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diknuts Tode, .mit welchem er sich dahin vereinigthatte, daß der den Anden, Überlebende dessen Reicherbte, bestieg er 1042 auch Len dan. Thron, zn dessenBehauptung er jedoch schwere Kriege führen mußte(s. Dänemark, Gesch., S. 695,2. Sp.). 1045 mußteer das Reich mit Harald III. Hardrade (dem Har-ten), dem Halbbruder seines Vaters, rheilen, u. als1047 Magnus starb, folgte ihm Harald III. in ganzN.; Dänemark erhielt SveuEstridson. Harald führteglückliche Kriege mit Dänemark u. blieb 1066 in derSchlacht bei Stamfordbridge in England gegen GrafHarold. SeinSohuOlas ill.Khrre(d.Friedfertige)regierte friedlich (hatte anfangs einPaarJahre einenBruder, Magnus II., zum Mitregcntcn) u. starb,nachdem das Land einen blühenden Zustand erreicht,1093. Sein Nachfolger warsein Sohn M a g n n s III.Barfot (Barfuß, weil er schottische Tracht trug). Erführte mit wechselndem Glücke Fehden mit Schwe-den, befestigte die Hoheit N-s über die Inseln umSchottland (incl. die Hebriden), und kam bei einemEinfalle in Irland um (1103). Sein Sohn Si-gurd I. der Jerusalemfahrer, welcher von 1107bis 1110 einen Kreuzzug nach Palästina that, hattefeine Brüder Eystein und Olaf IV. zuMilrcgen-ten, von denen der Elftere während Sigurds Kreuz-zug, das ganze Reich verwaltete, n. Jämtland, dassich lange der vorweg. Hoheit entzogen, auf fried-lichem Wege unterwarf. Nach dem Tode Olafs(1116) u. Eysteins (1121) wurde Sigurd König vonganz N. Er führte den geistlichen Zehnten ein; N.wurde in bestimmte Bisthümer eingetheilt. Ihmfolgte 1130 sein Sohn Magnus IV. der Blinde;dieser wurde genöthigt, einem angeblichen Sohnevon Magnus Barfuß, Harald IV. Gilchrist, dieHälfte des Reiches abzntreten, besiegte aber diesenu. verjagte ihn nachher, womit eine lange Periodeinnerer Unruhen anhebt (die hundertjährigen Strei-tigkeiten).. Harald floh zum König von Dänemark,sammelte bei ihm ein neues Heer, nahm 1135 Mag-nus gefangen, ließ ihn verstümmeln und schickte ihnins Kloster. Nach Haralds IV. Ermordung durch sei-nen Halbbruder Sigurd II., 1136, kam Magnuswieder ans demKloster; Beide fielen gegen L>igurdIII. und JngiI., Haralds Söhne, 1139. Diesengesellte sich ein dritter angeblicher Bruder bei, Eh-st ein II. Er n. Sigurd III. kamen gegen Jngi um,welcher einen Gegenkönig fand an Hakon II. Her-debreid, Sigurds III. Sohn: Jngi fiel 1161 u. Ha-kon 1162. Nun ließ der Jarl Erling, SchwiegersohnSigurds I., 1164 (gegen Cessionen an den Klerus,deren Umfang streitig ist), seinen Sohn Magnus V.als König vom Erzbischof krönen (die erste Königs-krönung in N.), welcher einen Gcgenkönig, EysteinMehla, den Anführer der Partei der sog. Birkbeiner,schlug, aber 1184 gegen einen neuen Führerder-selben, Swerrir, fiel. 1152 war auch für N. ein Erz-bisthnm zu Nidaros (Drontheim) errichtet worden,welches bis zur Reformation bestand.
