106
Christi Zeugniß und
Io Han n
gethair habe»/ zur Auferstehung des Lebens/ dieaber Uebels gethan haben / zur Auferstehung desGerichts. * e. n, 24 .
30. Ich * kann nichts von mir selbst thun. Wieich höre, so richte ich/ und mein Gericht ist recht;denn ich suche -k nicht meinen Willen/ sonderndes Vaters Willen / der mich gesandt hat.
* v. iS. st- e. 6/ 38.
' 31. So * ich von mir selbst zeuge/ so ist meinZeugniß nicht wahr. * c. 8 , 14.
32. Ein * anderer ist es / der von mir zeuget;
und ich weiß/ daß das Zeugniß wahr ist/ daser von mir zeuget. * ME. 3 , 17 .
33 . Ihr schicktet' zu Johanne/ und er zeugete
Von der Wahrheit. * c. 1 , is.
3 ^. Ich aber nehme nicht Zeugniß von Men-schen; sondern solches sage ich / auf daß ihr seligwerdet.
35 . Er war ein brennendes und scheinendesLicht; ihr aber wolltet eine kleine Weile fröh-lich seyn von seinem Licht.
36. Ich aber habe ein größeres Zeugniß / denn'Johannis Zeugniß: denn die Werke, die mirder Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, -tdieselbigen Werke, die ich thue, zeugen von mir,daß mich der Vater gesandt habe.
* c. 1/ 33. st- c. 3/ 2 . c. 7, 3l.
37. Und der Vater, der mich gesandt hat, *
derselbige hat von mir gezenget. Ihr habt nieweder seine i- Stimme gehöret, noch seine Gestaltgesehen; " ME. 3 , 17 . st-Ez. 1 , 28 .
38. Und sein Wort habt ihr nicht in euchwohnend: denn ihr glaubet dem nicht, den ergesandt hat.
39 . Suchet "in der Schrift, denn ihr meinet,
ihr habt das ewige Leben darinnen; und sie ists,die von mir zeuget: ? Es. 34 , 16 . 1 Tim. 4/ 13 .
^ 0 . Und ihr wollt nicht zu mir kommen, * daßihr das Leben haben möchtet. *« 6,36.
^i. Ich'nehme nicht Ehre von Menschen.
* Ebr. 3/ 3. 6.
^ 2 . Aber ich kenne euch, daß ihr nicht GottesLiebe in euch habt.
2,3. Ich bin gekommen in meines Vaters Nah-men, und ihr nehmet mich nicht an. So einanderer wird in seinem eigenen Nahmen kom-men, den werdet ihr annehmen.
2 ,^. Wie könnet ihr glauben, die ihr * Ehrevon einander nehmet? Und die -k Ehre, die vonGott allein ist, suchet ihr nicht.
* c. 12 , 4r. 43. st- Rom. 2, 29 .
45. Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor
is 6. 6. wunderbare Abspeisung des Volks.
dem Vater verklagen werde. Es ist einer dereuch verklagt, der Moses, auf welchen ihr hoffet.
46. Wenn ihr Most glaubtet, so glaubtet ihrauch mir; denn' er hat von mir geschrieben.
* 1 Mos. 3, 13. e. 22 , 18 . «. 49, 10 . 3 Mos. 18 , 13.
47. So ihr aber seinen Schriften nicht glaubet,wie werdet ihr meinen Worten glauben?
Das 6. Capitel.
Christi wunderbare Speisung und Gang, Predigt von der geistliche»Gciiicßuiig seiner Fleisches und VluteS.
(Evangelium am 4. Somit, in der Fasten , Lütare.)
1 . Darnach fuhr Jesus weg über das Meer^ an der Stadt Liberias in Galiläa.
2 . Und es zog ihm viel Volks nach, darum,daß sie die Zeichen sahen, die er an den Kran-ken that.
3 . Jesus aber ging hinauf auf einen Berg,und setzte sich daselbst mit seinen Jüngern.
4. Es war aber nahe' die Ostern, der Juden Fest.
* 3 Mos. 23, 3. 3 Mos. 16, 16.
5 . 'Da hob Jesus seine Augen auf, und sie-het, daß viel Volks zu ihm kommt, und sprichtzu Philipp»: Wo kaufen wir Brot, daß diese essen?
» Matth. 14, 14. Marc. 6, 3i. Luc. 9, 10 .
6. (Das sagte er aber, ihn zu versuchen; denner wußte wohl, was er thun wollte.)
7 . Philippus ' antwortete ihm: Zwey hundertPfenning werth Brots ist nicht genug unter sie,daß ein jeglicher unter ihnen ein wenig nehme.
* Marc. 6, 37 .
8. Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas,der Bruder Simonis Petri:
9 . Es ist ein' Knabe hier, der hat fünf Gersten-brote, und zween Fische; aber was ist das unter
so Viele? "Matth. 14,17.
10 . Jesus aber sprach: Schaffet, daß sich dasVolk lagere. Es war aber viel Gras an demOrt. Da' lagerten sich bey fünf tausend Mann.
* Matth. 14, 19.
11 . Jesus aber nahm die Brote, dankte, undgab sie den Jüngern, die Jünger aber denen,die sich gelagert hatten; desselbigen gleichen auch"von den Fischen, wie viel er wollte. *c. 21 , 13 .
12 . Da' sie aber satt waren, sprach er zu seinen
Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, daßnichts umkomme. ' Marc. 8, 8.
13 . Da sammelten sie, und fülletcn zwölf Körbemit Brocken, von den fünf Gerstenbroten, dieüberblieben denen, die gespeiset worden.
i.l. Da nun die Menschen das Zeichen sahen,