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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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183
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s. Kapitel. Von den Konsonanten. '81

Rücksicht auf die Stelle und Abstammung bereich-nen. In Ansehung dev Stelle werden ö und ß nieanders als am Ende einer Sylbe, s nie anders alszu Anfänge, und fs nie anders als in der Mittegebraucht. In Ansehung des Lautes bezeichnet fso wohl den gelinden als den scharfen Sauselaut siso wohl den einfach als gedoppelt geschärften, Sund ss allemahl den doppelt geschärften, doch inverschiedenen Rücksichten, lieber dich muß das snych in manchen Fällen den vollen Zischcr scsi ver-treten. Diese Vertheilung der Zeichen scheint ver-wickelt, läßt sich aber doch auf wenige leicht faßli-che Regeln zurück führen.

Gebrauch des sl

§. 2;. Dieser Buchstab bezeichnet den sanftenSausclaur, den geschärften Sauselaut, und denvollen Zischcr:

i. Den sanften oder gelinden Sauselaut, undzwar diesen nie anders, als zu Anfänge einerSylbe: sehen, Seele, böse, Person, sieben,rasen, blasen, Verse, empsiirdjam, wirk-sam, Amsel. Wird der folgende Local vor einemt weggeworfen, so würde cs die Aussprache verän-dern und die Verständlichkeit stören, wenn manihn mit dem t in ein si zusammen ziehen wollte,daher man die Auslassung, gvelche ohnehin keineder besten ist, durch den Apostroph bezeichnet rerblas't, sierasftsn, nicht blaut, bläst, ra-siert. So auch vor andern Consonanten und Vo-kalen, ein aufgeblas'ner dVenscsi, nicht anf-geblasner, weis' und güttg. Pesser ist, man