IM Paulus vor Apostelgeschichte 24. 2o. Felix.
derfahren durch deine Vorsichtigkeit, * allerthen-erster Felix, das nehmen wir an allewege undallenthalben mit aller Dankbarkeit. * e. 2z, 26.
2.. Auf daß ich aber dich nicht zu lange aufhalte,bitte ich dich, du wollest uns kürzlich hören,nach deiner Gelindigkeit.
s. Wir haben diesen Mann gefunden schädlich,und * der Aufruhr erreget allen Juden auf demganzen Erdboden, und einen Vornehmsten derSekte der Nazarener; *iKön.is,i7.
6. Der auch versuchet hat den * Tempel zu ent-weihen , welchen wir auch griffen, und wolltenihn gerichtet haben nach unferm Gesetz. * e. 21,28.
7. Aber * Lysias, der Hauptmann, unterkam
das, und führete ihn mit großer Gewalt ausunfern Händen. *(.21,31.32.
8. Und hieß seine * Verkläger zu dir kommen,
von welchen du kannst, so du es erforschenwillst, dich deß alles erkundigen, um was wirihn verklagen. *-.23,30.
s. Die Juden aber redeten auch dazu, undsprachen, es hielte sich also.
1 0. Paulus aber, da ihm der Landpfleger winktezu reden, antwortete: Dieweil ich weiß, daß dutu diesem Volk nun viele Jahre ein Richter bist,will ich unerschrocken mich verantworten.
i i. Denn du kannst erkennen, daß nicht mehr,denn zwölf Tage sind, daß ich bin hinauf genJerusalem gekommen, anzubethen.
12. Auch * haben sie mich nicht gefunden im
Tempel mit Jemand reden, oder einen Aufruhrmachen im Volk, noch in den Schulen, noch inden Städten. . * c. 23,8.
13. Sie können mir auch nicht beybringen ,deß sie mich verklagen.
12.. Das bekenne ich aber dir, daß ich nach die-
sem ' Wege, den sie eine Seete heissen, dienealso dem Gott meiner Väter, daß ich glaubeallem, was geschrieben stehet im Gesetz und inden Propheten; *».22. c. 22,4.
15. Und habe die Hoffnung zu Gott, auf welcheauch sie selbst warten, nähmlich, daß zukünftigsey die * Auferstehung der Todten, beydes derGerechten und der Ungerechten.
* D-M. 12, 2. Joh. 3, 28. 29.
16. In demselbigen aber übe ich mich, zu ha-ben ' ein unverletztes Gewissen allenthalben, bey-des gegen Gott und den Menschen.
» c. 23, 1. 1 Pet. 3, 16.
17. Aber nach vielen Jahren bin ich gekommen,
und ' habe ein Almosen gebracht meinem Volk,UNd Opfer. ' r. 11, 29. e. 21, 26.
18. Darüber * fanden sie mich, daß ich mich
reinigen ließ im Tempel ohne allen Rumorund Getümmel. * c. 21,27.
19. Das waren aber etliche Inden aus Asia,welche sollten hier seyn vor dir, und mich verkla-gen, so sie etwas zu mir hätten.
20. Oder laß diese selbst sagen, ob sie etwasUnrechtes an mir gefunden haben, dieweil ichstehe vor dem Rath,
21. Ohne um' des einigen Worts willen, daich unter ihnen stand und rief: Ueber der Aufer-stehung der Todten werde ich von euch heuteangeklaget. * c. 22, 6 . <.26,6. c. 28,20.
22. Da aber Felix solches hörete, zog er sie
auf, denn er wußte sehr wohl um diesen Weg,und sprach: Wenn ' Lysias, der Hauptmann,herab kommt, so will ich mich euers Dingeserkundigen. * c. 23,26.
23 . Er befahl aber dem * Unterhauptmann,Paulum zu behalten, und lassen Ruhe haben,und Niemand von den Seinen wehren, ihm zudienen, oder zu ihm zu kommen.
* c. 27, 3. c. 28, 16.
22,. Nach etlichen Tagen aber kam Felix mitseinem Weibe Drusilla, die eine Jüdin» war,und forderte Paulum, und hörete ihn von demGlauben an Christum.
25. Da aber Paulus redete von der Gerechtig-keit, und von der Keuschheit, und von dem zu-künftigen Gericht; erschrak Felix, und antwortete:Gehe hin auf dießmahl; wenn ich gelegene Zeithabe, will ich dich her lassen rufen.
26. Er hoffte aber daneben, daß ihm von Paulosollte Geld gegeben werden, daß er ihn los gäbe;darum er ihn auch oft fordern ließ, und besprachsich mit ihm.
27. Da aber zwey Jahre um waren, kam *Portius Festus an Felix statt. Felix aber 7 wollteden Juden eine Wohlthat erzeigen, und ließPaulum hinter sich gefangen.
* c. 23, 14 . -j- c. 23, 9.
Das 25. Capitel.
Paulus beruft sich vor Festo auf den Kaiser.
1. Z^a nun Festus ins Land gekommen war,^ zog er über drey Tage hinauf von Cä-
sarien gen Jerusalem.
2. Da erschienen vor ihm die Hohenpriester,und die Vornehmsten der Juden wider Paulum,und ermahneten ihn,
3. Und bathen um Gunst wider ihn, daß erihn fordern ließe gen Jerusalem; und stelleten
ihm