I^iiIIkr äiss siuo linsa — Numidien.
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aemäßeBeziehung des Ornamentes zurrohenForm,Wien 1845. Regnet.
wuüs äios sine linea (lat.), kein Tag ohne eineLinie, angeblich Ausspruch des Apelles, welcher jedenTag wenigstens einen Pinselstrich zu thun sich vorge-nommen hatte; daher sprichwörtlich so v. w. keinTag soll ganz ohne Nutzen verfließen.
kulia i-ogiila sine excsptiüns (lat.), keine Regel(ist) ohne Ausnahme.
Nullisiciren (v. Lat.), zu Nichte machen, aushe-ben. Daher Nullification,Nichtigmachung, Auf-hebung.
Nullitiit(v. Lat.), Nichtigkeit; daherN-sklage,s. Nichtigkeitsklage.
Nullpunkt, der Ausgangspunkt der Theilnngeiner Skala; N. des Thermometers s. Thermometer.
Numantia, Hauptstadt der Arevaker in Lisxg.-nia llarraoov susis, durch ihre Lage auf einem stei-len, fast unzugänglichen Felsen, am oberen Laufe desTurins, auch ohne Mauern vollständig geschützt, wiesie auch zehn Jahre allen Angriffen und Belager-ungen der Römer trotz bot, bis endlich der jüngereP. Corn. Scipio Africauns 133 v. Chr. sie durchHunger zur Übergabe zwang.
Numa Pompilrus, nach der Sage der Sohneines Sabiners Pongo Pompilius n. Schwiegersohndes Tatius, der mit Romnlns herrschte, und Romszweiter König, als Nachfolger des Romnlns, ausCures im Sabinerland nach Rom berufen, soll von115—672 V.Chr. geherrscht u. dem jungen Staats-Wesen unter Erhaltung des Friedens eine geordneteVerfassung gegeben haben, namentlich wird ihm dieEinrichtung des ganzen religiösen Cultns, die Er-bauung von Tempeln u. die Errichtung der großenPriesterthllmer, sowie die Ordnung des Jahres (Nu-masches Jahr) zngeschrieben, bei welchen Einricht-ungen er sich des Nathcs der in einem Haine vordem Campanischen Thore wohnenden Nymphe Ege-ria, welche Einige zn seiner Gemahlin machen, be-dient haben soll. Auch pontificische Bücher schriebman ihm zu, welche man 181 v. Chr., bei der Auf-findung seines Sarges, neben seinerLeiche gefundenhaben wollte. Seine Lebensbeschreibung schrieb Plu-tarchos, der ihn mit Lyknrgos vergleicht.Numca,Hauptortd.JnselNen-Caledonien(s.d.2).Nnmedaleu, Thal im norweg.Amte Bnskernd,vom Laagen durchströmt, eins der Hauptthäler desöstl. Norwegen. Die csnmgebenden Gebirgezeichnensich durch ihren Metallreichthum ans, doch nährensich die Bewohner hauptsächlich vom Hansirhandel.liumemus, so v. w. Brachvogel,klumerslia (lat.), Zahlwörter,Wörter, durchweicheGegenstände einer Gattung, als Einheiten bezeichnet,in ihrem Verhältnis) zum Redenden betrachtet wer-den, u.zwar entweder im Allgemeinen (ksl.inäsüniba),z. B. alle, wenige, einige rc., od. bestimmt (ldl. äs-üvita), a) Oaräiualia, Grundzahlwörter, auf die) Frage: wie viel? z. B. eins, drei; b) Oräiualia,Ordnungszahlwörter, auf dieFrage: der wievielste?z. B. der erste, dritte; v) Distribubiva, auf dieFrage: wie viel jedesmal? z. B. je einer, je drei;die Lateinische Sprache hat besondere Wörter dafür:sinAuli, bim, torui rc.; ck) Aultüplieativa, auf dieFrage: wie vielfältig? z. B. zweisältig, dreifältig;ö) kroxortiormlia, auf die Frage: wie viel mal sogroß? z. B. einfach, doppelt, dreifach (dreimal so
groß). Hierzu kommen noch die Substautivuums-raUa zum Ausdruck des abstrakten Begriffes derZahl: Monade, Einheit, Dekade, Zehnheit, Chiliade(1000) rc. Eberhard.
klumeri (lat.), Mehrzahl von Rumsrus (s.d,); dasvierte Buch Mosis, weil es mehrere Volkszählungenenthält, s. u. Pentateuch.
