z. Kapitel. Befolgung der besten Aussprache. 49
nen Aussprache näher kommen, als die übr igen,folglich unter denselben die beste seyn. 2. In denSprachen kann nichts mit einiger Allgemeinheitund Uedcreinstimmung gebildet werden, wenn csnicht durch das klare oder dunkele Bewußtscyn derAbsicht und Mittel, oder des Bedürfnisses gebildetwird. Dieses aber hängt wieder ganz von den in-dividuellen Umstanden der in verengern gesellschaft-lichen Verbindung lebenden Menge Menschen ab.Schriftsteller leben nicht in dieser engern Verbin-dung unter sich, sie können also nichts mit einiger Ue-bereinstimnning in die Sprache einführen, folglichkönnen sie auch nichtSchöpfer einer überein stimmen-den Aussprache seyn. Ich habe dieses 10 wohl inmeinem Lehrgebäude der Deurledei, Spra-che , als in dem Magazine für dle Deudst beSprache, und zuletzt noch in der Schrif, überden Deutschen Gryl hinlänglich bewiesen undda unter meinen Gegnern keiner diesen Satz oe -rit-te», geschweige denn widerlegt h a, so kann ,chhier darauf verweisen, z. Sollte nundi>. gutes us-spräche, so wie sie in unser» besten Schritten herrscht,gegenwärtig nirgends mehr mündlich vorhandenseyn, so müßte sie doch ehedem irgendwo als diegewöhnliche Aussprache des gesellschaftlichen LebensStatt gefunden haben; und da wir ein,? unun-terbrochene Reihe von Schriften aller Aet vonmchrcrn Jahrhunderten her haben, so müßtediese Provinz, oder diese bürgerliche Gesellsch ^tleicht ausfindig zu machen seyn. Auf jeden Hallmüßte diese beste Aussprache eine codre Aus-Anweis z.Orkhvgraph. D