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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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404 !l. Abschnitt. Von dm einzelnen Buchstaben.

wird zugleich finden, daß in den allermeisten die-ser Wörter keine Spur von einem c verkommt,welches doch seyn müßte, wenn das z so viel wiets seyn sollte. pelz ist mit pellir verwandt,Pli; kommt von bol. rund, her, stolz undStelze von steil, hoch, blinzen von Hohn,ranzen von rennen, stürzen von stören,wälzen von wa!, wallen, bVclle; daherdas z hier nichts anders, als der verstärkte Säuse-lcr ist. Sollten einige wenige ein d oder t in derWurzel verrathen, z. B. blinzcn, von blind, sowürde solches nur beweisen, entweder, daß das dausgeworfen worden, wie auch zuweilen vor stund stn geschehet, wie Brnst von binden, fürDindst, oder daß die Schreibart blinzen irrigsen, und daß man blindsten schreiben müsse. DieNicdersachscn gebrauchen für dieses zc und zen iaden meisten Fällen das r und tcn, Bvlr, Bolzen,fristen, seufzen; woraus denn erhellet, daß siehier auch nur einen einfachen Buchftab erkannten,indem sie dieses t in tausend andern Fällen für jedeArt des SauselauteS gebrauchen: dar, war, it,Böre, laten, für das, was, Buße, lasten.

Besonders von dem kz.

Z. ;8. Am häufigsten geschiehst dieser Ueber-gang des s in z alsdann, wenn sich die Wurzelauf ein r endiget, weil si h der Druck, womit die-ses ausgesprochen wird, von selbst dem folgendenSaustlaut mittheilet, und mit demselben alsdannin ein cz üdergehcr. Ich will die vornehmstenWörter, worin dieser zusammen gesetzte Buchftab