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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Vorn Aergerniß.

1 Korinther 7. 8. 9. Vom Recht der Diener des Worts.

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er ungezwungen ist und seinen freyen WillenHot, und beschließt solches in seinem Herzen,seine Jungfrau also bleiben zu lassen, der thutwohl.

38. Endlich, welcher verheirathet, der thutwohl; welcher aber nicht verheirathet, der thutbesser.

3y. Ein * Weib ist gebunden an das Gesetz,so lange ihr Mann lebet: so aber ihr Mannentschlaft, ist sie frey sich zu verheirathen, wel-chem sie will; allein, daß es in dem Herrn ge-schehe. * Rom. 7 / 2.

Seliger ist sie aber, wo sie also bleibet,nach meiner Meinung. Ich halte aber, ich habeauch den Geist Gottes.

Das 8. Capitel.

Dom Götzenopfer und Gebrauch christlicher Freyhcit ohne Aergerniß.

i.Mon * dem Götzenopfer aber wissen wir,(denn wir haben alle das Wissen. DasWissen blaset auf, aber die Liebe bessert.

* Gesch. 13 , so.

s. So aber * sich Jemand dünken läßt, er wisseetwas, der weiß noch nichts, wie.er wissen soll.

* Gal. 6 / 3 . 1 Tun. 6 / 4 .

Z. So aber Jemand Gott liebt, derselbige ist* von ihm erkannt.) * Gal. 4,9.

So wissen wir nun von der Speise desGötzenopfers, daß * ein Götze nichts in der Weltsey, und daß kein anderer Gott sey ohne derEinige. * Mm. i4/i4.

5. Und wiewohl es sind , die * Götter genanntwerden, es sey im Himmel oder auf Erden;sintemahl es sind viele Götter und viele Herren:

* 80h. 10 / 34 . 33 .

6. So haben wir doch nur Einen Gott,den Vater, von welchem alle Dinge sind, undwir in ihm; und Einen Herrn, Jesum Christ,durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

7. Es hat aber nicht Jedermann das Wissen.Denn Etliche machen ihnen noch ein Gewissenüber dem Götzen, und essen es für Götzenopfer;damit wird ihr Gewissen, weil es so schwach ist,beflecket.

8. Aber * die Speise fördert uns nicht vor

Gott. Essen wir, so werden wir darum nichtbesser seyn; essen wir nicht, so werden wir darumnichts weniger seyn. * R°m. 14/17.

y. Sehet aber zu, daß diese * eure Freyheitnicht gerathe zu einem Anstoß der Schwachen.

* Gal. 3 / 13. 1 Pet. 2/ is.

r o. Denn so dich, der du die Erkenntniß hast,

Jemand sähe zu Tische sitzen im Götzenhause;wird nicht sein Gewissen, dieweil er schwach ist,verursachet, das Götzenopfer zu essen?

11 . Und wird also * über deiner Erkenntnißder schwache Bruder umkommen, um welcheswillen doch Christus gestorben ist. * Rom. 14 , 13 .

42 . Wenn ihr aber also sündiget an den Brü-dern, und schlaget ihr schwaches Gewissen; sosündiget ihr an Christo.

13. Darum, * so die Speise meinen Bruderärgert, wollte ich nimmermehr Fleisch essen, aufdaß ich meinen Bruder nicht ärgerte.

* Röm. 14 , 21. 2 Cor. 11 , 29.

Das 9. Capitel.

Wie sich der Apostel der christlichen Freyhcit in Verrichtung seinesAmts gebraucht.

i.I^in ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frey?

^ Habe ich nicht unfern Herrn Jesum Chri-stum gesehen? Seyd nicht ihr mein Werk indem Herrn?

2 . Bin ich nicht Andern ein Apostel, so binich doch euer Apostel; denn * das Siegel meinesApostelamts seyd ihr in dem Herrn.

* 2 Cor. 3 , 2 . 3 .

3. Wenn man mich fragt, so antworte ichalso:

Haben * wir nicht Macht zu essen und zu

trinken ? * Luc. 10, 8 .

5. Haben wir nicht auch Macht eine Schwesterzum Weibe mit umher zu führen, ' wie die andernApostel, und des Herrn Brüder, und Kephas?

* Matth. 8 , i 4 .

6. Oder haben allein ich und Barnabas nichtMacht solches zu thun?

7. Welcher * ziehet jemahls in den Krieg auf

seinen eigenen Sold? Welcher pflanzet einenWeinberg, und isset nicht von seiner Frucht?Oder welcher weidet eine Herde, und isset nichtvon der Milch der Herde? * 2 Cor. 10, 4 .

8. Rede ich aber solches auf Menschenweise?Sagt nicht solches das Gesetz auch?

9 . Denn im Gesetz Mosis * steht geschrieben:Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden,der da drischet. Sorget Gott für die Ochsen?

» 3 Mos. 23 / 4 . 1 Tim. 3 , 18.

10 . Oder sagt ers nicht allerdings um Uttsertwillen? Denn es ist ia um unsert willen geschrie-ben. Denn * der da pflügt, soll auf Hoffnungpflügen, und der da drischt, soll auf Hoffnungdreschen, daß er seiner Hoffnung theilhaftig werde,

* 2 Tun. 2, 6 .