Jesus gehet auf dem Meer. I o h a tt
das Jesus that, sprachen sie: Das ist wahrlich' der Prophet/ der in die Welt kommen soll.
. » c. 1, 21 . c. 4, >9.
15 . Da Jesus nun merkte/ daß sie kommen
würden / und ihn Haschen / daß sie ihn zrrm Königemachten; * entwich er abermahl auf den Berg /er selbst allein.) »c. i 8 , 36 .
16. Am Abend aber gingen die Jünger hinaban das Meer/
17. Und * traten in das Schiff / und kamen überdas Meer gen Capernaum. Und es war schonsinfter geworden/ und Jesus war nicht zu ihnen
gekommen. - Matth. 14/-2. Marc. 6/45.
18. Und das Meer' erhob sich von einem großen
Winde. * Ps. 107,25.
is. Da sie nun gerudert hatten bey fünf undzwanzig oder dreyßig Feldweges/ sahen sie' Je-surn auf dem Meer daher gehen / und nahe beydas Schiff kommen; und sie fürchteten sich.
* Matth. 14/ 25.
20. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin es/fürchtet euch nicht.
21. Da wollten sie ihn in das Schiff nehmen;und alsobald war das Schiff am Lande / da siehinfuhren.
22. Des andern Tages sah das Volk/ dasdiesseit des Meers stand / daß kein anderes Schiffdaselbst war/ denn das einige/ darein seine Jün-ger getreten waren/ und daß Jesus nicht mitseinen Jüngern in das Schiff getreten war/ son-dern allein seine Jünger waren weggefahren.
23. Es kamen aber andere Schiffe von Liberiasnahe zu der Stätte / da sie das Brot gegessenhatten durch des Herrn * Danksagung. *». n.
2 > 4 . Da nun das Volk sah/ daß Jesus nichtda war / noch seine Jünger; traten sie auch indie Schiffe/ und kamen gen Capernaum, undsuchten Jesum.
25. Und da sie ihn fanden jenseit des Meers/sprachen sie zu ihm: Rabbi/ wann bist du her-gekommen?
26. Jesus antwortete ihnen / und sprach: Wahr-lich / wahrlich / ich sage euch / ihr suchet mich nichtdarum/ daß ihr Zeichen gesehen habt; sonderndaß ihr von dem Brot gegessen habt/ und seydsatt geworden.
27. Wirket Speist/ nicht/ die vergänglich ist/sondern die da bleibet in das ewige Lebe»/ 'welcheeuch des Menschen Sohn geben wird; denn den-selbigen hat Gott der Vater versiegelt.
* c. 3, lü. c. 4, ,4.
28. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wirthun/ daß wir Gottes Werke wirken?
ttiä 6 . Brot vom Himmel. Wille Gottes. 10 /
29. Jesus antwortete/ und sprach zu ihnen:* Das ist Gottes Werk / daß ihr an den glaubet/den er gesandt hat. * Eph. 1, is. 1 Joh. 3,23.
30. Da sprachen sie zu ihm: Was thust dufür ein Zeichen/ auf daß wir sehen und glaubendir? Was wirkest du?
81. Unsere ' Väter haben Manna gegessen inder Wüste / wie geschrieben stehet: Er gab ihnenBrot vom Himmel zu essen. * 2 Ms. 16/13.14.
32. Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich/wahrlich / ich sage euch: Moses hat euch nichtBrot vom Himmel gegeben; sondern mein Vatergibt euch das rechte Brot vom Himmel.
33. Denn dieß ist das Brot Gottes/ das vomHimmel kommt/ und gibt der Welt das Leben.
3^1. Da sprachen sie zu ihm: Herr / gib unsallewege solches Brot.
35. Jesus aber sprach zu ihnen: * Ich bin dasBrot des Lebens. Wer zu mir kommt / denwird nicht hungern; und wer an mich glaubt/den 7 wird nimmermehr dürsten.
- v. 48. -j- Es. 55/ 1. Joh. 4/ 14. c. 7/ 37.
36 . Aber ich habe es euch gesagt/ daß ihr michgesehen habt/ und glaubet doch nicht.
37. Alles/ * was mir mein Vater gibt/ daskommt zu mir; und wer zu mir kommt / denwerde ich nicht hinaus stoßen. * e. 17,9.
38 . Denn ich bin vom Himmel gekommen/
nicht / ' daß ich meinen Willen thue/ sondern deß/der mich gesandt hat. *«. ^ 34.
39. Das ist aber der Witte des Vaters/ dermich gesandt hat/ daß ich * nichts verliere vonallem / das er mir gegeben hat/ sondern daß. iches auferwecke am jüngsten Tage.
* k. 10 / 28 . 29. c, 17 / 12.
> 40 . Das ist aber der Wille deß/ dermich gesandt hat/ daß/ wer den Sohnsichet/ und glaubet an ihn/ habe dasewige Leben; und ich werde ihn * auf-erwecken am jüngsten Tage. * e. n, 24.
>41. Da murreten die Juden darüber/ daß ersagte: Ich bin das Brot/ das vom Himmel ge-kommen ist.
>42. Und sprachen: * Ist dieser nicht Jesus/Josephs Sohn/ deß Vater und Mutter wir ken-nen ? Wie spricht er denn: Ich bin vom Himmel
gekommen? * Luc. 4,22.
>43. Jesus antwortete / und sprach zu ihnen:Murret nicht unter einander.
> 4 > 4 . Es kann * Niemand zu mir kommen, es seydenn, daß ihn-k ziehe der Vater, der mich gesandt
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