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Nyir-Egyhnza
Insel Laaland, AmtMaribo, an einem Arme derOstsee; Hafen, Handel, Schifffahrt; (1870) 1336 E.
Nyir-Egyhäza, Stadt im Ungar. Comilat Sza-bolcs, Station der Ungar. Nordost - und der Theiß-bahn; Gymnasium, evangel. Lehrerseminar, Bad,Soda- u. Zündhölzchenfabrik, Salpetersiederei, Spi-ritusbrennerei, Ölmühlen, besuchte Jahrmärkte;(1869) 21,896 Ew.
Nykjöbing, 1) Stadt im dän. Amte Holbäk, aufder Insel Seeland, liegt an einer Bucht des Jsse-fjord (NykjöbingerFiord);Koruhandel,Branntwein-brennereien u. Gerbereien ; 1870:1548 Ew. 2) Stadtauf der Insel Falster, zum dänischen Amte Maribogehörig, am Guldborgsund, über den seit 1867 eineschöne Brücke führt, Station der Laaland-FalsterschenEisenbahn; gelehrte Schule, mehrere Fabriken, be-deutender Getreidehandel, Branntweinbrennerei;(1870) 3645 Ew. 3) Stadt auf der dänischen InselMors im Lijmfjord, Ami Thisted; Hafen, Getreide-handel; (1870) 2246 Ew.
Nyköping (Södermanland), 1) Län in Schwe-den , umfaßt den größten Theil der alten LandschaftSödermanland, erstreckt sich vom Mälar- u. Hjel-mar-See südwärts bis zur Ostsee; 6813,^ s^lcin(123„s HW) mit (1875) 140,922 Ew. (aus 11HM21, in ganz Schweden 9,g). Das Län ist ein schönes,wellenförmiges, fruchtbares Land, das sich im S.im bewaldeten Kolmorden am höchsten erhebt, u. sehr-reich an Seen (außer den obigen Auguren, Oljaren,Läughalsen, Bäfven^u. a.). Flüsse: Torshälla,Trosa, Nyköpings An, welcher letztere in Örebroentspringt, durch mehrere Seen fließt n. sich unter-halb N. in die Ostsee ergießt. Mehrere Eisenbahnen(ca. 280 Lm) durchschneiden das Län. Producte:Getreide, Holz,Hülsenfrüchte;Hausvieh, Wild, Fische;Eisen, Blei, Kupfer, Thon rc. Die Bewohner treibenAckerbau und Bergbau, demnächst auch Viehzucht,F-orstwirthschaft, Schifffahrt, Handel und Industrie.Eiutheilung in 4 Vogteien. 3) Hauptstadt desLäns, an einer Ostseebucht, eine alte, freundlicheStadt, durchflossen vom Nyköpings Än, der in derStadt einen ansehnlichen Wasserfall bildet, welcherzum Betriebe mehrerer Werke benutzt wird; Sta-tion der Oxelösund-Flen-Kolbäck-Eisenbahn; altesSchloß (Gesängniß), Lazareth; lebhafter Handel,namentlich mit Getreide; (1868) 4282 Ew. (1874nach Berechnung 4329). — Da das alte Schloß(Nyköpingshus, jetzt Ruine) eins der festesten inSchweden war, so residirten die Könige ost hier.Hier saß Waldemar 1288 in Haft u. st. 1302 hier;hier hieltKönig Birger seine Brüder Erich u. Walde-mar gefangen und ließ sie 1318 den Hungertod ster-ben, woraus die Bürger das Schloß schleiften. Hiervermählte sich KarlIX. 1592 mit Christine vonHol-stein ».Beide starben hier; 1719 wurde N. von denRussen zerstört. H- Berns.
Nyktalopie (v. Gr.), so v. w. Hemeralopie.
Nyläst, Last von 100 Centnern in Schweden, a100 Pfd. von 425 Gr.
Nylgau, s. Antilopen, S. 718.
biMpksea L. (Seerose), Pflanzengatt, aus derFam. ÜMipdasaceas XIII. 1. Kelch vierblätterig,Blumenblätter zahlreich, ohne Honiggrübchen;Staubblätter zahlreich, am Grunde mit dem Frucht-knoten verwachsen; Narbe vielstrahlig; Fruchtknotensmehrfächcrig,Fächer vieleiig; Arten eiwa20, in den;
— Nymphen.
