Jesus im Schiff. Besessene. MatthäUs 8. 9 . Gichtbr. Matth, berufen. 9
19 . Und es trat zu ihm * ein Schriftgelehrter/
der sprach zu ihm: Meister , ich will dir folgen /wo du hingehest. * Luc. 9,67.
20. Jesus sagte zu ihm: Die Füchse habenGruben/ und die Vögel unter dem Himmel habenNester; aber des Menschen Sohn * hat nicht/ daer sein Haupt hinlege. ' 2 Cor. 8 ,9. Zach. 9,9.
21. Und ein * anderer unter seinen Jüngernsprach zu ihm: Herr / erlaube mir, daß ich hin-gehe / und zuvor meinen Vater begrabe.
* Luc. 9, 69.
22. Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du mir,und laß die * Todten ihre Todten begraben.
* 1 Tim. 6, 6. Off. 3/ 1.
(Evaug. am 4. Sonnt, nach Tpiph.)
23 .Und * er trat in das Schiff, und seine Jünger
folgten ihm. * Marc. 4 , 36 . Luc. 8 , 22.
2^. Und stehe, da erhob stch ein * groß Ungestümim Meer, also, daß auch das Schifflein mitWellen bedeckt ward; und Er schlief.
* Jon. 1, 4. 6. Gcsch. 27, 41.
25 . Und die Jünger traten zu ihm, und * wecktenihn auf, und sprachen: Herr hilf uns, wir ver-derben. * Ps. 36, 23.
2 6 . Da sagte er zu ihnen: * Ihr Kleingläubigen,warum seyd ihr so furchtsam? Und stand auf, undbedrohete den Wind und das Meer: da ward esganz stille. ' -. 6 , so.
27. Die Menschen aber verwunderten sich, undsprachen: * Was ist das für ein Mann, daß ihmWind und Meer gehorsam ist?) * Svr 30, 4 .
2 8 . Und er * kam jenseit des Meers, in dieGegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegenzween Besessene, die kamen aus den Todtengrä-beru, und waren sehr grimmig, also, daß Nie-mand dieselbe Straße wandeln konnte.
* Marc. 6, i. Luc. 8, 26.
29. Und siehe, sie schrien und sprachen: Ach *
Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dirzu thun? Bist du hergekommen uns zu quälen,ehe denn es Zeit ist ? * Lu-. 4,4i.
30. Es war aber ferne von ihnen eine großeHerde Säue an der Weide.
31. Da bathen ihn die Teufel, und sprachen:Willst du uns austreiben, so erlaube uns in dieHerde Säue zu fahren.
32. Und er sprach : * Fahret hin. Da fuhrensie aus, und fuhren in die Herde Säue. Undsiehe, die ganze Herde Säue stürzte sich mit einemSturm ins Meer, und ersoffen im Wasser.
*L»c. 8, 32. 33.
33 . Und die Hirten flohen, UN- gingen hin in
die Stadt, und sagten das alles, und wie es mitden Besessenen ergangen war.
32,. Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus,Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen;' bathen sieihn, daß er von ihrer Grenze weichen wollte.
' Marc. 6, 17. Lue. 8, 37.
Das 9. Capttel.
Wunderwerke Christi nach seiner Heimkehr«!!«.
(Evang. am 19 Sonnt nach Trinit.)
1. A>a trat er in das Schiff , und fuhr wieder^ herüber, und kam in seine Stadt.
2. Und siehe, da * brachten sie zu ihm einenGichtbrüchigen, der lag auf eiuem Bette. Danuu Jesus ihre» Glauben sah, sprach er zu demGichtbrüchigen: Sey getrost, mein Sohn, deineSünden sind dir vergeben. * Ma«. 2,3. Luc. 6 ,18.
3. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrtensprachen bey sich selbst: Dieser lästert Gott.
Da aber * Jesus ihre Gedanke» sah, spracher: Warum denket ihr so Arges in euren Herzen ?
* Joh. 2, 26.
5. Welches ist leichter, zu sage»: Dir sind deineSünden vergeben; oder zu sagen: Stehe auf undwandle?
6 . Auf daß ihr aber wisset, daß des MenschenSohn Macht habe auf Erden die Sünden zuvergeben, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: *Stehe auf, hebe dein Bette auf, und gehe heim.
* Job. 6/ 8. Gcsch. 9/ 34.
7 . Und er stand auf, und ging heim.
8 . Da das Volk das sah; verwunderte es sich,und pries Gott, der solche Macht den Menschengegeben hat.)
(Evang. am St. Matthäitage.)
9. Und da Jesus von dannen ging, sah er einen
Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus,und sprach zu ihm: Folge mir. Uud er stand auf,und folgte ihm.
10. Und es begab sich, da er zu Tische saß imHause; siehe, da kamen viele Zöllner und Sün-der, und saßen zu Tische mit Jesu und seinenJüngern.
11. Da das die Pharisäer sahen, sprachen siezu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mitden Zöllnern und Sündern?
12. Da das Jesus hörete, sprach er zu ihnen:Die * Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern
die Kranken. * 2»c. 6 ,31.
13. Gehet aber hin, und lernet, was das sey:Ich ' habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit, und
(B)