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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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So ' I. Abschnitt. Allgemeine Grundgesetze.

so dunkel ist, daß man sie immer als WurzelwLr-ter an sehen kann.

III. Orthographie der zusammen gesetzten Wörter.

§. n. Ein zusammen gesetztes Wort entstehet,wenn zwey Wörter als Ausdrücke klarer Begriffein ein einziges vereiniget werden. Ich werde inder Folge von diesen Wörtern als Zusammensetzun-gen besonders handeln, daher ich es hier nur.mitihren einzelnen Theilen zu thun habe; und da er»fordert die möglichst leichte Verständlichkeit, daßman sie so schreibe, als sie außer der Zusammen-setzung geschrieben werden: Sammt - kleid,

Amtmann, allgemein, dar-in, hierin,wor-in, und nicht darinn oder gar darinnenu. s. f. weil cs die Pravosikion in, nicht aber dasAdvcrbium innen ist; Aammmachcr, Bett,tuch, Letr-rhon. Mittag und Dienstag,(gesetzt daß es aus Dienst und Tag zusammengesetzct sey), haben schon vor Alters ein t wegge-worfen; für Mitttag und Diensttag. Daherman sich in dunkeln Fällen die einzelnen Theile be-kannt machen muß, damit man sie nicht aus Un-wissenheit falsch schreibe: Böhnhase, nicht

Beenhase; Duckmäuser, Kalmäuser, nichtTuckmeiser, oder Aahlmäuser; Brannt-wein, gebrannter Wein, vinum ussum, nichtBrandwein oder Brandtwein; frohlocken,von froh, also nicht frolocken; Statthalternickt Scadrhalter; Monkalb nicht Mond-kalb; Lundschoß, von l'unclus, für Grund-schoß, daher nicht pfundschoß; Liacker vondem heil, kiacrus, daher nicht Viehacker. Zu-