26
Bant
Bare
Bare
Basi
*Bantagau oder Kaliau, der langnasigc Affe auf densundaischen Inseln.
* Baobab, Affenbrodbaum, auch Adansonie, (von Adan-
son, der ihn zuerst beschrieb,) ein ungeheurer Baummit erfrischenden Früchten in Afrika.
^Bappemejus, Baphemejus, ein von den Tempelher-ren verehrtes Bild, das den Schöpfer deS Univer-sums vorgestellt haben soll.
*Baquette oder Baquet, nennen die Magnetiseurs ei-nen Zuber, durch welchen das Fluidum geleitet wer-den soll.
Baracke, Soldatenhütte; auch ein schlechtes Haus.
* Baranken, Handelsname der russisch, und tataris. Läm-
merfclle (besonders von ungebornen Lämmern); vompolnischen Barau, Lamm.
* Baratxerie, der Unterschleif oder Betrug der Schiffer
mit den Kaufmannswaaren.
barattiren, Waaren gegen einander umsetzen oder ver-tauschen.
Baratts, der Waarenumsatz.
* Barbar, ehemals ein Auslander, Wilder, jetzt ein har-
ter grausamer Mensch, Unmensch, Wütherich.
* Barbara, (Logik) ein Schluß in Barbara, ein solcher,
dessen drei Sätze bejahend sind.
*Barbara, Bärbchen, weibl. Vorname, eigenll. Aus-länderin.
*Barbaresken, die barbarischen oder afrikanischen Re-publiken.
* barbarisch, rauh, unmenschlich, hart, grausam, auch
sprachwidrig.
Barbarismus, die Sprachunrichtigkeit.
* Barbarolexis, Sprache, die aus lauter Wörtern von
fremden Sprachen zusammengesetzt ist.
*Barbe, i) der Rothbart, ein Flußfisch, auS dem Ge-schlechte der Karpfen; 2) Streifen von Spitzen oderBlonden, am weibl. Kopfputz.
* Barbett, ftanzös., Barthund, zottiger, langohriger Was-
serhund, dem man beim Scheeren einen Bart stehenläßt. Barbetten, erhabene Plätze, aufweiche dasGeschütz gestcllet wird, wo keine Schießscharten in dieBrustwehre eingeschnittcn sind.barbiren, bartscheeren.
Barbouilleur, (spr. Barbuljöhr) schlechter Mahler,Tüncher.
barbouilliren, sudeln, schmieren, schlecht schreiben,hinklcckcn.
* Barcarollen, Lieder der Gondelschiffcr in Venedig.
* Barden, (vom altdeutschen baren, brummen,) Meister-
sauger der alten Celten, Gallier und Germaner, be-sangen die Thaten der Helden, und befeuerten dieKrieger zur Schlacht.
*Bareka, kleines Fäßchen mit einer Handhabe, bei wel-cher man es'trägt.
*Baret, s. Barrel.
*Barigello, Italien. Schaarwachhauptmann, Hauptman»der Sbirren oder Häscher.
Baritono oder Bariton, auch eine Art Baßgeige, dieauch unter dem Griffbrcte Saiten hat.
* Barkasse, das größte Boot bei einem Schiffe.*Barke, 1) ein kleines Schiff oder Fahrzeug; 2) ein
großes dreimastiges Schiff zum Handel, auch Bark-sch'ff.
*ßarnoss, hebräisch-jüdischer Vorsteher.
* barock, (uneig.) uuregelmässig, verzerrt, sonderbar,
lächerlich.
Barometer, auch Baroskop, ein Luftmesser, Ge»wichtsmesscr der Lust.
* Barometerprobe, s. Elasticitätsjeiger.*Barotnetrograph, Instrument, das die Veränderun-gen in der Schwere der Lust zu gleicher Zeit anzeigt,und niederschreibt.
*baronisiren, in den Freiherrnstand erheben.*ßarrage, (spr. Barrahsch) Brücken- oder Pflastergeld.Barre, auch Barrensilber.
Barret, eine Art kleiner Mützen oder Hüte, ein Car-dinalshut, Doctorhut rc.
barrieadireu, den Zugang sperren, verrammeln, ver-schanzen.
Barriere, eine Sperrung, Sperre, das Schutzgatter,Geländer, Gehege, die Schranken.
* Barris, der afrikanische Waldmensch, auch Schim-
pansee, Pongo, Jocko , ein ungeschwänzter Affe,im Innern von Angola, Longo rc.*Bartholomäus oder ßarthel, ein Mannsname, eig.ein streitbarer Sohn.
*Barutscbe oder Birmscbe, ein zweirädriges Fuhr-werk, eine Halbkutsche.
* Baryt, Schwer-erde und Schwcrspath.
^Basanit, Probierstein.
*Basclü, Aufseher, verschieden von Pascha.
*BaselIa, Basselkraut, kletternder Nachtschatten, einPflanzengeschlecht in Ostindien, wo es zum Färben,und als Gemüse gebraucht wird.
*Basement, (spr. —mang) Fußgesimse an den Säulen.'* Basilica, Beiname mancher Hauptkirchen, z. B. derSt. Peterskirche zu Rom.
* Basilicas, libri basilici, Sammlung kaiscrl. Edikte,
die auf Befehl des Kaisers Basiliüs ins Grichischeübersetzt wurden.
* Basilicum, Königskraut, ein sehr wohlrichcndes Ge-
würzkraut.
* Basilisk, vom grichif. ßccgfoi 5il0 g, 1) eig. kleiner Kö-
nig, regulus; 2) Königseidexe, fliegende giftige Ei-depe in Ostindien und Afrika, hält sich auf Bäumenauf und frißt Jnsectcn, ist etwa ein Fuß lang, bläu-lich grau und weißgefleckt, und hat auf dem Hinkcr-
kopfe