Swerrir, angeblicher Sohn Sigurds III., mußteseine besten Kräfte im Kampfe mit den Aufrührern,bes. aber mit der Geistlichkeit u. deren Partei, denBaglern, verwenden, er wurde in den Bann gethan,vertrieb aber die aufrührerischen Bischöfe u.st. 1202.Sein Sohn n. Nachfolger, Hakon III., wurde 1204von feiner Stiefmutter vergiftet. Nun ward Hakonsvierjähriger Neffe, Gutthorm, und nach seinem
Tode(1205) Ingi II. (Sohn einer SchwesterSwer-rirs, also ohne Erbrecht auf den Thron) zum Kinnegewählt, obgleich die Bagler Erling Steinweg, eine»Sohn Magnus V. u. danach einen Philipp wolltenJngi st. 1217. Nun wurde Hakon IV. Gamle (derAlte), ein Enkel Swerrirs, als König gewählt, wel-cher wiederholte Streitigkeiten hatte mit dem JarlSkule, bis dieser 1240 fiel (Ende der hundertjähri-gen Fehden). Unter Hakon blühte das Reich auf.
Er st. 1263 nach einem Kriegszuge gegen Schottlandden er unternommen, um die Hoheit über diebeiden zu behaupten. Um diese Zeit gaben sich Grön-land u. Island unter N., u. entstand das ComptoirLerHansa inBergen. SeinSohn Magnus VI. La-gabötir (derGesetzverbesserer) trat die.Hebriden 1266au Schottland ab; er ließ ein neues Gesetzbuch zusam-mentragen, vereinigtedie vicrverschiedencnGerichts-verfassungen in eine, bewilligte der Geistlichkeit neueVorrechte und st. 1280. Sein Sohn Erich II., warmit der Geistlichkeit in Streitigkeiten verwickelt undfllhrtewegen des Malschatzes seiner MutterJngiborgeinen langen Krieg mit Dänemark. Als Erich l Mstarb, folgte ihm sein Bruder H a kon V.; er führt mitden Dänen u. Schweden Krieg u hatte wiederholteEinbrüche der Russen zurückzuweisen. Mit ihm er-losch 1319 die männliche Linie des norweg. Köuigs-stammes. Die Krone N. kam an seinen minderjäh-rigen Enkel MagnuS VII. Smek, den König vonSchweden, welcher erst 1330 gekrönt wurde.
Magnus' Negierung war unglücklich für N.; die , !Russen verheerten das Land, die Hansa führte Krieg ^ !gegen N. u. die Pest wüthete 1348 im Lande. Mag- !
nus, der schon 1343 seinen Sohn Hakon VI. zum z
Mitregentenangenommen hatte, trat demselben 1355die Krone von N. ab (womit die Union mit Schwe-den gewissermaßen zu Ende war), und behielt sich inur noch Güter und hoheitliche Rechte vor. Hakon ,wurde zwar 1362 zum Mitkönig in Schweden er-nannt , doch, nachdem er sich mit Margaretha, der sErbin von Dänemark, vermählt hatte, wurde 1363Albrecht von Mecklenburg vom fchwed. Adel einbe- ^rufen; die Fehde mit diesem währte bis 1371, wosich die Union definitiv auflöste. Der minderjährigeSohn Hakons VI., Olaf V., der bereits 1375 sei-nem Großvater unter der Vormundschaft feinerMut-ter Margaretha, der Tochter des Königs WaldemarIII. von Dänemark, in Dänemark gefolgt war, folgte1380 seinem Vater auch in N., u. so wurden Däne-mark u. N. vereinigt. Nach seinem Tode (1387) iwurde seine Mutter, Margaretha, nicht bloß als Re- !gentin von Dänemark u. N. anerkannt, sondern sie tbrachte es auch bei den Ständen dahin, daß dieseihren Neffen, denHerzog Erich von Pommern, 138 Szum eventuellen Nachfolger erklärten. Sie eroberte1389 auch Schweden u. vereinigte also die drei nor- sbischer: Reiche unter ein Scepter (s. nnt. Dänemark, iGesch., S. 700, 2. Sp.) u. st. 1412. '
Erichs Regierung (1412—39) war voll Unruhen, s
desto ruhigerLieChristophsIII.,seinesSchwesler- !
sohnes, geborene» Herzogs von Bayern, den die Dä- >neu bereits gewählt hatten (1441—48). Christophhinterließ keine Kinder u. die Union löste sich daherwieder auf. In Schweden wurde Karl Knutson zumKönig gewählt, u.auch in N.,1449,gekrönt(KarlI.);in Dänemark bestieg mit Christian I. das Haus Ol-denburg den Thron, dem Karl in N. weichen mußte,