Kapitel. Zusammen gezogene Sylben. -z,
wegzuwerken, wodurch die Aussprache gerettetwird, größte, süßte, obgleich das letztere im-mer Härle behält, daher die vollständige Formsüßere, für dasselbe die beste ist. Eden dasthutman auch mit manchen Adjectivcn, deren Wurzelein tz und sch hat, der legre, der weibischrsMensch, der büdischre Lnabe.
z. In Ansehung des doppelt geschärften s oderss ist nur das zu merken, daß es nach ausgewor-fenem e in ein ß übergehet, welche Figur es n chtallein am Ende der Sylbe, sondern auch vor einemConsonantcn, bekommt. Am häufigsten kommt derFatt in der Conjngation vor: müssen, ich mußte,gemußt; die bewußte Sache; er haßt; er-läßt; ihr wißt; er faßte. Hier rin st schrei-ben zu wollen, ihr wist, würde eine Verletzungder nächsten Abstammung seyn.
Einige irreguläre Verba können das sscst derzweytcn Person, nach Art der obigen Superlati-ven gleichfalls in ßr verwandeln^ du weißt, dl«heißt, du läßt, für weisseft, heissest, lässest.Don dem Comparauvc besser sollte billig auch derheßte geschrieben werden; allein beste har schonden langen Gebrauch für sich.
Außer dem r läßt sich das e nach dem ss auchzuweilen vor dem N wegwerfen: ein Verlaßner.Aber ohne die größte Härte nicht allemahl: emevergessene Sache, vorher gegessenes Lror.
Ucberhaupt befleißige man sich eines feinenund richtigen Gehörs, und wenn dieses dieZusam-Anweis. z. Qrthograpb. T