Eine Budgetrede; zur Steuerreform.
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auf nicht absolut notwendige, auf entbehrliche Artikel,Tabak in erster Linie, Bier — nun ich will nicht wiederdie Kritik Herausrufen, indem ich namentlich aufzählewas — ich habe den Vorwurf des Dilettantismus oftgenug hören müssen in diesen Punkten, aber wenn derDilettant nicht an dergleichen arbeitet, die Fachmännerdie thun es nicht, die gehen ungern aus dem Geleiseheraus, an das sie einmal gewöhnt sind, sie müssen alsodie Hilfe des Dilettanten in dieser Richtung schon an-nehmen (Heiterkeit), der sich hinter den Wagen stellt undschiebt wie er kann.
War es nun möglich, Ihnen eine systematisch ge-ordnete Steuerreform zu diesem Reichstage vorzulegen,unmittelbar nachdem wir unter drei Budgetgültigkeiteninnerhalb eines Zeitraumes von vier bis fünf Monatenzu verwalten hatten? Das kann ich mit bestem Gewissenverneinen, wir konnten das nicht leisten.
Es ist ja die Frage aufgeworfen worden, ob eszweckmäßig gewesen wäre, eine einzelne Steuer, alsonamentlich eine Steuer auf Tabak, Ihnen jetzt zu bringen,um die Einnahmen zu erhöhen — ein Defizit kann ichnicht zugeben, das Reich hat kein Defizit, der Artikel 70schützt es absolut vor einem Defizit (Sehr richtig!) — alsoIhnen als Ersatz für einen Teil der Matrikularumlageneine Tabakssteuer, die aus den anschlagsmäßigen Ertragvon vielleicht 22 Millionen sich bezifferte, vorzulegen.Die Sache hat ihr Für und Wider gehabt. Ich räumeoffen ein, daß ich mich dawider erklärt habe und lieberdie Unannehmlichkeit zu hoher Matrikularumlagen einJahr hindurch, ein Budget hindurch, einmal tragen will,als die Steuerreform dadurch schädigen, daß man einender besten und wesentlichsten Artikel, von dessen Schwimm-