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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Gabriel zum Lucas 1. Zacharm.

teu; er ist auferstanden / und ist nicht hier. Sieheda die Stätte/ da sie ihn hinlegten. 'MM.28,3.

7. Gehet aber hin/ und saget es seinen Jüngern/und Petro, daß er vor euch hingeherrwird in Ga-liläa ; da werdet ihr ihn sehen / wie * er euch

gesagt hat. * Matth. 26 . 32. Marc. 14, 28 . Gesch. 1 , 3.

8. Und sie gingen schnell heraus/ und flohenvon dem Grabe: Denn es war sie Zittern undEntsetzen angekommen, und sagten Niemand nichts/denn sie fürchteten sich.)

9. Jesus aber/ da er auferftanden war früheam ersten Tage der Sabbather; erschien * er amersten der Mariä Magdalenä/ von welcher ersieben Teufel ausgetrieben hatte. * Job. 20,14.16. «8.

10. Und sie ging hin/ und verkündigte es denen/die mit ihm gewesen waren/ die da Leide trugen/und weineten.

11. Und dieselbigen/ da sie höreten/ daß er lebete/und wäre ihr erschienen, glaubten sie nicht.

42. Darnach, "da zween aus ihnen wandelten;offenbarte er sich unter einer andern Gestalt, dasie aufs Feld gingen. * «»-. 24 . 13 .

13. Und dieselbigen gingen auch hin, und ver-kündigten das den andern: Denen glaubten sieauch nicht.

(Evangelium am Himmelfahrtötage.)

1 ^.Zuletzt, da die Erls zu Tische saßen," offenbarte' er sich, und schalt ihren Unglauben, und

ihres Herzens Härtigkeit, daß sie nicht geglaubethatten denen, die ihn gesehen hatten auferftanden;

* Luc. 24/ 36. Ich. 20 . 19 . i Kor. 13/ 3. 7.

15. "Und sprach zn ihnen: Gehet hin in alleWelt, und prediget das Evangeliumtaller Creatur.

* Matth. 28. 19. Joh. 13/ 16. -s- Col. 1/ 23.

16. Wer da glaubet und getauft wird,der wird selig werden: "Wer aber nichtglaubet, der wird verdammet werden.

* Joh. 3/ 18 36.

17. Die Zeichen aber, die da folgen werdendenen, die da glauben, sind die: " In meinemNahmen werden sie Teufel austreiben, 7 mitneuen Zungen reden,

* Gesch 16 / 18 . -s- Gesch 2 / 4. 11 . c. 10 , 46.

18. " Schlangen vertreiben , und so sie etwasTödtliches trinken, wird es ihnen nicht schaden,auf die Kranken werden sie die Hände legen, sowird es besser mit ihnen werden.

* Luc 10 / 19 . Gesch. 28 / 3. 8.

19. Und der Herr, nachdem er mit ihnen ge-redet hatte, "ward er aufgehoben gen Himmel,und sitzet zur rechten Hand Gottes.

* Luc. 24/ 31. Gesch. 1/ 9.

20. Sie aber gingen aus, und predigten anallen Orten : Und der Herr" wirkte mit ihnen,und bekräftigte das Wort durch mitfolgende Zeichen.

* Gesch. 3/. c. 14/ 3. Ebr. 2, 4.

Evangelium St. L u c ä.

Das 1. Capitel.

Johannis Geburt und Kindheit.

1. s^intemahl sich es viele unterwunden haben,

zu stellen die Rede von den Geschichten,so unter uns ergangen sind;

2. Wie uns das gegeben haben, die es vom An-

fang " selbst gesehen, und Diener des Worts gewe-sen sind: " r s»h- ic n

3. Habe "ich es auch für gut angesehen, nach-dem ich es alles von Anbeginn erkundet habe,daß ich es zu dir, mein guter Theophile, mitFleiß ordentlich schreibe, * Gesch. i, i.

Auf daß du gewissen Grund erfahrest derLehre, in welcher du unterrichtet bist.

5. Zu der Zeit "Herodis, des Königs Judää,war ein Priester von der ^ Ordnung Abiä, mitNahmen Zacharias, und sein Weib von den Töch-tern Aarons, welche hieß Elisabeth.

* Matth. 2/1. -j- i Ehr. 23 , io.

6. Sie waren aber alle beyde" fromm vor Gott,und gingen in allen Gebothen und Satzungendes Herrn untadelich. * Hiob i, i. 8.

7. Und sie hatrenkein Kind, denn Elisabeth warunfruchtbar, und waren beyde wohl betaget.

8. Und es begab sich, da er des Priefteramtspflegte vor Gott, zu der Zeit seiner Ordnung.

9. Nach Gewohnheit des Priesterthums, undan ihm war, daß" er räuchern sollte; ging er inden Tempel des Herrn. *i Mos. 30 , 7 .

10. Und die ganze Menge des Volks war" drau-ßen , und bethete unter der Stunde des Räucherns.

* 3 Mos. 16 / 17. 1 Kön. 7/ 12.

11. Es erschien ihm aber der Engel des Herrn,und stand zur rechten Hand am" Räuchaltar.

* 2 Mos. 30, 1

12. Und als Zacharias ihn sah; erschrak er, undes kam ihn eine Furcht an.

13. Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchtedich nicht, Zacharia, denn" dein Gebeth ist erhö-