wider Paulum.
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Jude« Verbannen sich Apostelgeschichte 23. 24.
und ihn von ihnen reisten, und in das Lagerführen.
11. Des andern Tages aber in der Nacht standder Herr bey ihm, und sprach: Sey * getrost,Paule; denn wie du von mir zu Jerusalem gezeu-get hast, also mußt du auch zu -i- Rom zeugen.
* c. 18, 9. -j- c. 19, 21.
12. Da es aber Tag ward, schlugen sich etlicheJuden zusammen, und verbanneten sich, wederzu essen noch zu trinken, bis daß sie Paulum ge-tödtet hätten.
13 . Ihrer aber waren mehr, denn vierzig, diesolchen Bund machten.
i^. Die traten zu den Hohenpriestern undNettesten und sprachen: Wir haben uns hartverbannet, nichts anzubeissen, bis wir Paulumgetödtet haben.
15. So thut nun kund dem Oberhauptmann,und dem Rath, daß er ihn Morgen zu euchführe, als wolltet ihr ihn besser verhören; wiraber sind bereit ihn zu tödten, ehe denn er voreuch kommt.
16. Da aber Paulus Schwester Sohn den An-schlag hörete; kam er dar, und ging in das La-ger, und verkündigte es Paulo.
17 . Paulus aher rief zu sich einen von denUnterhauptleuten, und sprach: Diesen Jünglingführe hin zu dem Oberhauptmann, denn er hatihm etwas zu sagen.
1«. Der nahm ihn an, und führete ihn zumOberhauptmann, und sprach: Der gebundenePaulus rief mich zu sich, und bath mich, diesenJüngling zu dir zu führen, der dir etwas zusagen habe.
19. Da nahm ihn der Oberhauptmann bey derHand, und wich an einen besonder« Ort, undfragte ihn: Was ist es, das du mir zu sagenHaft?
20. Er aber sprach: Die Juden sind eins ge-worden, dich zu bitten, daß du Morgen Paulumvor den Rath bringen lassest, als wollten sie ihnbesser verhören.
21. Du aber traue ihnen nicht; denn es haltenauf ihn mehr denn vierzig Männer unter ihnen,die haben sich verbannet, weder zu essen noch zutrinken, bis sie Paulum tödten; und sind jetztbereit, und warten auf deine Verheißung.
22. Da ließ der Oberhauptmann den Jünglingvon sich, und geboth ihm, daß er es Niemandsagte, daß er ihm solches eröffnet hätte.
23 . Und er rief zu sich zween Unterhauptleute,und sprach: Rüstet zwey hundert Kriegsknechte,
daß sie gen Cäsarien ziehen, und siebenzig Reu-ter, und zwey hundert Schützen auf die dritteStunde der Nacht;
2.1. Und die Thiere richtet zu, daß sie Paulumdarauf setzen, und bringen ihn bewahrt zu Felix,dem Landpfieger.
25 . Und schrieb einen Brief, der hielt also:
26. Claudius Lysias dem theuren LandpfiegerFelix, Freude zuvor!
27. Diesen Mann hatten die Juden gegriffen,und wollten ihn getödtet haben. Da ' kam ichmit dem Kriegsvolk dazu, und riß ihn von ihnen,und erfuhr, daß er ein Römer ist.
* c. 21/ 33. -j- c. 22/ 23. .
28. Da ich mich aber wollte erkundigen der
Ursach, darum sie ihn beschuldigten, * führeteich ihn in ihren Rath. * c. 22/ 30.
29. Da befand ich, daß er beschuldiget wardvon den Fragen ihres Gesetzes; aber * keineAnklage hatte des Todes oder der Bande Werth.
* c. 23/ 23. c. 26/ 31.
30 . Und da vor mich kam, daß etliche Judenauf ihn hielten, sandte ich ihn von Stund anzu dir, und entboth den Klägern auch, daß sievor dir sagten, was sie wider ihn hätten. Gehabdich wohl!
31. Die Kriegsknechte, wie ihnen befohlen war,nahmen Paulum, und führeten ihn bey derNacht gen Antipatriden.
32. Des andern Tages aber ließen sie die Reu-ter mit ihm ziehen, und wandten wieder umzum Lager.
33. Da die gen Cäsarien kamen, überantwor-teten sieden Brief dem Landpfieger, und sielletenihm Paulum auch dar.
3^!. Da der Landpfieger den Brief las, fragteer, aus welchem Lande er wäre? Und da ererkundet, daß er aus * Cilicia wäre , sprach er:
* c. 22/ 3.
35 . Ich will dich verhören, wenn deine Ver-kläger auch da sind. Und hieß ihn verwahrenin dem Richthause Herodis.
Das 24. Capitel.
Paulus vor dem Landpfieger Felix von den Juden angeklagt.
i.lkeber fünf Tage zog hinab der Hohepriester** Mamas, mit den Nettesten, und mit demRedner Tertullo ; die erschienen vor dem Land-pfleger wider Paulum.
2. Da er aber berufen ward, sing an Ter-tullus zu verklagen, und sprach:
3. Daß wir in großem Frieden leben unterdir, und viele redliche Thaten diesem Volk wi-