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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Jesus heilet die Kranken.

Lucas 5 .

Levis wird berufen.

ihnen ziehen. Und sie kamen/ und fülleten beydeSchiffe voll/ also/ daß sie funken.

8 . Da das Simon Petrus sah/ fiel er Jesu zuden Knien/ und sprach: Herr/ gehe von mirhinaus/ ich bin ein sündiger Mensch.

9 . Denn es war ihn ein Schrecken angekom-men / und alle / die mit ihm waren/ über diesenFischzug, den sie mit einander gethan hatten;

10. Desselbigen gleichen auch Jacobum undJohannem, die Söhne Zebedäi/ Simons Ge-sellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchtedich nicht; denn von nun an wirft du Menschenfangen.

11. Und sie führeten die Schiffe zu Lande/und * verließen alles/ und folgten ihm nach.)

* Matth. 19, 27.

12. Und es begab sich/ da er in einer Stadtwar / siehe / da war * ein Mann voll Aussatzes.Da der Jesum sah/ fiel er auf sein Angesicht/und bath ihn, und sprach: Herr / willst du / sokannst du mich reinigen. * Matth, s, 2. Mare. 1/ 40.

1 3 . Und er streckte die Hand aus / und rühreteihn au/ und sprach: Ich will es thun/ sey ge-reiniget. Und alsobald ging der Aussatz von ihm.

1^. Und er geboth ihm/ daß er es Niemandsagen sollte; sondern gehe hin/ und zeige dichdem Priester/ und opfere für deine Reinigung/wie Moses * gebothen hat/ ihnen zum Zeugniß.

* 3 Mos. 14/ 2 .

15. Es kam aber die Sage von ihm je weiteraus; und kam viel Volks zusammen / daß sie ihnhöreten, und durch ihn gesund würden von ihrenKrankheiten.

16. Er aber entwich in die "Wüste/ und bethete.

* Mare. 1/. 3L.

1 7 . Und es begab sich auf einen Tag / daß erlebrete, und saßen da die Pharisäer und Schrift-gelehrten / die da gekommen waren aus allenMärkten in Galiläa und Judäa / und von Jeru-salem. Und die Kraft des Herrn ging von ihm /und half Jedermann.

1 8 . Und siehe / * etliche Männer brachten einenMenschen auf einem Bette/ der war gichtbrüchig;und sie suchten / wie sie ihn hinein brächten / und

vor ihn legten. * Matth. 9/ 2 . Marc. 2/z. Gcsch. 9 /33.

19. Und da sie vor dem Volk nicht fanden/ anwelchem Ort sie ihn hinein brächten; stiegen sieauf das Dach / und ließen ihn durch die Ziegelhernieder mit dem Bettlein/ mitten unter sie/vor Jesum.

20. Und da er "ihren Glauben sah/ sprach erzu ihm: Mensch / -k deine Sünden sind dir vergeben.

' Jcr. 3/ 3. -j- c. 7/ 48.

21. Und die Schriftgelehrten und Pharisäerfingen an zu denken / und sprachen : Wer ist * der /daß er Gotteslästerung redet? Wer kann Sündevergebe«/ denn allein Gott? * Marth. 9 / 3. Es. 43,

22. Da aber Jesus ihre Gedanken merkte /antwortete er/ und sprach zu ihnen: Was denketihr in euern Herzen?

23 . Welches ist leichter/ zu sagen: * Dir sind

deine Sünden vergeben; oder zu sagen: Steheauf und wandele? "Matth. 9 , 2 .s.

2^. Ans daß ihr aber wisset/ daß des MenschenSohn Macht hat auf Erden Sünde zu vergeben /sprach er zu dem Gichtbruchigen: Ich sage dir/siehe auf/ und hebe dein Bettlein auf/ und geheHeim.

25. Und alsobald stand er auf vor ihren Augen/und hob das Bettlein auf/ darauf er gelegenwar/ und ging heim / und pries Gott.

26. Und sie entsetzten sich alle / und priesen Gott/und wurden voll Furcht/ und sprachen: Wirhaben heute seltsame Dinge gesehen.

27. Und darnach ging er aus/ und * sah einenZöllner/ mit Nahmen Levis/ am Zoll sitzen/ undsprach zu ihm: Folge mir nach.

* Matth. 9/ 9 Marc. 2 , 14.

28. Und er verließ alles/ stand auf/ und folgteihm nach.

29. Und der Levis richtete ihm ein großes Mahlzu in seinem Hause / und viele Zöllner und anderesaßen mit ihm zu Tische.

30 . Und die Schriftgelehrten und Pharisäer *

murreten wider seine Junger/ und sprachen: Wa-rum esset und trinket ihr mit den Zöllnern undSündern? * c. 7,39.

31. Und Jesus antwortete / und sprach zu ihnen:Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht/sondern die Kranken;

32. Ich * bin gekommen zu rufen die

Sünder zur Buße/ und nicht die Ge-rechten. "Marth. 9/iS.

33. Sie aber sprachen zu ihm: * Warum fastenJohannis Jünger so oft/ und bethen so viel/desselbigen gleichen der Pharisäer Jünger; aberdeine Jünger essen und trinken?

* Matth. 9/ 14. Marc. 2 , 18 .

32,. Er sprach aber zu ihnen: Ihr möget dieHochzeitleute nicht zum Fasten treiben / so langeder Bräutigam bey ihnen ist;

35. Es wird aber die Zeit kommen/ daß derBräutigam von ihnen genommen wird/ dannwerden sie fasten.

36. Und er sagte zu ihnen ein Gleichniß: Nie-