54 Saddueäer. VomMessia. Marcus 12. 13.
Falsche Christi.
25 . Wenn * sie von den Todten auferstehen wer-den, so werden sie nicht freyen, noch sich freyenlassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.
* Matth. 22 , 30.
26. Aber von den Todten, daß sie auferstehen
werden, habt ihr nicht gelesen im Buch Mosis,bey dem Busch, wie Gott zu ihm sagte, * und sprach:Ich bin der Gott Abrahams, und der GottIsaaks, und der Gott Jakobs? * 2 Mos. 3, 6 .
27. Gott aber ist nicht der Todten, sondern der. Lebendigen Gott. Darum irret ihr sehr.
28. Und es * wat zu ihm der Schriftgelehrteneiner, der ihnen zugetzöret hatte wie sie sich mit-einander befragten; und sah, daß er ihnen feingeantwortet hatte, und fragte ihn: Welchesist das vornehmste Geboth vor allen? "March. 22 , 33 .
29. Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmsteGeboth vor allen Gebothen ist das: 'Höre, Is-rael, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott;
* 3 Mos. 6, -4. 3.
30. Und ' du sollst Gott, deinen Herrn, liebenvon ganzem Herzen, von ganzer Seele, vonganzem Gemüthe, und von allen deinen Kräften.Das ist das vornehmste Geboth.
' Matth. 22 , 37. Luc. 10 , 27.
3 t. Und das andere ist ihm gleich: 'Du sollstdeinen Nächsten lieben als dich selbst. Es ist keiltanderes größeres Geboth, denn diese.
* 3 Mos. 19, i«. Matth. 22, 39. Joh. 13, 34. c. 13, 12. 17.Rom. 13, 9 . Gal. 3, 6. 14. e. 6, 2. Eph. 3, 2.i Thess. 4, 9. 1 Pet. i, 22 . i Joh. 3, il. 23.c. 4, 21 . Jac. 2 , 8.
32 . Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm:Meister, du hast wahrlich recht geredet, dennes ist 'ein Gott, und ist kein anderer außer ihm.
* 3 Mos. 4, 33. e. 6, 4. Es. 43, 6.
33 . Und denselbigen liebem von ganzem Herzen,von ganzem Gemüthe, von ganzer Seele, undvon allen Kräften, und lieben seinen Nächsten alssich selbst, das ist mehr, denn Brandopfer undalle Opfer.
3^l. Da Jesus aber sah, daß er vernünftiglichantwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fernevon dem Reich Gottes. Und es durfte ihn Nie-mand weiter fragen.
35. Und Jesus antwortete, und sprach, da erlehrete im Tempel: ' Wie sagen die Schriftgelehr-ten, Christus sey Davids Sohn?
* Matth 22, 42. Luc. 20 , 41.
36. Er aber, David, spricht durch den heiligenGeist: ' Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn:Setze dich zu meiner*Rechten, bis daß ich legedeine Feinde zum Schemel deiner Füße.
* Ps. 110, 1. Matth. S2, 44 .
37 . Da heißt ihn ja David seinen Herrn; wo-her ist er denn sein Sohn? Und viel Volks höreteihn gerne.
38 . und er lehrete sie, und sprach zu ihnen:' Sehet euch vor, vor den Schriftgelehrten, diein langen Kleidern gehen, und lassen sich gerneauf dem Markt grüßen,
* Matth. 23, 3. Luc. 11, 43. c. 20, 46.
39 . Und sitzen gerne oben an in den Schulen,und über Tische im Abendmahl;
^o. ' Sie fressen der Witwen Häuser, und wen-den langes Gebeth vor. Dieselben werden destomehr Verdammniß empfangen.
* Matth. 23, 14. Luc. 20 - 47.
2t 1. Und 'Jesus setzte sich gegen dem Gotteskasten,und schauete, wie das Volk Geld einlegte in denGotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein.
* Luc. 21 , i. 2 Kön. 12 , 9
^-2. Und es kam eine arme Witwe, und legtezwey Scherflein ein; die machen einen Heller.
^ 3 . Und er rief seine Jünger zu sich, und sprachzu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: ' Diese armeWitwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt,denn alle, die eingelegt haben. * - Cor. 8, 12 .
Denn sie haben alle von ihrem Uebrigeneingelegt; diese aber hat von ihrer Armuth, alleswas sie hat, ihre ganze Nahrung, eingelegt.
Das 13. Capitel.
Don Zerstörung der Stadt Jerusalem, und Ende der Welt.
1. Nnd ' da er aus dem Tempel ging, sprach zu^ ihm seiner Jünger einer: Meister, siehe,
welche Steine und welch ein Bau ist das?
* Matth. 24, 1 .
2. Und Jesus antwortete, und sprach zu ihm:Sieheft du wohl allen diesen großen Bau ?^' Nichtein Stein wird auf dem andern bleiben, dernicht zerbrochen werde. ' Luc 19,44.
3. Und' da er auf dem Oehlberge saß gegen demTempel, fragten ihn besonders Petrus, und Ja-eobus, und Jobannes, und Andreas:
* Matth. 24 3. Luc. 21 , 7.
2 . Sage uns, wann wird das alles geschehen?Und was wird das Zeichen seyn, wann das allessoll vollendet werden?
5. Jesus antwortete ihnen, und fing an zu sa-gen : ' Sehet zu, daß euch nicht Jemand verführe.
* Ick. 29, 8.
6 . Denn es werden viele kommen unter meinemNahmen, und sagen: Ich bin Christus; und wer-den viele verführen.
7. Wenn lhr aber hören werdet von Kriegen und