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Lebens-
Galat
Wandel weiland im Iudenthum; * wie ich überdie Maße die Gemeine Gottes verfolgte/ undverstörete sie / * GM, 8 / 3. c. §/1. e. 22, c. 26/ s.
1^. Und nahm zu im Judenthum über Vielemeines Gleichen in meinem Geschlecht/ und *eiferte über die Maße um das väterliche Gesetz.
* Phil. 3/ 6.
Da es aber Gott wohlgefiel/ der * michvon meiner Mutter Leibe hat ausgefondert undberufen durch seine Gnade/
* Zcr. 1/ 3. Rom. 1/ i.
16. Daß er seinen Sohn * offenbarete in mir,daß ich ihn durch das Evangelium verkündigensollte unter den Heiden: alsobald fuhr ich zu/und besprach mich nicht darüber mit Fleisch undBlut;
17 . Kam auch nicht gen Jerusalem zu denen/die vor mir Apostel waren; sondern zog hin inArabiam, und kam wiederum gen Damaskus.
18. Darnach über * drey Jahre kam ich gen
Jerusalem/ Petrum zu schauen/ und blieb fünf-zehn Tage bey ihm. ' * Gesch. s, 26.
19. Der andern Apostel aber sah ich keinen/ohne Jacobum/ des Herrn Bruder.
20. Was ich euch aber schreibe/ siehe/ * Gott
weiß/ ich lüge nicht. * Mm. s, 1.
21. Darnach * kam ich in die Länder Syria
und Cilieia. »GM. s, 30 .
22. Ich war aber unbekannt von Angesichtden christlichen Gemeinen in Judäa.
23. Sie hatten aber allein gehöret/ daß/ deruns * weiland verfolgte/ der prediget jetzt denGlauben / welchen er weiland verstörete;
' Gesch. 9/ 2t.
2ä. Und priesen Gott über mir.
Das 2. Capitel.
Pauli Vergleichung mit den Apostel»/ Stroit mit Petro/ Predigtvon der Gerechtigkeit -cs Glaubens.
1. Darnach über vierzehn Jahre zog ich aber-
mahl hinauf gen Jerusalem/ *mit Bar-naba/ und nahm Titum auch mit mir.
* Gesch. 15, 2.
2. Ich zog aber hinauf aus einer Offenbarung /und besprach mich mit ihnen über dem Evangelio /das ich predige unter den Heiden; besondersaber mit denen/ die das Ansehen hatten/ aufdaß ich nicht vergeblich liefe oder gelaufen hätte.
3. Aber es ward auch Titus nicht gezwungensich zu beschneiden/ der mit mir war/ ob erwohl ein Grieche war.
Denn da * etliche falsche Brüder sich mit
er 1 . 2 . Lauf. .
emgedrungen, und neben eingeschlichen waren/zu verkundschaften unsere Freyheit/ die wir habenin Christo Jesu/ daß sie uns gefangen nähmen;
* Gesch. 15 / 24 .
5 . Wichen wir denselbigen nicht eine Stunde/unterthan zu seyN/ auf daß die Wahrheit desEvangelii bey euch bestünde.
6 . Von denen aber, die das Ansehen hatten/welcherlei) sie weiland gewesen sind/ da liegt mirnichts an; * denn Gott achtet das Ansehen derMenschen nicht. Mich aber haben die/ so dasAnsehen hatten/ nichts anders gelehret;
* Gesch. 10/ 34 .
7. Sondern wiederum / da sie sahen / daß mir
* vertrauet war das Evangelium an die Vor-haut / gleichwie Petro das Evangelium an dieBeschneidung; * Gesch. 13/ 46 .
8 . (Denn der mit Petro kräftig ist gewesenzum Apostelamt unter die Beschneidung/ der istmit mir auch kräftig gewesen unter die Heiden;)
9. Und erkannten die Gnade/ die mir gegebenwar/ Jaeobus/ und Kephas/ und Johannes/die für Säulen angesehen waren; gaben sie mirund Barnaba die rechte Hand / und wurdenmit uns eins/ daß wir unter den Heiden/ sieaber unter der Beschneidung predigten;
in. Allein/ daß wir * der Armen gedächten/welches ich auch fleißig bin gewesen zu thun.
* Gesch. IN 30 . c. 12, 25. -s 2 Cor. 8 / 7 . c. 9 , 1 .
11. Da aber Petrus gen Antiochiam kam/ wi-derstand ich ihm unter Augen; denn es warKlage über ihn gekommen.
12. Denn zuvor/ ehe Etliche von Jacobo kamen/aß er mit den Heiden: da sie aber kamen / ent-zog er sich und sonderte sich; darum / daß erdie von der Beschneidung fürchtete.
13. Und heuchelten mit ihm die andern Jude»/also / daß auch Barnabas verführet ward/ mitihnen zu heucheln.
1^. Aber da ich sah/ daß sie nicht richtig wan-delte«/ nach der Wahrheit des Evangelii; sprachich zu Petro * vor Allen öffentlich: So du/der du ein Jude bist/ Heidnisch lebest/ undnicht Jüdisch; warum zwingest du denn dieHeiden Jüdisch zu leben? »i Tim. 5,2».
15. Wiewohl wir von Natur Juden/ und nichtSünder aus den Heiden sind.
16. Doch, weil wir wissen, daß ' der Menschdurch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird,sondern durch den Glauben an Jesum Christum:so glauben wir auch an Christum Jesum, aufdaß wir gerecht werden durch den Glauben an
Christum,