Gewässern der nördlichenHemisphäre u.derTrove»sehr wenige in SAfrika u. Australien, dl. zlöz ?(weiße Seerose) mit großen, auch variirend mit vi'i
kleineren, weißenBlüthen Müthen u.GrundstochK.
ros st Idaäix idsz-mpiiasas aibao, oder dlönnpdari 'sonst officinell, der Grundstock, als adstripgirendkrMittel, auch zum Gerben u. Schwarzsärben dienend-die Blüthen als kühlendes Mittel u. zur Bereitem!eines destillirten Wassers benutzt; dl. I,otus b )(ägyptische Seerose, Lotusblume), mit weißen M,'then und knolligem, eßbarem Grundstock, häufig imNil (vgl. Lotos); dl. sbsliata WMck. u. dl. eoem-Isa SaMA-r., beide himmelblau blühend, elfteremOstindien, letztere in Ägypten; dl. rubra ÄMb., mitschildförmigen, gezähnten Blättern, dunkel- od. rosen-rothen Blumen, in Ostindien; dl. oäorata Mweißblühend, in NAmerika als kräftiges Adstringensbenutzt; dl. pndsscsns (LolanZa), in Ost-
indien, mit unten flammigen Blättern, gegen Harn,beschwerden angewendet; dl. bbsrmalis d«dl. I-obns ähnlich, aber kleiner, von Mehreren füreine Varietät derselben gehalten, in einer warmenQuelle bei Großwardein in Ungarn. Von dieserPflanzengattung oder einer ähnlichen finden sich inder Tertiärformation Abdrücke. Engler.
dlMpknoaoeso.Pflanzenfam. aus der Ordnung derHxLroxsItiäinas, Wasserpflanzen mit untergetauch-tem Grundstock und langen Blllthenstielen, seltenermit schwimmenden, beblätterten Zweigen. Gefäß-bündel im Stamm zerstreut, Blätter oft schildförmig,in der Knospenlage eingerollt, die untergetauchte»bisweilen zerschnitten. Blüthen mit 3—5 Kelchblät- .tern, 3 bis vielen Blumenblättern, 6 bis vielenStand.blättern, 3 bis viele Karpelle, frei oder in die breiteBlüthenachse mehr od. weniger eingesenkt u. hänsigmit derselben verwachsen, Narben getrennt oderverwachsen, strahlenförmig. Eichen in den Fächer»einzeln, von der Spitze herabhängend oder vielescheidewandständig. Früchtchen nicht aufspringend,getrennt oder in eine fleischige Frucht vereinigt.Samen mit fleischigem Samenmantel oder ohne sol-chen, bald eiweißhaltig, mit geradem Embryo in derHöhlung des mehligen Eiweißes oder ohne Eiweiß.Cotyledonen dick mit oft sehr weit entwickeltemKnöspchen; Würzelchen sehr kurz. Erste Untersm.Oabowiisas: 3 Kelch- u. 3 Blumenblätter; Karpellefrei, mit wenig Eichen; Blüthen klein; Gatt.: 6s-bomba, Lrassnia. Zweite Unterfam.i^mMsE4—6 Kelchblätter, viele spiralig gestellte Blumen-n.Staubblätter; Karpelle einen Kreis bildend und miteinander verwachsen; Eichen zahlreich; Blüthen ostgroß; Gatt.:bi/wxbaoa,billpb.ar, Laroisz-a, Line-ale, Victoria. Dritte Unterfam.: Kslainbonsoo;
4—5 Kelchblätter, viele Blumen- u. Staubblätter, °Karpelle in die Blüthenachse eingesenkt, Eiche» >1—2; Samen eiweißlos. Blüthen groß, über do§Wasser hervortretend; Gatt.: idisinmbinm. Engler. .
Nymphe (idiznnpba), s. Jnsecten, S. 752.
Nymphen (im weiteren Sinne junge Mädchenoder Frauen) sind bei den Griechen zur Klasse dauntergeordneten (in nachhomer. Zeit Dämonen ge-nannten) Gottheiten gehörige, Wachsthum nnt> Ge>deihen der Natur n. der Menschen fördernde Wese»,welche Wälder, Haine, Bäume, Wiesen, Quelle»,
§ Berge, Grotten od. Höhlen bewohnen, mit Spinne»
;u. Weben beschäftigt, musicirend, singend , tanzend,