42 Aufnahme Christi. Matthä'.
3^. Ihr sollt nicht wähnen / * daß ich gekommensey , Frieden zu senden auf Erden. Ich bin nichtgekommen Frieden zu senden/ sondern das Schwert.
* Luc. 12, Li.
35. Denn * ich bin gekommen den Menschen zu
erregen wider seinen Vater/ und die Tochter widerihre Mutter/ und die Schnur wider ihre Schwie-ger. "Mich. 7, ,6. Luc. 14, 26.
36. Und des Menschen Feinde werden seine eigeneHausgenossen seyn.
37. Wer" Vater oder Mutter mehr liebt/ dennmich / der ist meiner nicht werth. Und wer Sohnoder Tochter mehr liebt / denn mich / der ist mei-ner nicht werth. * 6 Mos. 33, 9. Luc. 14/ 26.
38. Und wer * nicht sein Kreuz auf sich nimmt/und folget mir nach / der ist meiner nicht werth.
* c. 16, 24. Marc. 8/ 34.
3y. Wer ' sein Leben findet/ der wird es ver-lieren ; und wer sein Leben verliert um meinetwillen/ der wird es finden. *Luc. 17,33.
^ 0 . Wer euch * aufnimmt/ der nimmt mich auf;und wer mich aufnimmt / der nimmt den auf / dermich gesandt hat. * Luc. 10,16. Joh. 13,20.
^ 1 . * Wer einen Propheten aufnimmt in einesPropheten Nahmen / der wird eines ProphetenLohn empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmtin eines Gerechten Nahmen/ der wird eines Ge-rechten Lohn empfangen. * 1 Kö„. 17 , in. c. 18 ,4.
^ 2 . Und wer" dieser Geringsten einen nur miteinem Becher kalten Wassers tränket/ in einesJüngers Nahmen; wahrlich / ich sage euch / eswird ihm nicht unbelohnt bleiben.
* c. 23, 4o. Marc. 9, 4i. Zoh. 13, 20.
Das 14. Capitel.
Johannis Bothfchast. Christi ernstliche Drohung, und freundlicheEinladung.
1. Nnd es begab sich / da Jesus solches Geboth^ zu seinen zwölf Jüngern vollendet hatte;
ging er von dannen weiter / zu lehren und zu pre-digen in ihren Städten.
(Evangelium am 3. Sonnt, des Advents.)
2. Da aber * Johannes im Gefängniß die Werke
Christi hörete / sandte er seiner Jünger zween /
* Luc- 7, 19.
3. Uud ließ ihm sagen: Bist * du/ der da kom-men soll / oder sollen wir eines andern warten?
* 3 Mos. 18, 13. Ps. 40, 8.
Jesus antwortete / uud sprach zu ihnen :Gehet hin / und saget Johanni wieder / was ihrsehet und höret;
5. Die" Blinden sehen/ und die Lahmen gehen,
ls 40. 44. Christi Zengniß von Johanne.
die Aussätzigen werden rein, und die Taubenhören / die Todten stehen auf / und den 7 Armenwird das Evangelium geprediget.
* Esaj. 33, 3. Matth. 13, 30. Luc. 7/ 22. -j- Esaj. 61, 1.
6. Und * selig ist / der sich nicht an mir ärgert.
* c. 13, 37.
7. Da die * hingingen, fing Jesus an zu redenzn dem Volk von Johanne: Was seyd ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr einRohr sehen, das der Wind hin und her wehet?
* Luc. 7, 24.
8. Oder was seyd ihr hinaus gegangen zu sehen?Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidernsehen? Siehe/ die da weiche Kleider tragen, findin der Könige Häusern.
9. Oder was seyd ihr hinaus gegangen zu sehen?Wolltet ihr * einen Propheten sehen ? Ja, ich sageeuch, der auch mehr ist, denn ein Prophet.
* Luc. 1, 76. c. 7, 28.
10 . Denn dieser ists, von dem * geschrieben stehet:Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, derdeinen Weg vor dir bereiten soll.)
* Mal. 3, 1. Marc. 1, 2.
11 . Wahrlich, " ich sage euch: Unter allen,
die von Weibern geboren find, ist nicht aufge-kommen, der größer sey, denn Johannes, derTäufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich,ist größer, denn er. *Luc. 7 ,28.
12 . Aber" von den Tagen Johannis, des Täu-fers , bis hieher, leidet das Himmelreich Gewalt;und die Gewalt thun, die reisten es zu sich.
* Luc. 16, 16. Phil. 3, 8. 12.
1 3. Denn alle Propheten und das Gesetz habengeweissaget bis auf Johannem.
12 ,. und (so ihr es wollt annehmen) " er istElias, der da soll zukünftig seyn.
* Mal. 4, 3. Matth. 17, 12. Marc. 9, 11.
1 5. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
1 6. Wem soll ich aber dieß Geschlecht vergleichen?" Es ist den Kindlein gleich, die an dem Marktfitzen, und rufen gegen ihre Gesellen , * Luc. 7,31.
i 7. Und sprechen: Wir haben euch gepfiffen,und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben euch ge-klaget, und ihr wolltet nicht weinen.
1 8. Johannes ist gekommen, * aß nicht, undtrank nicht; so sagen sie: Er hat den Teufel.
* c. 3, 4. Lue. 7, 33.
19. Des Menschen Sohn ist gekommen, * issetund trinket; so sagen sie: Siehe, wie ist derMensch ein Fresser, und ein Weinsäufer, derZöllner und der Sünder Gesell? Und die Weis-heit muß sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern.
* c. 9, io.