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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Greuel der Verwüstung. Marcus 13. Zukunft Christi.

Kriegsgeschrey; so fürchtet euch nicht, denn es mußalso geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da.

«. Es wird stch * ein Volk über das andere em-pören, und ein Königreich über das andere. Undwerden geschehen Erdbeben hin und wieder, undwird seyn theure Zeit und Schrecken. Das istder Noth Anfang. 'ME 24,7.

9. Ihr aber sehet euch vor. Denn * fie werdeneuch überantworten vor die Rathhäuser und Schu-len ; und ihr müßet gestäupet werden, und vorFürsten und Könige müßet ihr geführet werden,um meinet willen, zu einem Zeugniß über ste.

* Matth, 24/ 9. Luc. 2!/ 12. Zoh. 16, 2.

4 o. Und das Evangelium muß zuvor gepredigetwerden unter al'-e Völker.

11. * Wenn ste euch nun führen und überant-worten werden; so sorget nicht, was ihr redensollt, und bedenket euch nicht zuvor, sondern waseuch zu derselbigen Stunde gegeben wird, dasredet. Denn ihr seyd es nicht, die da reden;sondern der heilige Geist. * March, io, is. Luc. 12, n.

12 . Es * wird aber überantworten ein Bruderden andern zum Tode, und der Vater den Sohn,und die Kinder werden stch empören wider dieEltern, und werden ste helfen tödten. * Mich. 7, 6.

13. Und werdet gehasset seyn von Jedermann,um meines Rahmens willen. * Wer aber behar-ret bis ans Ende, der wird selig. "Matlh.24,13.

17,. Wenn ihr aber * sehen werdet den Greuelder Verwüstung, von dem der Prophet Danielgesagt hat, daß er stehet, da er nicht soll, (weres liest, der vernehme es;) alsdann wer in Ju-däa ist, der fliehe auf die Berge. "Matth. 24,15.

15 . Und * wer auf dem Dach ist, der steige nichthernieder in das Haus, und komme nicht darein,etwas zu hohlen aus seinem Hause.

* Matth. 24, 17. 18. Luc. 17, 31.

16. Und wer auf dem Felde ist, der wende stchnicht um, seine Kleider zu hohlen.

17. Wehe aber den Schwängern und Säugernzu der Zeit.

18. Bittet aber, daß eure Flucht nicht gescheheim Winter.

19. Denn in diesen Tagen werden * solche Trüb-sale seyn, als ste nie gewesen sind bisher, vomAnfang der Kreaturen, die Gott geschaffen hat;und als auch nicht werden wird.

* Dan. 12, i. Jocl r, 2.

20 . Und so der Herr diese Tage nicht verkürzthätte, würde kein Mensch selig (errettet); aber umder Auserwählten willen, die er auserwählt hat,hat er diese Tage verkürzt.

21 . Wenn nun * Jemand zu der Zeit wird zu euch

sagen: Siehe, hier ist Christus, siehe, da ist er;so glaubet nicht. * Luc. 17,23.

22. Denn es * werden sich erheben falsche Christi,und falsche Propheten, die Zeichen und Wunderthun, daß sie auch die Auserwählten verführen,so es möglich wäre.

* 5 Mos. 13, 1. Luc. 21, 8. 2 Thess. 2, 11.

23. Ihr aber sehet euch vor. Siehe, ich habees euch alles zuvor gesagt.

2 ^. Aber zu der Zeit, nach dieser Trübsal, wer-den * Sonne und Mond ihren Schein verlieren.

" Eiaj. i3, io. Luc. 21, 25.

25. Und * die Sterne werden vom Himmel fal-

len , und die Kräfte der Himmel werden sich be-wegen. . *Oss. 6, 12 .

26. Und dann werden sie * sehen des Menschen

Sohn kommen in den Wolken, mit großer Kraftund Herrlichkeit. * Dan. 7,13.

27. Und dann wird er seine Engel senden, undwird versammeln seine Auserwählten von denvier Winden, von dem Ende der Erde bis zumEnde der Himmel.

28. An*dem Feigenbaum lernet ein Gleichnrß.

Wenn jetzt seine Zweige saftig werden, undBlätter gewinnen; so wisset ihr, daß der Som-mer Nahe ist. * Matth. 24, 32. Luc. 21, 29.

29. Also auch, wenn ihr* sehet, daß solches ge-schiehst; so wisset, daß es nahe vor der Thür ist.

* verS 14.

30. Wahrlich, ich sage euch: Dieß Geschlechtwird nicht vergehen, bis daß dieß alles geschehe.

31. 'Himmel und Erde werden vergehen;meine Worte aber werden nicht vergehen.

* Matth. 24, 35.

32. Von dem * Tage aber und der Stunde weißNiemand, auch die Engel nicht im Himmel,auch der Sohn nicht; sondern allein der Vater.

* Matth. 24/ 30.

33. Sehet zu, * wachet und bethet; denn ihrWisset nicht, wann es Zeit ist.

* Matth. 25/ 13. 14. Luc. 12, 40. c. 21/ 36.

3^. Gleich als ein Mensch, der über Landzog, und ließ sein Haus, und gab seinen Knech-ten Macht, einem jeglichen sein Werk, und ge-both dem Thürhüter, er sollte wachen.

35. So wachet nun, denn ihr wisset nicht, wannder Herr des Hauses kommt, ob er kommt amAbend, oder zu Mitternacht, oder um den Hah-nenschrei), oder des Morgens;

36. Auf daß er nicht schnell komme, und sindeeuch schlafend.

37. Was ich aber euch sage, das sage ich allen:Wachet!