz unsers Herrn JesuChristi, durch welchen -t mir die Welt gekreuzigetist, und ich der Welt.

* Zer. 9/ 24. i Cor. 1/ 31. Spr. 29/ 27.

15. Denn in Christo Jesu gilt wederBeschneidung noch Vorhaut etwas, son-dern eine neue Creatur.

16. Und wie viele nach dieser Regel einhergehen, über die sey Friede und Barmherzigkeit,und über den Israel Gottes.

17. Hinfort mache mir Niemand weiter Mühe;denn ich trage die Mahlzeichen des Herrn Jesuan meinem Leibe.

18. Die * Gnade unsers Herrn Jesu Christi,sey mit euerm Geist, lieben Brüder! Amen.

* Phil. 4/ 23. 2 Tim. 4/ 22. Philem. v. 23.

An die Galater gesandt von Rom.