Johannis Empfängniß. Lucas 1. Gabriels Bothschaft an Mariam. 61
ret/ und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohngebären/ deß Nahmen sollst du Johannes heissen.
* Eesch. 10/ 31
1 7 /. Und du wirft deß Freude und Wonne haben /und ' viele werden stch seiner Geburt freuen.
* vcrs 38.
15 . Denn er wird * groß seyn vor dem Herrn/Wein und stark Getränke wird er nicht trinken.Und er wird noch in Mutterleibe erfüllet werdenmit dem heiligen Geist. * March, n, 9.11.
16. Und er wird der Kinder von Israel vielezu Gott/ ihrem Herrn/ bekehren.
17. Und er wird ' vor ihm hergehen im Geistund Kraft Eliä/ zu bekehren die Herzen der Vaterzu den Kindern / und die Ungläubigen zu der Klug-heit der Gerechten/ zuzurichten dem Herrn einbereitet Volk. * Mal. 1,3. Ma«h. n, n. c. 17,12.
1 8 . Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wo-bei) soll ich das erkennen? Denn ich bin alt/ undmein Weib ist betaget.
is. Der Engel antwortete/ und sprach zu ihm:Ich bin * Gabriel / der vor ff Gott stehet/ und bingesandt mit dir zu reden, daß ich dir solches ver-kündigte; * Dan. 8/ 16 . c, 9/ 21 . ff Ps. 103 , 20 . Off. 7/ 11 .
20. Und siehe, du wirst verstummen, und nichtreden können, bis auf den Tag, da dieß geschehenwird; darum, daß du meinen Worten nicht ge-glaubet hast, welche sollen erfüllet werden zu ihrerZeit.
21. Und das Volk wartete auf Zachariam, undverwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.
22. Und da er heraus ging, konnte er nicht mitihnen reden. Und sie merkten, daß er ein Ge-sicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkteihnen, und blieb stumm.
23. Und es begab sich, da die Zeit seines Amtsaus war, ging er heim in sein Haus.
22. Und nach den Tagen ward sein Weib Eli-sabeth schwanger, und verbarg sich fünf Monathe,und sprach:
25. Also * hat mir der Herr gethan in den Ta-gen, da er mich angesehen hat, daß er meineSchmach unter den Menschen von mir nähme.
* 1 Mos. 30/ 23. Es. 34, 4.
(Evangelium am Tage Mariä Verkündigung )
25 .hjnd im sechsten Monath ward der Engel Gab-riel gesandt von Gott in eine Stadt inGaliläa, die heißt Nazareth.
27. Zu einer Jungfrau, * die vertrauet war ei-nem Manne, mit Nahmen Joseph, vom HauseDavids; und die Jungfrau hieß Maria.
* Matth. 1/ 18. Luc. 2 / 3.
28. Und der Engel kam zu ihr hinein, undsprach: Gegrüßet seyst du Holdselige, der Herrist mit dir, du Gebenedeyete unter den Weibern.
29. Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seinerRede, und gedachte: Welch ein Gruß ist das?
30. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dichnicht, Maria, du hast Gnade bey Gott gefunden.
31. Siehedu wirst schwanger werdenim Leibe, und einen Sohn gebären, deßNahmen sollst du Jesus heissen.
* Esaj. 7/ i4. ff Matth. 1/ 21.
32. Der wird groß, und ein Sohn desHöchsten genannt werden, und Gott der*Herr wirdiihm den Stuhl seines Va-ters Davids geben; * Esaj. 9, 7. ff 2 Sam. 7 / 12.
33 . Und er wird ein König seyn überdas Haus Jakobs ewiglich, unWseinesKönigreichs wird kein Ende seyn.
< Dan. 4, 31. c. 7/ 14, Mich. 4/ 7.
3 . 1 . Da sprach Maria zu dem Engel: Wie solldas zugehen? Sintemahl ich von keinem Manneweiß.
35 . Der Engel antwortete, und sprach zu ihr:
* Der heilige Geist wird über dich kommen, unddie Kraft des Höchsten wird dich überschatten;darum auch das Heilige, das von dir geborenwird, wird Gottes Sohn genannt werden.
* Matth. 1/ 18. 20 .
36 . Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundte, istauch schwanger mit einem Sohne, in ihrem Al-ter ; und gehet jetzt im sechsten Monath, die im
* Geschrey ist, daß sie unfruchtbar sey. * Es. 34/ 6.
37. Denn * bey Gott ist kein Ding unmöglich.
* 1 Mos. 18 / 14. Hiob 42/ 2 . Ps. 133/ 3. 6. Lev. 32/ 17. 27.
Zach. 8/ 6.
3 8 . Maria aber sprach: Siehe, ich bin desHerrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.Und der Engel schied von ihr.)
(Evangelium am Tage Mariä Heimsuchung.)
ZS.Maria aber stand auf in den Tagen, undging auf das * Gebirge eilends, zu derStadt Judä. ' Los.
20. Und kam in das Haus Zachariä, und grüßteElisabeth.
23 i. Und es begab sich, als Elisabeth den GrußMariä hörete, hüpfte das * Kind in ihrem Leibe.Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll,
» vcrS 13.
22. Und rief laut, und sprach: * Gebenedeyet bistdu unter den Weibern, und gebenedeyet ist dieFrucht deines Leibes. * v. 28. Nicht. 3 / 24.
23. Und woher kommt mir das, daß die Muttermeines Herrn zu mir kommt?