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Volksschullchrerseminar.
der kirchlichen Dichtung veranschaulicht. Die gcdächtnismäßige Aneignung bezw. die Wie-derholung der Lieder vertheilt sich als Pensum auf die dritte und die zweite Claffe.In 2. Die biblische Geschichte des Neuen Testamentes im Zusammenhänge, doch unterbesonderer Berücksichtigung der evangelischen und der epistolischen Perikopen. Erklärungdes christlichen Kirchenjahres und der Ordnung des öffentlichen Gottesdienstes. DieReligionslehre im Zusammenhänge auf Grund des Katechismus der betr. Confession,unter fortwährender Beziehung auf die biblische Geschichte und mit Anleitung für die Be-handlung des Stoffes in der Schule. Vom zweiten Semester an wird mindestens eineStunde zu Musterlectionen und Lehrproben in der Ucbungsschule benutzt. In 1. Bibel-kunde; in den cv. Seminaren Bibellesen (Apostelgeschichte, Paulinische Briefe. Stückeaus dem Buche Hiob und aus dem Jesaias). Das Wesentlichste aus der Kirchen-gcschichte überhaupt. Die Methodik des Religionsunterrichts veranschaulicht durch Lehr-proben, welche alle Formen desselben verführen, biblische Geschichte, Perikope, Bibelspruch,Schriftabschnitt, Katechismus, geistliches Lied, Kirchcngeschichte. Anleitung für die Fortbil-dung. — Die in der Schule eingeführten Religionsbücher (Katechismus und Historien-buch) sind dem Unterrichte so zu Grunde zu legen, daß der Seminarist dieselben späterselbständig zu brauchen und zu erklären vermag; doch hat die Unterweisung auch stoff-lich über die durch diese Bücher gezogenen Grenzen hinauszugehen, und sind darum beiderselben, namentlich für die Einführung in die hl. Geschichte (bzw. die hl. Schrift)ausführlichere Leitfäden zu benützen. — In das Pensum der kathol. Seminare fällt nochdie Aneignung und Erklärung der Gebete, deren Verrichtung die Kirche als religiösePflicht bezeichnet.
Pädagogik. Dresden.— Friedrichstadt beginnt in 3. Geschichtliche Einleitung.Die Pädagogen bei den Griechen und Römern. Vorläufige Bestimmung dessen, umwas sich's bei der Erziehung handelt. Der Zögling. Psychologie: Warnchmung,Gedächtnis und Erinnerung. Die Aufgabe des Erziehers in Betreff dieser Seelcnthätig-kciten. In 2. Vom Denken, Fühlen und Wollen; die Aufgabe des Erziehers in Betreffdieser Seclenthätigkeiten. Die verschiedenen Altersstufen, die beiden Geschlechter, dieTemperamente. Die Individualität. Was der Erzieher in Betreff dieser Verhältnissezu beachten hat. In 1. Schulgesetzgebung und Schulverwaltung der Schullehrer. DieUnterrichtsgegenständc. Die Methode, eingehend behandelt. Die Lehre von der Zucht,Begriff und Aufgabe. Mittel; Methode. Geschichte und Literatur der Pädagogik.FrcieVorträge der Schüler; die Biographien Francke's, Nousseau's, Bascdow's, Pestalozzisund Dicsterweg's. Noch weiter gieng Bielitz unter Stoy. In 2. Einleitung, Voraus-setzungen, Zwecklehre, Mittellehre, Leibespflege und Lcibesübung, Diätetik und Gymnastik,Unterricht, Uebersicht der Aufgaben, Methoden, Hülfen. Lehre von der Führung, Auf-gabe, Methode und Maßregeln ausführlich auf psychologischer Grundlage. Hauptsätzeaus der Lehre von der pädagogischen Polizei. In 1. Bedürfnis der Theorie. Die dreiHauptdisciplinen der Pädagogik. Theoretische oder philosophische Pädagogik. Voraus-setzungen, Zwecklehre, Mittellehre, Diätetik und Gymnastik. Geschichtliches, Hodegetikim Grundriß, psychologische Hauptsätze. Pädagogische Polizei. Didaktik ausführlich.Aufgabe, Mittel des Unterrichtes. Materie und Form desselben. PsychologischeHauptsätze. Methodik, Technik. Elementarstufe der einzelnen Unterrichtszweige. Ge-schichtliches, wöch. 4 St. Usingen, Oberclasse Psychologie: Das Erkenntnisvermögen;I. Sinn- oder Warnehmungsvcrmögen. II. Tie Denkkraft, n. Gedächtnis und Erinnerungs-kraft, I>. Phantasie oder Einbildungskraft, o. Verstand, insbesondere Begriffsvermögen,Urtheilsvermögen und Schlußvermögen, L. Vernunft. — Das Gefühlsvermögen, Wesenund Eintheilung der Gefühle, Affecte. Sinnliche, intcllcctuclle und ideale Gefühle. DasGewissen. — Das Willcnsvcrmögcn. Wesen des Willens. Eintheilung der Willenstriebe,positive, negative, sinnliche Willcnstricbe, Willkür, das vernünftige Wollen oder der Willeschlechthin. Liebe und Haß. Sinn und Charakter. Naturell. Constitution und Tempe-rament. Geist und Gcmüth. Der psychologische Materialismus. — Sehr allgemeiner