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3 (1809) Als Nachtrag zur Campes Wörterbuche zur Erklärung und Verdeutschung der unserer Sprache aufgedrungenen fremden Ausdrücke
Entstehung
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IV
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iv Vorrede.

diese aus den besten Quellen sorgfältig gesammelte Menge von stellvertretenden DeutschenAusdrücken unwillkommen seyn. Sie zeigt am besten die Lächerlichkeit des Haschens nachx fremdem Gute bei dem überschwänglichen Reichthume unserer eigenen Sprache (woran siealle übrigen übertrifft); sie lehrt diesen Reichthum früh schätzen und gebrauchen. Unddadurch eben kann vorliegendes Werk in Verbindung mit dem Wörterbuche derVerdeutschung des Hrn. Campe in der Hand des geschickten Lehrers die Stelle ei-ner so nützlichen Synonymik vertreten. Fa es erleichtert selbst dem Schriftstellerund Uebersetzer, dem die Vermeidung der Fremdheiten in der Deutschen Sprache nichtgleichgültig ist, das Aufsuchen eines für diese oder jene Verbindung am meisten passen-den, ihm aber nicht immer sogleich zu Gebote stehenden, Deutschen Ausdrucks. Woes nöthig schien, ist der Verdeutschung eine kurze Erklärung und Erläuterung desBegriffs durch Beispiele oder Beschreibungen beigefügt. Besonders geschah dieses bei denmeisten und wichtigsten Gegenständen aus dem Gebiete der Natur und Kunst. So kurz-gefaßt diese Erläuterung und Beschreibung auch seyn mag, so enthält sie doch gerade das,was für solche Leser, welche nicht aus Quellen selbst schöpfen können oder wollen, daSWissenswürdigste ist, und ihnen vielleicht eine Veranlassung wird, sich in denso reizen-den Gefilden der Natur und Kunst weiter umzusehen.

Außerdem ist bei einigen Sach - oder Hauptwörtern die Form in der Mehrzahldurch pl. mit einem kleinen Strich und dem darauf folgenden Vermehrungsbuchftabcn( n s rc.) angegeben. Die Verdeutschung erhielt zwar aus guten Gründen den Ar-tikel oder Geschlechtsdeuter der, die, das, jedoch so, daß von mehrern auf einanderfolgenden Wörtern Eines Geschlechts nur das erste damit versehen ist. Die Verschie-denheit der Bedeutung eines Worts ist entweder durch Ziffern und Lateinische Buchsta-ben, oder gewöhnlich durch ein bloßes (;), die Gleichheit der Bedeutung aber durch ein(,) und der eigentliche oder uneigentliche Sinn desselben durch leichtverständliche Abkür-zungen bemerkt. Endlich sind in diesem Bande alle fremden Sach - oder Hauptwörterim Anfange einer Zeile mit einem großen Anfangsbuchstaben, die Bei- Neben - und Zeit-wörter aber mit kleinen Buchstaben ausgezeichnet.

Was die Reinheit und Richtigkeit des Druckes anbetrifft, so haben wir keinen Auf-wand und keine Mühe gescheuet, um dem ganzen Werke ein gefälliges Ansehen und die bequem-ste Brauchbarkeit zu verschaffen.

Die Herausgeber.