q. Kapitel. Abteilung der Sylben. 29;
II. Der abgeleiteten.
§. Die Ableitungssylbcn sind von gedop-pelter Art:
r. Einige sind noch völlig kenntlich und ver-ständlich, können wenigstens von dem größtenTheilc der Schreibenden als Zusätze zu der W"r-zclsylbc erkannt werden; daher folgt man in Anse-hung derselben der vorigen Analogie, d. i. manthcilct solche Wörter, so wie sie zusammen gesetzetsind. Es gehören dahin:
a) Alle mit Borsalben abgeleitete Wörter, folg-lich alle die, welche sich mit den Abieitungssoldende, ge, er enr, ver und ;er anfangen: de gra-ben, bc-fehlen, der Be-rnf, de-cgrciflirt);gc-brauchcn, ge-winnen, Ge-smde. (sie-;>rck, Ge-murmci, Ge-Heul, gc-rrost; er-fahren, er-!auben. Er-werb, er-jtrrgen;cnt-stchen, enc-sprecben, Enr-scb-luß; ver-bergeir, ver-saczen, Ver-sneb, ver-zweifeit;zer crereu, ;cr-rinnen, Zer-störung. In den-jenigen Verdis, in welchen enr in ein übergehet,gehöret das p als eine bloße Verstärkung zu demfolgenden f; folglich thcilet man, em-psehlen,cm-psindcn, Em-psindung.
b) Diejenigen Nachsylbcn , welche sich mit ei-nem Consonanten anfangen, weil sie vollständigenWörtern ähnlich sehen, und folglich leicht als spä-tere Zusätze erkannt werden können; daher folgenAussprache und Schrift auch hier dem Baue desWortes, und lassen alle solche Sylben in dcr Lhei-ung beysammen, das Wurzelwort mag sich ?ndi-