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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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12
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42 Aufnahme Christi. Matthä'.

3^. Ihr sollt nicht wähnen / * daß ich gekommensey , Frieden zu senden auf Erden. Ich bin nichtgekommen Frieden zu senden/ sondern das Schwert.

* Luc. 12, Li.

35. Denn * ich bin gekommen den Menschen zu

erregen wider seinen Vater/ und die Tochter widerihre Mutter/ und die Schnur wider ihre Schwie-ger. "Mich. 7, ,6. Luc. 14, 26.

36. Und des Menschen Feinde werden seine eigeneHausgenossen seyn.

37. Wer" Vater oder Mutter mehr liebt/ dennmich / der ist meiner nicht werth. Und wer Sohnoder Tochter mehr liebt / denn mich / der ist mei-ner nicht werth. * 6 Mos. 33, 9. Luc. 14/ 26.

38. Und wer * nicht sein Kreuz auf sich nimmt/und folget mir nach / der ist meiner nicht werth.

* c. 16, 24. Marc. 8/ 34.

3y. Wer ' sein Leben findet/ der wird es ver-lieren ; und wer sein Leben verliert um meinetwillen/ der wird es finden. *Luc. 17,33.

^ 0 . Wer euch * aufnimmt/ der nimmt mich auf;und wer mich aufnimmt / der nimmt den auf / dermich gesandt hat. * Luc. 10,16. Joh. 13,20.

^ 1 . * Wer einen Propheten aufnimmt in einesPropheten Nahmen / der wird eines ProphetenLohn empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmtin eines Gerechten Nahmen/ der wird eines Ge-rechten Lohn empfangen. * 1. 17 , in. c. 18 ,4.

^ 2 . Und wer" dieser Geringsten einen nur miteinem Becher kalten Wassers tränket/ in einesJüngers Nahmen; wahrlich / ich sage euch / eswird ihm nicht unbelohnt bleiben.

* c. 23, 4o. Marc. 9, 4i. Zoh. 13, 20.

Das 14. Capitel.

Johannis Bothfchast. Christi ernstliche Drohung, und freundlicheEinladung.

1. Nnd es begab sich / da Jesus solches Geboth^ zu seinen zwölf Jüngern vollendet hatte;

ging er von dannen weiter / zu lehren und zu pre-digen in ihren Städten.

(Evangelium am 3. Sonnt, des Advents.)

2. Da aber * Johannes im Gefängniß die Werke

Christi hörete / sandte er seiner Jünger zween /

* Luc- 7, 19.

3. Uud ließ ihm sagen: Bist * du/ der da kom-men soll / oder sollen wir eines andern warten?

* 3 Mos. 18, 13. Ps. 40, 8.

Jesus antwortete / uud sprach zu ihnen :Gehet hin / und saget Johanni wieder / was ihrsehet und höret;

5. Die" Blinden sehen/ und die Lahmen gehen,

ls 40. 44. Christi Zengniß von Johanne.

die Aussätzigen werden rein, und die Taubenhören / die Todten stehen auf / und den 7 Armenwird das Evangelium geprediget.

* Esaj. 33, 3. Matth. 13, 30. Luc. 7/ 22. -j- Esaj. 61, 1.

6. Und * selig ist / der sich nicht an mir ärgert.

* c. 13, 37.

7. Da die * hingingen, fing Jesus an zu redenzn dem Volk von Johanne: Was seyd ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr einRohr sehen, das der Wind hin und her wehet?

* Luc. 7, 24.

8. Oder was seyd ihr hinaus gegangen zu sehen?Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidernsehen? Siehe/ die da weiche Kleider tragen, findin der Könige Häusern.

9. Oder was seyd ihr hinaus gegangen zu sehen?Wolltet ihr * einen Propheten sehen ? Ja, ich sageeuch, der auch mehr ist, denn ein Prophet.

* Luc. 1, 76. c. 7, 28.

10 . Denn dieser ists, von dem * geschrieben stehet:Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, derdeinen Weg vor dir bereiten soll.)

* Mal. 3, 1. Marc. 1, 2.

11 . Wahrlich, " ich sage euch: Unter allen,

die von Weibern geboren find, ist nicht aufge-kommen, der größer sey, denn Johannes, derTäufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich,ist größer, denn er. *Luc. 7 ,28.

12 . Aber" von den Tagen Johannis, des Täu-fers , bis hieher, leidet das Himmelreich Gewalt;und die Gewalt thun, die reisten es zu sich.

* Luc. 16, 16. Phil. 3, 8. 12.

1 3. Denn alle Propheten und das Gesetz habengeweissaget bis auf Johannem.

12 ,. und (so ihr es wollt annehmen) " er istElias, der da soll zukünftig seyn.

* Mal. 4, 3. Matth. 17, 12. Marc. 9, 11.

1 5. Wer Ohren hat zu hören, der höre.

1 6. Wem soll ich aber dieß Geschlecht vergleichen?" Es ist den Kindlein gleich, die an dem Marktfitzen, und rufen gegen ihre Gesellen , * Luc. 7,31.

i 7. Und sprechen: Wir haben euch gepfiffen,und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben euch ge-klaget, und ihr wolltet nicht weinen.

1 8. Johannes ist gekommen, * nicht, undtrank nicht; so sagen sie: Er hat den Teufel.

* c. 3, 4. Lue. 7, 33.

19. Des Menschen Sohn ist gekommen, * issetund trinket; so sagen sie: Siehe, wie ist derMensch ein Fresser, und ein Weinsäufer, derZöllner und der Sünder Gesell? Und die Weis-heit muß sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern.

* c. 9, io.