irs Kapitel. Won den Consonanten.' ;s?
zwischen zwey Bocalen stehen kann, so muß dar- ßin den obigen Fällen dessen Stelle vertreten, wel-ches denn freylich oft Schwierigkeiten macht, wennman nicht gleich weiß, ob man den vorher gehen-den Nocal schärfen oder dehnen soll. Oft läßt sichsolches durch die Verlängerung des Wortes entschei-den: Haß, häßlich, weil man sagt hassen;
so auch das Schloß, er schloß, er ißt, fürissec, frißt, mißt, Gprößlmg, Schößling,ein verlaßner für verlassener. Nur hüte mansich, dieses ßc in ft zusammen zu ziehen: er läft,fast, Haft, für läßt, faßt, haßt, besser fasset,hasset. So auch wenn zwey Sauselautc am Ende inß zusammen gezogen werden, dieß für dieses, wodas ie zum Zeichen der Abstammung bleibt, wennes gleich geschärft wird; deß, weß für dessen,wessen.
Gebrauch des ff.
§. 27. Dieses macht die wenigsten Schwierigkeiten,indem es nur alsdann gebraucht wird, wenn dergeschärfte Sauselaut zwischen zwey Vocalen stehet,wovon der erste geschärft wird, da denn die Schär-fung des Tones zugleich den folgenden Consonanrenverdoppelt; fassen, lassen, essen, Wasser,wissen, der Bissen, beflissen, das Aussen.Daß am Ende der Sylben dafür ein ß geschriebenwird, erhellet aus dem vorigen. Ob das ss auchnach geschärften Diphthongen stehen könne, odervielmehr, ob es auch geschärfte Diphthongen gebe,welche folglich die Verdoppelung des Consonantenerfordern würden, werde ich im folgenden Kapitel