Freundliche Einladung.
Matthäus 11. 12. Aehren ausraufen. Verdorrete Hand. 13
20. Da sing er an die Städte zu schelten, inwelchen am meisten seiner Thaten geschehen waren,und hatten sich doch nicht gebessert:
21. Wehe "dir, Chorazin! wehe dir, Bethsai-da! wären solche Thaten zu Tyro und Sidongeschehen, als bey euch geschehen sind; sie hättenvorzeiten im Sack und in der Asche Buße gethan.
* Luc. io, 13.
22. Doch ich sage euch: Es wird Tyro undSidon erträglicher ergehen am jüngsten Gericht,denn euch.
23 . Und du Capernaum, die du" bist erhobenbis an den Himmel, du wirst bis in die Höllehinunter gestoßen werden. Denn so zu Sodomadie Thaten geschehen wären, die bey dir ge-schehen sind; sie stünde noch heutiges Tages.
* Esaj. 14, 12.
2-4. Doch ich sage euch: " Es wird der SvdomerLande erträglicher ergehen am jüngsten Gericht,denn dir. " c. io, 15.
(Evangelium am St. Matthias Tage.)
25 . 2 u derselbigen Zeit antwortete Jesus, undsprach: "Ich preise dich, Vater, und HerrHimmels und der Erde, daß du solches 7 den Wei-sen und Klugen verborgen Haft, und hast es denUnmündigen geoffenbaret. * Luc. 10,21. -s1 C°r. 1,27.
26. Ja Vater, denn es ist also wohlgefälliggewesen vor dir.
27. Alle Dinge " sind mir übergeben von mei-nem Vater. Und Niemand kennet den Sohn,denn nur der Vater; und Niemand kennet denVater, denn nur der Sohn, und wem es derSohn will offenbaren. *Ps.«, 7. MM. 28,18.
Loh. 3, 35. c. 17, 2. 1 Cor. 15, 27. Eph. 1, 21.
Phil. 2, 9. Ebr. 2, 8.
28. Kommet " her zu mir Alle, die ihr
mühselig und beladen seyd, Ich willeuch erquicken. *Jer. 31,23.
29. Nehmet auf euch mein Joch, undlernet von mir; denn ich bin sanftmü-thig und von Herzen demüthig: so wer-det ihr Ruhe " sinden für eure Seelen.
* Jer. L, 16.
so. Denn mein Joch ist sanft, und mei-ne Last ist leicht.
Das 12. Capitel.
Christi Rede mit den Pharisäern.
i.Du der Zeit" ging Jesus durch die Saat am^ Sakchath ; und seine Jünger waren hung-rig , singen an Aehren auszuraufen, und aßen.
* Marc. 2, 23. Luc. 6, i.
2. Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zuihm: Siehe, deine Jünger thun, das sich nichtziemet am Sabbath zu thun.
3 . Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gele-sen , " was David that, da ihn, und die mit ihmwaren, hungerte? *i Sam. 21,6. Luc. 6,3.
- 4 . Wie er in das Gotteshaus ging, und aßdie Schaubrote, die ihm doch nicht ziemeten zuessen, noch denen, die mit ihm waren, sondern" allein den Priestern?
* 2 Mos. 29, 33. 3 Mos. 24, 9. Luc. 6, 4.
Z. Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wiedie Priester am Sabbath im Tempel den Sab-bath brechen, und sind doch ohne Schuld?
6 . Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auchgrößer ist, denn der Tempel.
7 . Wenn ihr aber wüßtet, was das sey: " Ich
habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit, undnicht am Opfer; hättet ihr die Unschuldigen nichtverdammet. " c. 9,13.
8 . Des Menschen Sohn ist ein Herr, auch überden Sabbath.
9. Und er ging von dannen weiter, und " kam
in ihre Schule. "Marc. 3,1.
10. Und siehe, da war ein Mensch, der hatteeine verdorrete Hand. Und sie fragten ihn, undsprachen: Ist es auch recht am Sabbath heilen?" Auf daß sie eine Sache zu ihm hatten.
* Luc. 14, 3.
11. Aber er sprach zu ihnen: Welcher ist untereuch, so er ein Schaf hat, das ihm am Sabbathin eine Grube fällt; der es nicht ergreife undaufhebe ?
12. Wie viel besser ist nun ein Mensch, denn
ein Schaf? " Darum mag man wohl am Sab-bath Gutes thun. " Marc. 3, 4.
13 . Da sprach er zu dem Menschen: Streckedeine Hand aus. Und er streckte sie aus; undsie ward ihm wieder gesund, gleichwie die andere.
1-4. Da " gingen die Pharisäer hinaus, undhielten einen Rath über ihn, wie sie ihn um-brächten. " Marc. 3, 6. Luc. 6, ii.
15. Aber da Jesus das erfuhr, wich er vondannen. Und ihm folgte viel Volks nach, under heilete sie alle,
1 6 . Und" bedrohete sie, daß sie ihn nicht meldeten;
* c. 9, Zo.
17 . Auf daß erfüllet würde, das gesagt ist durchden " Propheten Jesajam, der da spricht:
* Esaj. 42, 1.
18. Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwäh-let habe, und mein Liebster," an dem meine Seele