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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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179
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Römer 14 . 15 .

Rechter Gebrauch

mern und Unzucht, nicht in Hader und Nerd.

* Luc. 21 / 34. Evd. 3 18. -h Jac. 3, 14.

1^1. Sondern ' ziehet an den Herrn Je-snm Christ, und wartet des Leibes, doch also,daß er nicht geil werde.) ' Gal. 3 ,27. E»l. 3,10.

Das l t. Captrel.

Wie man sich qeacn die Schwachqläubigcn fall verhalten.

1. ^>en' Schwachen im Glauben nehmet auf,^ und t verwirret die Gewissen nicht.

* c. 13 , 1. Geich. 20 , 33 . -h Gal. 3 , 10.

2. Einer glaubt, er möge allerlei) essen; wel-cher aber schwach ist, ' der rsset Kraut.

* 1 Mas. 1 , 29. c. 9 , 3 .

3 . Welcher ' isset, der verachte den nicht, der

da nicht isset; und welcher nicht isset, der richteden nicht, der da isset: denn Gott hat ihnausgenommen. * Eol. 2,16.

* Wer bist du, daß du einen fremden Knechtrichtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Ermag aber wohl aufgerichtet werden, denn Gottkann ihn wohl aufrichten. * riac. 12.s. Einer * hält einen Tag vor dem andern;der Andere aber hält alle Tage gleich. Ein Jeg-licher sey in seiner Meinung gewiß.

* Gal. 4 . 10. Lol. 2 , 16.

6 . Welcher auf die Tage hält, der thut csdem Herrn; und welcher nichts drauf halt, derthut es auch dem Herrn. Welcher isset, derisset dem Herrn, denn er * danket Gow; undwelcher nicht isset, der isset dem Herrn nicht,und danket Gott. * 3 Mos. 8 / 10. 1 Cor. 10, 31 .

7 . Denn ' unser keiner lebt ihm selber, undkeiner stirbt ihm selber. * 2 Cor. 3.13.

8 . 'Leben wir, so leben wir dem Herrn;sterben wir, so sterben wir dem Herrn.Darum wir leben oder sterben, so sind

wir des Herrn. 2 Cor. 3 , 13 . Gal. 2,20. i Tbcss. 3 / 20.

9 . Denn ' dazu ist Christus auch gestor-ben, und auferstanden, und wieder leben-dig geworden, daß er über Todte undLebendige Herr sey. * GM. 10,42. 2 C°r. 3,13.

10. Du aber, was 'richtest du deinen Bruder?Oder du Anderer, was verachtest du deinenBruder? -k- Wir werden alle vor dem Richter-stuhl Christi dargestellet werden;

* Luc. 6 , 37. 1 - Geich. 17 , 31 . Matth. 23 , 31 . 32 . 2 Cor. 3 , io.

i i. Nach dem geschrieben steht: So wahr alsich lebe, spricht der Herr, mir sollen ' alle Kniegebeuget werden, und alle Zungen sollen Gottbekennen. ' E-m. 43,23. Phii. 2,10.

12. So wird nun' ein Jeglicher für sich selbstGott Rechenschaft geben. ' Gal. 6 , 3.

der christlichen Freyheit. 172

13. Darum laßt uns nicht mehr Einer denAndern richten; sondern das richtet vielmehr,daß ' Niemand seinem Bruder einen Anstoß oderAergerniß darstelle. *M,ttc>. 18 , 7 .

12,. Ich weiß und bin es gewiß in dem HerrnJesu, daß ' nichts gemein ist an ihm selbst; ohnedem, der es rechnet fnr gemein, demselbigen istes gemein. * Matth. 13 , 11 .

15 . So aber dein Bruder über deiner Speisebetrübet wird, so wandelst du schon nicht nachder Liebe. Lieber, ' verderbe den nicht mit deinerSpeise, um welches willen Christus gestorben ist.

* 1 Cor. 8, 11 . 13.

16. Darum ' schaffet, daß euer Schatz nicht

verlästert werde. »Phil. 2 , 12 .

17. Denn das ' Reich Gottes ist nicht

Essen und Trinken, sondern Gerechtig-keit, und Friede, und Freude in demheiligen Geist. »Luc. 17 , 20 .

18. Denn wer darinnen Christo dienet,

der'ist Gott gefällig, und den Menschenwerth. 'i Tb-ss. 2,13.

19. Darum laßt uns dem nachstreben, das zumFrieden dienet, und was zur Besserung untereinander dienet.

20. Lieber, ' verftöre-nicht um der Speise willenGottes Werk. ES ist zwar alles rein; aberes ist nicht gut dem, der es isset mit einem An-stoß seines Gewissens.

* v. 13. -h Matto. 13, 11. Gcsch. 10, 13.

21. Es ist ' besser, du essest kein Fleisch, undtrinkest keinen Wein, oder das, daran sich deinBruder stößt, oder ärgert, oder schwach wird.

* i Cor. 8, 13.

22. Hast du den Glauben, so habe ihn beydir selbst vor Gott. Selig ist, der ihm selbst'kein Gewissen macht in dem, das er annimmt.

» 1 Job. 3, 21 .

23. Wer aber darüber zweifelt, und isset doch,der ist verdammet; denn es geht nicht aus demGlauben. ' Was aber nicht aus demGlauben geht, das ist Sünde.

» Tir. i, 13. Ebr. ii, 6.

Das 15. Capitel.

Warum die Schwachglaubigcn mit Geduld zu tragen, und wie manjum christlichen Leben kommen möge.

1. HHir aber, die wir stark sind, sollen' der

Schwachen Gebrechlichkeit tragen, undnicht Gefallen an uns selber haben.

* c. 14, 1. 1 Cor. 9, 22. Gal. 6, i.

2. Es stelle' sich aber ein Jeglicher unter uns

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