190 Vom Götzenopfer.
1 Korinther 10. 11
Geberden im Bethen.
9. Laßt uns aber auch Christum nicht versuchen/wie * Etliche von jenen ihn versuchten/ und wur-den von den Schlangen umgebracht.
* 4 Mos. 21, 3 . 6 .
10. Murret auch nicht/ gleichwie * jener Et-
liche murreten, und wurden umgebracht durchden Verderber. * 4 Mos 14,2.36.
11. Solches alles widerfuhr Jenen zum Vor-bilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung/auf welche * das Ende der Welt gekommen ist.
* Phil. 4 , 3 .
12. Darum/ wer * sich läßt dünken/ er stehe/mag wohl Zusehen / daß er nicht falle.
* Rom. 11, 2a.
13. Es hat euch noch keine/ denn menschliche/Versuchung betreten: aber Gott ist getreu/ dereuch nicht läßt versuchen über euer Vermögen/sondern macht/ daß die Versuchung so ein Endegewinne/ daß ihr es könnet ertragen.)
1^. Darum/ meine Liebsten/ * fliehet von demGötzendienst. *2Ms. 20, z.
15 . Als mit den Klugen rede ich/ * richtetihr / was ich sage. * c. 2, i§.
16. * Der gesegnete Kelch, welchen wir segnen/ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi?Das Brot, das wir brechen, ist das nicht dieGemeinschaft des Leibes Christi?
' Matth. 26, 27 . Gesch. 2 , 42 .
17. Denn ein Brot ist es, so sind wir * Vieleein Leib; dieweil wir alle eines Brotes theil-
haftig sind. * c. 12,27. Rom. 12, 3 .
18. Sehet an den Israel nach dem Fleisch.Welche die* Opfer essen, sind die nicht in derGemeinschaft des Altars? *3 Ms. 7,15.
19. Was soll ich denn nun sagen? * Soll ichsagen, daß der Götze etwas sey? Oder daß dasGötzenopfer etwas sey? * Ps. 96, 3. 1 Cor. 8 , 4 .
20. Aber ich sage, daß die* Heiden, was sieopfern, das opfern sie den Teufeln, und nichtGott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teu-fel Gemeinschaft seyn sollt.
* 3 Mos 17 , 7 . 6 Mos 32 , 17 . Ps. 106 , 37 . Off. S, 20 .
21. Ihr könnet * nicht zugleich trinken desHerrn Kelch, und der Teufel Kelch; ihr könnetnicht zugleich theilhaftig seyn des Herrn Tisches,und der Teufel Tisches. * 2 Cor. 6 , 13.
22. Oder wollen wir dem Herrn * trotzen?
Sind wir stärker, denn er? * Hiob 9, is.
23. Ich * habe es zwar alles Macht, aber esfrommet nicht alles; ich habe es alles Macht,aber es bessert nicht alles. * r. 6 , ir.
2^. Niemand* suche, was sein ist; sondern einJeglicher, was des Andern ist.
* v. 33. Rom. 13, 2 . Phil. 2 , 4s
25. Alles, was feil ist auf dem Fleischmarkt,das esset, und forschet nichts, auf daß ihr desGewissens verschonet.
26. Denn * die Erde ist des Herrn, und was
darinnen ist. *2Ms. 19,3.
27. So aber Jemand von den Ungläubigeneuch ladet, und ihr wollt hingehen; so * esset alles,was euch vorgetragen wird, und forschet nichts,auf daß ihr des Gewissens verschonet. * «»e. 10,7.
28. * Wo aber Jemand würde zu euch sagen:Das ist Götzenopfer; so esset nicht, um deßwillen, der es anzeiget, auf daß ihr des Ge-wissens verschonet. Denn die Erde ist des Herrn,und was darinnen ist. * c. 8 ,7.
29. Ich sage aber vom Gewissen, nicht deinselbst, sondern des Andern. Denn warum sollteich meine Freyheit lassen urtheilen von eines An-dern Gewissen?
30. Denn so ich es * mit Danksagung genieße;
was sollte ich denn verlästert werden über dem,dafür ich danke? * 1 Tim. 4, 4 .
31. Ihr * esset nun, oder trinket, oder
was ihr thut; so thut es alles zu Got-tes E h re. * 3 Mos. 8 , 10. Col. 3 , 17 .
32. Seyd * nicht ärgerlich weder den Judennoch den Griechen, noch der Gemeine Gottes;
* Rom. 14, 13.
33. Gleichwie*ich auch Jedermann in allerlei-mich gefällig mache, und suche nicht, was mir,sondern was vielen frommet, daß sie selig werden.
* c. 9, 19 . 22 .
Das 11. Capitel.
Von etlichen Geberden im Bethen, und würdigem Gebrauch desheiligen Abendmahls.
1. Aeyd * meine Nachfolger, gleichwie ich
^ Christi. *c. 4 , 16 .
(Anfang der 11 . Capitels.)
2. Jch lobe euch, lieben Brüder, daß ihr an
mich gedenket in allen Stücken, und hal-tet die Weise, * gleichwie ich euch gegeben habe.
* v. 23. t. 13, 1. 3.
3 . Ich lasse euch aber wissen, daß Christus isteines jeglichen Mannes Haupt, * der Mannaber ist des Weibes Haupt; i- Gott aber ist Chri-stus Haupt. * Epb. 3, 23 . ch 1 Cor. 3, 23 .
Ein jeglicher Mann, der da bethet oderweissaget, und hat etwas auf dem Haupt, derschändet sein Haupt.