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Bekenntnis des Blinden. Johannis 9. 10. Jesus die Thür.
kann ein sündiger Mensch solche Zeichen thun?Und es ward eine Zwietracht unter ihnen.
* V. 31. 33.
17 . Sie sprachen wieder zu dem Blinden: Wassagst D u von ihm, daß er hat deine Augen auf-gethan? Er aber sprach: "Er ist ein Prophet.
* c. 1 , 19 . c. 6 / 14 .
18. Die Juden glaubten nicht von ihm, daßer blind 'gewesen, und sehend geworden wäre,bis daß sie riefen die Eltern deß, der sehend wargeworden,
19. Fragten sie, und sprachen: Ist das euer- Sohn, welchen ihr sagt, er sey blind geboren?
Wie ist er denn nun sehend?
20. Seine Eltern antworteten ihnen, und spra-chen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist,und daß er blind geboren ist;
21. Wie er aber nun sehend ist, wissen wirnicht; oder wer ihm hat seine Augen aufgethan,wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fragtihn, laßt ihn selbst für sich reden.
22. Solches sagten seine Eltern, denn sie' fürch-
r.ten sich vor den Juden. Denn die Juden hat-ten sich schon vereiniget, so Jemand ihn für Christumbekennete, daß derselbige in den Bann gethanwürde. " -- 7 /13.
2Z. Darum sprachen seine Eltern: Er ist altgenug, fragt ihn.
24 . Da riefen sie zum andern Mahl den Men-schen, der blind gewesen war, und sprachen zuihm: Gieb Gott die Ehre; wir wissen, daß dieserMensch ein Sünder ist.
25 . Er antwortete, und sprach: Ist er ein Sün-der, das weiß ich nicht; Eins weiß ich wohl, daßich blind war, und bin nun sehend.
26. Da sprachen sie wieder zu ihm: Was thater dir? Wie that er deine Augen auf?
27. Er antwortete ihnen: Ich habe es euch jetztgesagt, habt ihr es nicht gehöret? Was wollt ihres abermahl hören? Wollt ihr auch seine Jüngerwerden?
28. Da fluchten sie ihm, und sprachen: Du bistsein Jünger; wir aber sind Mosis Jünger.
29. Wir wissen, daß Gott mit Mose geredet
hat; diesen aber "wissen wir nicht, von wannener ist. * 8 , i 4 .
30 . Der Mensch antwortete, und sprach zuihnen: Das ist ein wunderlich Ding, daß ihrnicht wisset, von wannen er sey; und er hat meineAugen aufgethan.
3 1. Wir wissen aber, daß "Gott die Sünder
nicht höret; sondern so Jemand gottesfürchtig ist,und thut seinen Willen, den höret er.
* Hiob 27, s. e. 35, 13. Pf. 66, i«. Spr. 15, 29. e. 2S, 9.Esaj. 1, 15.
32. Von der Welt an ist es nicht erhöret,daß Jemand einem gebornen Blinden die Augenaufgethan habe.
33 . Wäre " dieser nicht von Gott, er könnte
nichts thun. * v. 16.
34. Sie antworteten, und sprachen zu ihm:Du bist ganz in Sünden geboren, und lehrestuns? Und stießen ihn hinaus.
35. Es kam vor Jesum, daß sie ihn ausgestoßenhatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm:Glaubst du an den Sohn Gottes?
36 . Er antwortete, und sprach: Herr, welcherjsts, auf daß ich an ihn glaube?
37 . Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen,und " der mit dir redet, der ist es. ' c. 4,26.
38 . Er aber sprach: Herr, ich glaube; undbethete ihn an.
39. Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht aufdiese Welt gekommen, aufdaß, die da nicht sehen,sehend werden, und " die da sehen, blind werden.
* Matth. 13, 13.
40. Und solches höretm etliche der Pharisäer,die bey ihm waren, und sprachen zu ihm : Sindwir denn auch blind?
41. Jesus sprach zu ihnen: Wäret ihr blind," so hättet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprechet:Wir sind sehend, bleibet eure Sünde. " c. 15,22.
Das 10. Capitel.
Don Christo dem guten Hirten und seinen Schafen. Ob er -erMessias sey.
(Evangelium am Pstngstdienstage.)
1. ^Hahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer
nicht zur Thür hinein gehet in den Schaf-ftüll, sondern steiget anderswo hinein, der ist einDieb und ein Mörder.
2. Der aber " zur Thür hinein gehet, der istein Hirte der Schafe. ' -- i-V 6 .
3. Demselbigen thut der Thürhüter auf, und dieSchafe hören seine Stimme; und er ruft seineSchafe" mit Nahmen, und führet sie aus.
* Esaj. 43, 1.
4 . Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen,gehet er vor ihnen hin, und die Schafe folgenihm nach, denn sie kennen seine Stimme.
5. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach,sondern fliehen von ihm; denn sie kennen derFremden Stimme nicht.
(P)