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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Eisenbahnvorlage im Herrenhause.

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zu verwerfen und uns zum nochmaligen Abschluß an dasReich zurückzuschicken.

Ich halte nicht für notwendig, auf meine prinzipielleStellung zu der Vorlage näher einzugehen. Mein Kollege,der Herr Handelsminister, hat das ausreichend bewirkt,und die Sache ist so viel ausreichend besprochen, daß ichdoch wohl Ihnen nichts Neues würde sagen können; nurdas möchte ich dem ersten Herrn Redner, den ich aufdieser Tribüne hörte, dem Herrn Grafen zur Lippe nochsagen, daß es uns absolut fern liegt, irgend welche Pressionauf den Bundesrat oder auf den Reichstag dadurch übenzu wollen, daß wir die Frage an die beiden Häuser despreußischen Landtages zur Sprache bringen. Es kanneine solche Erwägung ja vielleicht die Wirkung haben,daß die Gegner dieser Vorlage über eine solche Suppo-sition noch verdrießlicher und empfindlicher werden, wennsie das glauben; aber diejenigen Männer, die im Bundes-rat und im Reichstage selbst sitzen, die, kann ich demHerrn versichern, glauben das nicht, die sind so furchtsamnicht; was sollte der Bundesrat sich aus einem Beschlüssedes preußischen Herren- und Abgeordnetenhauses machen,er kann ihm gleichgültig sein. Wenn er es nicht fürratsam findet, die Sache anzunehmen, so würden diepreußischen Häuser des Landtages keinen Druck auf denBundesrat ausüben, und noch viel thörichter wäre einsolcher Versuch der Regierung gegenüber dem Reichstage,wo zum großen Teil dieselben Persönlichkeiten vorhandensind, wie in den Landtagen, die leitenden Elemente imwesentlichen identisch sind, und die Idee, den Reichstagmit dem preußischen Landtage zu vergewaltigen, zu äng-stigen, ich glaube kaum, daß die im Reichstage von irgendjemand ernsthaft genommen werden würde; daß der Herr