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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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117
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Stimme vom Himmel.

417

v,

Jesus reitet zu Jerusalem eiu. Johannis 12 .

s. Warum ist diese Salbe nicht verkauft umdrey hundert Groschen, und den Armen gegeben?

6. Das sagte er aber nicht, daß er nach denArmen fragte; sondern er war ein Dieb, und* hatte den Beutel, und trug, was gegeben ward.

* c. 13/ 29.

7. Da sprach Jesus: Laßt sie mit Frieden, sol-ches hat sie behalten zum Tage meines Begräbnisses.

8. Denn * Arme habt ihr allezeit bey euch,mich aber habt ihr nicht allezeit.

' 3 Mos. 15, 11. Match. 26, 11.

9. Da erfuhr viel Volks der Juden, daß erdaselbst war, und kamen nicht um Jesus willenallein, sondern daß sie auch Lazarum sähen, *welchen er von den Todten erwecket hatte.

* «. ii, 43. 44.

40. Aber die Hohenpriester trachteten darnach,daß sie auch Lazarum tödteten.

11. Denn um seinetwillen gingen viele Judenhin, und glaubten an Jesum.

12. Des andern Tages, viel Volks, das aufdas' Fest gekommen war, da es hörete, daß Jesuskommt gen Jerusalem; * Matth. 21, 8. Mar«. n, s.

13. Nahmen sie * Palmenzweige, und gingenhinaus ihm entgegen, und schrien: Hosianna,gelobet sey, der da kommt in dem RahmendesHerrn, ein König von Israel.

* Ps. 113, 2L. 26. Matth. 21, 8. 9. Matth 23, 39.

Mar«. 11, 8. 9. Luc. 19, 37. 38.

1^. Jesus aber überkam ein" Eselein, und rittedarauf; wie denn geschrieben stehet: «Matthäi, 7.

is. Fürchte dich nicht, du * Tochter Zion,siehe, -l- dein König kommt, reitend auf einem

EftlsfÜlleN. ' Klagt. 2, 8. 13. 4-Zach. 9, 9.

16. Solches aber verstanden feine Jünger zuvornicht; sondern da Jesus verkläret ward, da dach-ten sie daran, daß solches war von ihm geschrieben,und sie solches ihm gethan hatten.

17. Das Volk aber, das mit ihm war, da erLazarum aus dem Grabe rief, und von den Tod-ten auferweckte, rühmete die That.

18. Darum ging ihm auch das Volk entgegen,da sie höreten, er hätte solches Zeichen gethan.

19. Die Pharisäer aber sprachen unter einander:Ihr sehet, daß ihr nichts ausrichtet ; siehe, alleWelt läuft ihm nach.

20. Es waren aber etliche Griechen unter denen,

die * hinauf gekommen waren, daß sie anbeshetenauf das Fest. * 1 Ko». «, 41.

21. Die traten zu * Philipp», der von Beth-faida aus Galiläa war, bathen ihn, und spra-chen : Herr, --- wir wollten Jesum gern sehen.

* «. 1, 44. -t- Ln«. 19, 3.

22. Philippus kommt, und sagt es Andreä,und Philippus und Andreas sagten es weiterJesu.

23. Jesus aber antwortete ihnen, und sprach:

Die Zeit ist gekommen, * daß des Menschen Sohnverkläret werde. * c. 17,1.

(Evangelium am Tage St. Laurentii.)

^.Ztzahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es seydenn, daß * das Weitzenkorn in die Erdefalle, und ersterbe, so bleibt es allein; wo esaber erstirbt, so bringet es viele Früchte.

* 1 Cor. 15, 37.

25. * Wer sein Leben lieb hat, der wird esverlieren; und wer sein Leben auf dieser Welthasset, der wird es erhalten zum ewigen Leben.

* Lu«. 17, 33.

26. Wer mir dienen will, der folge mir nach;

und wo "ich bin, da soll mein Diener auch seyn.Und wer mir dienen wird, den wird mein Vaterehren.) *« 14,3.

27. Jetzt ist * meine Seele betrübt. Und wassoll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde:doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.

* Matth. 26, 33.

28. Vater, verkläre deinen Nahmen. Da kameine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn ver-kläret , und will ihn abermahl verklären.

29. Da sprach das Volk, das dabey stand undzuhörete: Es donnerte. Die andern sprachen:Es redete ein Engel mit ihm.

30. Jesus antwortete, und sprach: Diese Stim-

me ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern"um euertwillen. *«.11,42.

Zi. Jetzt gehet das Gericht über die Welt,nun wird der * Fürst dieser Welt ausgeftoßenwerden. * c. 14,30. «. 16,11.

32. Und ich, wenn ich * erhöhet werde von derErde, so will ich sie alle t zu mir ziehen.

* «. 3, 14. -h «. 6, 44.

33. Das sagte er aber zu deuten, welches To-des er sterben würde.

3^. Da antwortete ihm das Volk: Wir habengehöret im Gesetz, daß Christus ' ewiglich bleibe;und wie sagst du denn: Des Menschen Sohnmuß erhöhet werden ? Wer ist dieser Menschen

Sohn? '*Ps. 110 , 4.

35. Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist * das Lichtnoch eine kXine Zeit bey euch. Wandelt, dieweilihr das Licht habt, daß euch die Finfterniß nichtüberfall-e. Wer in Finsterniß wandelt, der weißnicht, wo er hingehet. 1 , 9. «. §, 12 .