Bais
Ball
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sie feiern cs nach ihrer beschwerlichen Fastenzeit, schlach-ten dabei eifie Menge Lämmer, und halten feierlicheUmgänge, weßwege.n es die Christen unrichtig mitdem Osterfeste verglichen haben; a) das große Bai-ram tritt mit dem Neumonde ein, etwa gegen Ostern,dauert 3 Tage; b) das kleine fallt 70 Tage später,und dauert 2 Tage.
* Baise main, (spr. Bäsemäng) Handkuß.*Ba)adaren, reichgeschmückte indische Tänzerinnen, die
bei festlichen Begebenheiten pantomimische Tanze aus-führen, und einen alten Malabarer bei sich haben,der mit einem Paar kupfernen Becken dazu die Mu-sik macht.
*Bajocco, päpstliches Kreuzersiück.
Bajonet, s. Bayonnet.
*Bakbord, die linke Seite des Schiffs, wenn man indemselben das Gesicht nach vorne richtet, im Gegen-satz von Steuerbord.
*Bake, auch Buje, ein Schiffs- oder Schifferzeichen,gewöhnlich ein aus dem Wasser schwimmendes StückHolz, oder eine Tonne, um den Schiffern den Wegzu zeigen; auch Leucht- oder Feuerthurm am Meer-strande.
* Bakel, ein Stock, besonders zum Schlagen.
* Baiais, ein blaß oder rosenroter Rubin,balanciren, (spr. balangßiren) ungewiß, zweifelhaft,
bedenklich wegen einer Sache seyn.
*Balaniten, versteinerte See-Eicheln, d. h> eichelähnli-che vielschalige Seemuschelthiere.
Balcon, (spr. Balkong) AuStritt vor einem Fenster inder Höhe , Erker, das Fenstergeländer.
Baldachin, ein Pracht-himmel.
* Baldrian, (aus dem latei». Valeriana) das Katzen-
kraut, ein Pflanzengeschlecht von mehreren Arten.Ball, ein feierlicher Tanz. Baien masque, ein Mas-kentanz, Verkleidungstanz; balbare, ein Putz- oderPracht-Tanzfest. Ballettänzer, Bühnenkänzer.Ballade, französ. von Ball, Tanzlied, Tanzgesang,kurzes leicht gedichtetes Lied, das eine heroische Erzäh-lung enthält, und tanzend abgesungen wird; von demFranzosen Marot im Ansauge des ' 17 . Jahrhundertserfunden.
Ballast, die Schiffsbeschwerung.
* Ballei, Landkommenthurei, Landschaft des Teutschor-
dens, welchen ein Landkommenthur vorsteht.
* Ballester, vom grich. u. lakein. ballista, i) eigentl.
Steingeschoß, Geschqß , womit man Steine abschießt;2) eine Art Armbrust, Geschoß mit eisernem Bogen,womit man Kugeln abschießt.
* Ballista , Steingeschütz, Schleudergeschütz, römische Be-
lagerungsmaschine, womit man Steine in der Größeeines Mühlsteines wider die feindlichen Mauern undHäuser schleuderte, und so zertrümmerte; eind Art3. Band.
Bomben, mit welchen man ebenfalls bogenförmigschoß.
* Ballistik, Schleuder- oder Wurfgeschützkunst; a) Wis-
senschaft von der Bewegung geworfener schwerer Kör-per; b) Bombenwerfkuust; besser, Anwendung derParabellehre aus das Bombenwerfen.
Ballon, ein Blaseuball.
Bailot, (spr. Balloh) ein großer Pack.
* Bailote, oder Schwarzballote , schwarzer Andorn, ei-
ne gemeine Pflanze.
Ballote oder Ballt)tirkuqel, die Looskugel.Bailotement, (spr. —mang) das Kugelgreifen bei ei-ner Tssahl, Wählen mit Kugel; die Kugelwahl.
* Balneotechnik, Badb-reitungskunst, Anweisung künst-
liche Bader zu bereiten und anzuwenden.
* Balneum laconicum , Schwitzkasten.
*Balotade, Sprung eines Pferdes mit asten 4 Füssen
zugleich.
* Balsam, ein wohlriechendes Oehl, besonders aus dem
Balsämbaum, wovon es mehrere Gattungen gibt.
* Balsamine, das Springkraut,
balsamiren, wohlriechend salben. *
* balsamisch, wohlriechend.
* Baise, eine Art großer Flösse der südlich. Amerieaner.*Balthasar, ein männlicher Vornahme, eigentl. Schatz-
bewahrer.
Balustrade, Gitterwerk.
* Bambus, das Bambusrohr, ein oft 60 Fuß hohes und
2 Fuß dickes Rohrgewächs in Ost- und Westindien.
* banal, mit Zwang belegt, gebietherisch.
*Banane, die Paradiesfeige, Adamsseige, eine vortreff-lich schmeckende und riechende Frucht des Bananenpi-sang oder Bananasbaums, in Ost- und Wesiindien.
Banco oder Bank, (Handel) eine Geldniederlage, Wech-selbank.
Bandage, (spr. Bandahsch') die Binde, Bruchbinde.Bandagist, Bruchbinder.
Bande, französ., auch Rand der Bistiardküfel.Bandelier, der Patronkaschenrieme (der Soldaten).Banderole, (spr. Bangdervhl) das Mastfähnchen; auchLanzenfähnchen; die Trvmpetenschnur.
Bandit, ein Verbannter, Verwiesener, Landstreicher; bes.Straßenräuber.
*Bando, der Bann, die kirchliche Ausschließung von dergottesdienstlichen Gesellschaft; die Acht oder Achtser-klärung.
* Bangen, s. Lanarienbanm.
*Banianen, Heiden in Indien, welche die Seelenwan-derung glauben.
Banquerout, oder Bankerött, der Handlungsbruch,das Zahlungsunvermögen; einen Banquerout ma-chen, oder bankerottiren, bauklos werden.Banquier, (spr. Bankjeh) ein Wechselkaufmann.
D * Banta-