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10 (1875) Vocabellernen - Zwingli und Nachtrag
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Dänemark.

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vermehrte Lehrkräfte für nöthig erachtet werden, oft einer bereits bestehenden Schnlelieber neue Classen hinzufügt, als eine neue Schule einrichtet. Deshalb ist neben derZahl der Schulen auch die der Classen angeführt.

Ans der vorstehenden Tabelle sind die Hauptmomente über die Volks- (und Bürger-)Schulen in den Provinzstädtcn zu entnehmen; cs lassen sich aber noch einige Specialitätcnhinzufügen, als:

Von den 404 Classen der Frcischulen sind 139 Knaben-, 131 Mädchen- und 134j gemischte Classen und von den 248 der Bezahlungsclassen fallen auf jede der angeführten

' Kategorien resp. 160, 67 und 21.

Von den Schulstnben der Freiclassen enthalten 83 (44 ans den Inseln und 39in Jhlland) unter und 162 (95 auf den Inseln und 67 in Jylland) über 90 KnbikfußRaum für jedes Kind; in den Bezahlungsclassen aber nur 8 (5 auf den Inseln und 3in Jylland) unter, aber 213 (127 auf den Inseln und 86 in Jylland) über 90 KnbikfußRaum für jedes Kind.

Der Schulbesuch ist bedeutend regelmäßiger in den Bezahlungsclassen, als inden Freiclassen. In letzteren wurden von 100 Schultagen 85,57 (85,44 ans den Inselnund 85,72 in Jylland) besucht und von den übrigen nicht besuchten 5,04 ohne gesetz-lichen Grund versäumt. Die dafür anferlegte Strafe betrug 1511 Rthlr. (1084 aufden Inseln und 427 in Jylland; am meisten in den Städten Faaborg, Helsingör undKjöge, resp. 108, 108 und 103 Rthlr.); doch wird das Mulctsystem nicht überallangewendct und wo dies geschieht, nicht überall gleich streng. In den BezahlungsclassenWurden von 100 Schultagen 92,25 besucht (in gleichem Verhältnis auf den Inselnund in Jylland) und nur 1,74 (1,71 ans den Inseln und 1,77 in Jylland) ohneGrund versäumt.

Vou den nicht fest angestelltcn Lehrern waren 33 Stunden- und 4 Hülfslehrer.Die Zahl der Lehrerinnen (54) scheint allzu niedrig angegeben zu sein, da in mehrerenStädten der Angabe zufolge in weiblichen Handarbeiten unterrichtet wird, ohne daß sichI ersehen läßt, wer diesen Unterricht ertheilt.

jj Vergleicht man die Gesammtzahl der Lehrer und Lehrerinnen mit der der unter-

richteten Kinder, so ist das Verhältnis 1:49,5 oder, wenn man auf die Stundenlehrer^ keine Rücksicht nimmt, 1: 53,2; in den Städten sind also die Lchrerkräfte stärker als auf, 1 dem Lande, wo dieses Verhältnis 1 : 64,6 ist. Auch in dieser Hinsicht, wie so ziemlich in

!; allem, sind die Inseln besser bedacht als Jylland: dort ist nemlich das Verhältnis 1:45,3

j f und hier 1:55,7.

!i Betrachtet man die Altersverhältniße der Lehrer und sieht ganz ab von den

^ ^ Lehrerinnen, über welche in dieser Hinsicht die Angaben sehr unvollständig sind, so war

ft im I. 1867 1 Lehrer (in Horsens) unter 20 Jahren, 75 zwischen 20 und 30, 112

Es zwischen 30 und 40, 98 zwischen 40 und 50, 66 zwischen 50 und 60, 28 zwischen 60

! und 70, 3 über 70; von 2 fehlten die Angaben.

,; Die bei weitem größte Anzahl der Lehrer hatte das Seminaristenexamcn bestanden,

nemlich 298 (162 auf den Inseln und 136 in Jylland); außerdem aber 72 das thco-

' ! loailwe Kramen, 10 das Uxnnion ni-tänni und 2 ein anderes wissenscbaftliebes Crainen

gestellt, als auf dem Lande. Dem Gesetze vom 8. März 1856 zufolge soll die Hälfteder fest angestelltcn Lehrer in jeder Stadt außer freier Wohnung für einen Verheirateten(s. o. S. 708) nebst Feuerung wenigstens 300 Rthlr. bar und 50 Tonnen Gerstenach dem Durchschnittspreise (Capiteltaxt") der letzten 10 Jahre, welche 185968etwa 5 Rthlr. für die Tonne betrug, erhalten, und die andere Hälfte dieser fest ange-stellten Lehrer außer freier Wohnung für einen Unverheirateten nebst Feuerung wenigstens150 Rthlr. bar und 50 Tonnen Gerste nach dem Durchschnittspreise. In der-That

Nur 2 (in Skagen und Horsens) waren nicht eraminirt und über 1 fehlten dieAngaben.