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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Lebens-

Galat

Wandel weiland im Iudenthum; * wie ich überdie Maße die Gemeine Gottes verfolgte/ undverstörete sie / * GM, 8 / 3. c. §/1. e. 22, c. 26/ s.

1^. Und nahm zu im Judenthum über Vielemeines Gleichen in meinem Geschlecht/ und *eiferte über die Maße um das väterliche Gesetz.

* Phil. 3/ 6.

Da es aber Gott wohlgefiel/ der * michvon meiner Mutter Leibe hat ausgefondert undberufen durch seine Gnade/

* Zcr. 1/ 3. Rom. 1/ i.

16. Daß er seinen Sohn * offenbarete in mir,daß ich ihn durch das Evangelium verkündigensollte unter den Heiden: alsobald fuhr ich zu/und besprach mich nicht darüber mit Fleisch undBlut;

17 . Kam auch nicht gen Jerusalem zu denen/die vor mir Apostel waren; sondern zog hin inArabiam, und kam wiederum gen Damaskus.

18. Darnach über * drey Jahre kam ich gen

Jerusalem/ Petrum zu schauen/ und blieb fünf-zehn Tage bey ihm. ' * Gesch. s, 26.

19. Der andern Apostel aber sah ich keinen/ohne Jacobum/ des Herrn Bruder.

20. Was ich euch aber schreibe/ siehe/ * Gott

weiß/ ich lüge nicht. * Mm. s, 1.

21. Darnach * kam ich in die Länder Syria

und Cilieia. »GM. s, 30 .

22. Ich war aber unbekannt von Angesichtden christlichen Gemeinen in Judäa.

23. Sie hatten aber allein gehöret/ daß/ deruns * weiland verfolgte/ der prediget jetzt denGlauben / welchen er weiland verstörete;

' Gesch. 9/ 2t.

. Und priesen Gott über mir.

Das 2. Capitel.

Pauli Vergleichung mit den Apostel»/ Stroit mit Petro/ Predigtvon der Gerechtigkeit -cs Glaubens.

1. Darnach über vierzehn Jahre zog ich aber-

mahl hinauf gen Jerusalem/ *mit Bar-naba/ und nahm Titum auch mit mir.

* Gesch. 15, 2.

2. Ich zog aber hinauf aus einer Offenbarung /und besprach mich mit ihnen über dem Evangelio /das ich predige unter den Heiden; besondersaber mit denen/ die das Ansehen hatten/ aufdaß ich nicht vergeblich liefe oder gelaufen hätte.

3. Aber es ward auch Titus nicht gezwungensich zu beschneiden/ der mit mir war/ ob erwohl ein Grieche war.

Denn da * etliche falsche Brüder sich mit

er 1 . 2 . Lauf. .

emgedrungen, und neben eingeschlichen waren/zu verkundschaften unsere Freyheit/ die wir habenin Christo Jesu/ daß sie uns gefangen nähmen;

* Gesch. 15 / 24 .

5 . Wichen wir denselbigen nicht eine Stunde/unterthan zu seyN/ auf daß die Wahrheit desEvangelii bey euch bestünde.

6 . Von denen aber, die das Ansehen hatten/welcherlei) sie weiland gewesen sind/ da liegt mirnichts an; * denn Gott achtet das Ansehen derMenschen nicht. Mich aber haben die/ so dasAnsehen hatten/ nichts anders gelehret;

* Gesch. 10/ 34 .

7. Sondern wiederum / da sie sahen / daß mir

* vertrauet war das Evangelium an die Vor-haut / gleichwie Petro das Evangelium an dieBeschneidung; * Gesch. 13/ 46 .

8 . (Denn der mit Petro kräftig ist gewesenzum Apostelamt unter die Beschneidung/ der istmit mir auch kräftig gewesen unter die Heiden;)

9. Und erkannten die Gnade/ die mir gegebenwar/ Jaeobus/ und Kephas/ und Johannes/die für Säulen angesehen waren; gaben sie mirund Barnaba die rechte Hand / und wurdenmit uns eins/ daß wir unter den Heiden/ sieaber unter der Beschneidung predigten;

in. Allein/ daß wir * der Armen gedächten/welches ich auch fleißig bin gewesen zu thun.

* Gesch. IN 30 . c. 12, 25. -s 2 Cor. 8 / 7 . c. 9 , 1 .

11. Da aber Petrus gen Antiochiam kam/ wi-derstand ich ihm unter Augen; denn es warKlage über ihn gekommen.

12. Denn zuvor/ ehe Etliche von Jacobo kamen/ er mit den Heiden: da sie aber kamen / ent-zog er sich und sonderte sich; darum / daß erdie von der Beschneidung fürchtete.

13. Und heuchelten mit ihm die andern Jude»/also / daß auch Barnabas verführet ward/ mitihnen zu heucheln.

1^. Aber da ich sah/ daß sie nicht richtig wan-delte«/ nach der Wahrheit des Evangelii; sprachich zu Petro * vor Allen öffentlich: So du/der du ein Jude bist/ Heidnisch lebest/ undnicht Jüdisch; warum zwingest du denn dieHeiden Jüdisch zu leben? »i Tim. 5,2».

15. Wiewohl wir von Natur Juden/ und nichtSünder aus den Heiden sind.

16. Doch, weil wir wissen, daß ' der Menschdurch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird,sondern durch den Glauben an Jesum Christum:so glauben wir auch an Christum Jesum, aufdaß wir gerecht werden durch den Glauben an

Christum,