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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
Seite
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z, I. Abschnitt. Allgemeine Grundgesetze.

für inzwey Knoblauch vermurhlich für Nleb-lauch. wredehopfvon weide, Koch, mern-nigf-rlkig fürmancbfaltig, Findclhaus, Fin-delkind , von Findling u. s. f. welche denn, wennsie die allgemeine Aussprache für sich haben, in-er Orthographie nicht geändert werden dürfen.

Mißbrauch der Etymologie.

§. i z. Denn die Etymologie ist nur eine Die-nerin» der Aussprache, und kann nur alsdann ge-braucht werden, wenn diese einen Fall unentschie-den läßt. Die Anssprache entscheidet nicht, ob ichalgemein oder allgemein schreiben müsse; aberdie Etymologie zeigt, daß die letztere Schreibartdie einzige richtige ist, weil sie mich auf das Wortall hinweisct. Es folget daraus von selbst, daßdie Etymologie nichts zu thun findet, wenn dieAussprache eines Wortes bestimmt und allgemeinist, gesetzt auch, daß sie der erweislichen Abstam-mung widerspräche. In Pöbel ist das b in derAussprache völlig allgemein, folglich darf es nichtin Pöpel verwandelt werden; zumal)! da die Ab-leitung von populus noch ungewiß ist. Ereig-nen stammet unläugbar von dem veralteten Ober-deutschen iraux-m, sichtbar werden, und mit dem-selben von Auge ab; allein es ist Mißbrauch derEtymologie, daher eräugnen schreiben zu wollen,weil die Aussprache ereignen im Hochdeutschensehr bestimmt und allgemein ist, welcher denn dieSchrift folgen muß. Die Aenderung bringt auchkeinen Nutzen, weil der Begriff dadurch nicht kla-rer wird; denn unter zehn tausend Schreibenden