Wunderwerke.
40 Jairi Tochrer. Blutfl. Weib. Matthäus 9. 10.
nicht am Opfer. Ich bin gekommen, die Sünderzur Buße zu rufen, und nicht die Frommen.)
* 1 Sam. lL, 22.
Indeß * kamen die Jünger Johannis zu ihm,und sprachen : Warum fasten wir und die Phari-säer so viel, und deine Jünger fasten nicht?
* Marc. 2 , 18 . Luc. 5, 33.
15 . Jesus sprach zu ihnen: Wie können dieHochzeitleute leide tragen, so lange der Bräuti-gam bey ihnen ist? Es wird aber die Zeit kom-men , daß der Bräutigam von ihnen genommenwird; alsdann werden sie fasten.
16. Niemand * flickt ein altes Kleid mit einemLappen von neuem Tuch; denn der Lappe reißtdoch wieder vom Kleide, und der Riß wird ärger.
* Marc. 2 , 21 . Luc. 5, 36.
1 7 . Man fasset auch nicht Most in alte Schläuche ;anders die Schläuche zerreissen, und der Most wirdverschüttet, und die Schläuche kommen um. Son-dern ma>r fasset Most in neue Schläuche, so werdensie beyde mit einander behalten.
(Evang. am 24. Sonnt, nach Triint.)
i 8 .Aa er solches mit ihnen redete, siehe, da kamder * Obersten einer, und fiel vor ihmnieder, und sprach: Herr, meine Tochter istjetzt gestorben; aber komm, nnd kege deine Handauf sie, so wird sie lebendig. * Marc. 5 , 22 . Luc. 8,4i.
19. Und Jesus stand auf, und folgte ihm nach,und seine Jünger..
20. Und stehe, * ein Weib, das zwölf Jahreden Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm,und rührte seines Kleides Saum an.
* Marc. 5, 25. Luc. 8, 43.
21. * Denn sie sprach bey ihr selbst: Möchte ichnur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.
* c. 14, 36.
22. Da wandte sich Jesus um, und sah sie,und sprach: Sey getrost meine Tochter, deinGlaube hat dir geholfen. Und das Weib wardgesund zu dersclbigen Stunde.
23 . Und als er in des Obersten Haus kam,und sähe die * Pfeifer und das Getümmel des
Volks, ' 2 Chr. 35, 25. Jcr. 9, 17.
2-l. Sprach er zu ihnen: Weichet, denn dasMägdlein ist nicht todt, sondern es schläft. Undsie verlachten ihn.
25 . Als aber das Volk ausgetricben war, ginger hinein, und ergriff sie bey der Hand; da standdas Mägdlein auf.
2 6. Und dieß ' Gerücht erschallete in dasselbigsganze Land.) *«»-. 7,17.
* 27. Und da Jesus von dannen weiter ging,
folgten ihm * zween Blinde nach, die schrien undsprachen: Ach du Sohn Davids, erbarme dichunser! * c. 20 , 30 .
2«. Und da er heim kam, traten die Blindenzu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubetihr, daß ich euch solches thun kann? Da sprachensie zu ihm: Herr, ja.
29. Da rührete er ihre Augen an, und sprach:Euch geschehe nach eurem Glauben. ' c 8, 13 .
30. Und ihre Augen wurden geöffnet. Und
Jesus" bedrohete sie, und sprach: Sehet zu, daßes Niemand erfahre. ' Marc. 7 ,36.
31. Aber sie gingen aus, und machten ihn rucht-bar in demselbigen ganzen Lande.
32. Da nun diese waren hinaus gekommen,siehe, da * brachten sie zu ihm einen Menschen,der war stumm und besessen. * c. 12 , 22 . L»c. n, 14 .
33. Und da der Teufel war ausgetrieben, redeteder Stumme. Und das Volk verwunderte sich,und sprach : Solches ist noch nie in Israel gesehenworden.
3^. Aber die Pharisäer sprachen: * Er treibt dieTeufel aus durch der Teufel Obersten.
* c. 12 , 24. Luc. 11 , 15.
35. Und Jesus ging * umher in alle Städte undMärkte, lehrete in ihren Schulen, nnd predigtedas Evangelium von dem Reiche; und heileteallerley Seuche, und allerlei) Krankheit im Volk.
* c. 4, 23.
36 . Und * da er das Volk sah, jammerte ihndesselbigen; denn sie waren verschmachtet undzerstreuet, wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
* Marc. 6, 34.
37 . Da * sprach er zu seinen Jüngern: DieErnte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.
* Luc. io, 2.
38 . Darum bittet den Herrn der Ernte, daßer * Arbeiter in seine Ernte sende.
* Marc. 3, 13. i4.
Das 10. Capitek.
Don den zwölf Jüngern Christi.
1. Nnd * er rief seine zwölf Jünger zn sich,
und gab ihnen Macht über die unsaubernGeister, daß sie dieselben austrieben, und yeiletenallerley Seuche, und allerley Krankheit.
' Marc. 6, 7. Luc. 9, 1.
2. Die Nahmen aber der zwölf Apostel sinddiese: Der erste "Simon, genannt Petrus; undAndreas - sein Bruder; Jacobus, Zebedäi Sohn;und Johannes , sein Bruder ; * G-sch. i, 13.
3. Philippus; und Bartholomäus; Thomas;