-42 m. Abschnitt. Von den Sylbcn.
big, ihn ein wenig umständlich abzuhandcln. Ichwerde daher erst von jedem dieser Mittel einzelnhandeln, dann die Anwendung derselben über-haupt zeigen, ferner die Absichten, welche manbey denselben hatte, entwickeln, und zuletzt unter-suchen, ob sie noch nothwendig sind, oder ob mansie jetzt vernachlässigen könne, oder wohl gar ab-schaffen müsse.
Allgemeine Uebersicht der Dehnungszeichen.'
§. 2. Diese Dehnung wird überhaupt auf einedreyfache Art bezeichnet-: i. Durch Verdoppelungdes gedehnten Vocales, bey dem a, e und 0 , wo-hin auch das y gehöret, welches eigentlich ein iioder vielmehr l) ist; 2. durch ein beygcfügtcs stum-mes e, doch nur bey dem i anstatt der Verdoppe-lung desselben, und g. vermittelst des h, demschicklichsten Dehnungszeichen, daher es auch dasallgemeinste ist, dagegen die übrigen mehr einge-schränkt, und nur in besondern Fällen anwendbarsind. Einige dieser Zeichen waren schon von Altersher, obgleich aus andern Absichten, in der Schriftüblich, nehmlich das ie, das ip und das l) nachdem t; die übrigen aber, nehmlich der verdoppelteVocal und der weiter ausgedehnte Gebrauch des l),sind neu, und erst im i 6 len Jahrhunderte, inwelchem sich die gegenwärtige Orthographie zu bil-den anfing, auf die obige Art angewandt worden.
Verdoppelung der Vocale.
§. z. Die Verdoppelung des Vocales ist ein«ltes, und in mehrern Sprachen übliches Zeichen