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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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2 . Kapitel. Von den Consonanten. -8-

viel Körper zu geben, daher man ihnen auch inandern Fällen die Verdoppelung versagt har, z. A.6t), ob. Ausgenommen ist hier nur die Con-junction daß und miß, jene zum Unterschiede vondem Artikel das, und dieses, weil es noch in mis-sen, mrMt.1) lebt.

Z. Am Ende solcher Wörter und Syiben, wel«che nicht weiter wach en, z. B in dem cs oders des Genitives, des Daches, Dacbs, in dem es des ungewissen G-schlechtes, ein großes^>aus, in der adverbischen Ableitungssylbe s,rheils, links, rechts, stets, allerdings.

Wenn dieses s, der Hochdeutschen Mundart ge-mäß, gelinde lauten soll, jo wird ihm das mildern-de e zugesetzct, weil es sonst am Ende nicht andersals geschärft lauten kann, und alsdann gehet eSauch in ein s über: böse, leise, lose, weise,Rose, Reise, Franzose, Sachse.

Geschichte des sch.

§, 2y. Der Laut, welchen wir vermittelst die-ses dreyfach zusammen gesetzten Zeichens aus-drucken, ist der volle Zischer, der in dem nördlichenDeutschlande sparsamer, in dem mittlern häufiger,am häufigsten aber indem südlichen verkommt, woman fast jedes st, sp, rst, rs, ls u. s. f. mit dem-selben ausspricht. Die Hochdeutsche Sprache, inwelcher sich die beyden entgegen gesetzten DeutschenMundarten vereiniget und sich gegenseitig gemil-dert haben, hält auch darin das Mittel, und hat.