7. Kap. Otthogr. fremder Nahmen und Witter, irr
der Fremdling auch in der Schrift als ein Fremd-ling erscheine, folglich seine eigenthümliche Schreib?art behalte, damit man ihn nicht mit dem Bürgerverwechsele. Aber, wenn ihm nicht allein sein ein-heimisches Kleid genommen, sondern er gar in einebarbarische Tracht gekleidet wird, denn weiß mannicht, was man von einem solchen Schriftstellerdenken soll. Akkord, Akzie, Akzise, Akzi-den;, Akzent, akkurat, Lekzion u. s f. sindsolche barbarische Schreibarten, weil weder kk nochkz Deutsche Verbindungen sind.
Es gibt unter diesen fremden Wörtern, be-sonders aus der Französischen Sprache, einige,welche entweder ganz, oder doch in einer oder derandern Sylbe auf Deutsche Art ausgesprochen wer-den; wie Credit, Lader, Affronc, Concert,Loujsn, projccr, Officicr, Rappier, Cou-rier u. s. f. Vcrmuthlich waren diese Wörtereinmahl auf dem Wege, mit dem Bürgerrechtebegäbet zu werden, welches aber nachmahls, dasich die Sprache mit mehr Feinheit in der heuti-gen Hochdeutschen Mundart auszubilden ansing, un-terblieb- Aber um deswillen ist es auch unbillig,sie in der Schrift Deutschen Wörtern gleich zumachen, die Endsylbe allenfalls ausgenommen.
Wörter aus der Lateinischen Sprache.
§. io. 2) Aus der Lateinischen Sprache.
Man hat seit einiger Zeit hin und wieder versucht,alle dergleichen Wörter mit gleich lautenden Deut-schen Buchstaben zu schreiben: , Konkurrenz,