Numeriken (v. Lat.), gleichartige Gegenständeder Reihe nach mit Zistern bezeichnen; auch gespro-chene Zahlen durch Zistern auSdrücken u. umgekehrt.
Numerrrmaschineist eineDruckpressemitselbst-thätigem Farbewerk, auch ein für Druckmaschinenconstruirter Apparat und hauptsächlich verwendbarzum Paginiren von Büchern, sowie zum Druck fort-laufenderNnmmern auf Staatspapiere, Actien, Cou-pons, Lotterisloose rc.; durch den Mechanismus derN. geschieht die Änderung der Zahlen selbstrhätig.
Numerisch (v. Lat.), sich auf Zahlen beziehend.N-e Gleichung, eine Gleichung, in welcher die be-kannten Größen durch Zahlen und nicht durch Buch-staben ausgedrllckt sind.
klumorus (lat.), 1) Zahl, Anzahl, Zahlform; z. B.sss. virZiusus, so v. w. Sieben; 2) Nummer, Zahl-zeichen; 3) so v. w. Logarithmus, s. u. Logarithmen;4) (Mus.), Tact; Numeri, in Takte gefaßte Musik,Töne, Melodie; 5) Wohlklang; 6) (k§. oraborius), inder Prosa der freie Rythmus u. Tonfall der Rede, imGegensatz zu dem bestimmten festen Metrum in derPoesie; 7) (Gramm.), Zahlsorm; ist in den meistenSprachen von doppelter Art: singularis (Einzahl),bei der Bezeichnung eines einzelnen Gegenstandes,z.B. das Haus, ich spreche; Dlurakis (Mehrzahl), beider Bezeichnung mehrerer Gegenstände derselbenArt,z. B. die Häuser, wir sprechen. In mehreren Spra-chen findet sich auch noch ein Dualis zur Bezeichnungder zweifachen Zahl (s. d.). a.
bluniiäa, so v. w. Perlhuhn.
Numidien (klumiäia), im Alterthum Reich inNWAfrika, im W. durch den Fluß Muluchath (Mu-lnjah) von Mauretanien geschieden, im N. durch dasMittelmeer, im S. durch das Gebiet der Gätuler u.Libyer begrenzt, im O. bis an die große Syrte rei-chend u. den schmalen Küstenstrich der röm. ProvinzAfrika umfassend, also ungefähr das heutige Alge-rien, imN. eine von denFlllssenTnsca, Rubricatns,Thapsus, Ampsaga durchströmte Ebene, im S. ge-birgig durch den Audns od. Aurasius (jetzt Aures);fruchtbar bes. an Weizen, Wein u. Gartengewächsen,reich an Weideplätzen und bekannt durch seine treff-lichen Pferde, im Alterthum auch durch seine zahl-reichen Löwen u. Elephanten. Die Einwohner, lllu-miäss oder Uumlckae (abgeleitet von Mmaciss, wo-mit die Griechen die libyschen Stämme bezeichnet«,),zerfielen in die Hanptstämme der Massyler im O. u.Massäsyler im W.; auch nachdem sie, bes. durch Masi-nissa seßhaft gemacht worden waren, blieben Heer-de» ihrHauptreichthum, u.obwolwohlhabend gewor-den, bewahrten sie sich ihr altes, einfaches Leben,u. waren bis spät ein gesundes, kräftiges, tüchtigesVolk, welches sich im Kriege bes. als gefürchtete Rei-ter anszeichnete. Die bedeutendsten Städte warenHippo Regius, Leptis, Cirta, Theveste, Lambese,Vacca, Bulla, Siga, Zama. N. tritt in die Ge-schichte zur Zeit des zweiten Punischen Krieges, woes in zwei durch den Ampsaga getrennte Reiche zer-fiel, West-N. unter Syphax, König der Massäsyler