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Norrigc -
! m in Tübingen bis zu seiner Emeritirung 1851.
! Er st- 20. Juli 1862 zn Stuttgart. Außer zahlrei-! chm werthvollen Abhandlungen aus verschiedenen! Gebieten der Physik in Fachzeitschriften machte ersich bes. bekannt durch seinen nach ihm benannten^ einfachen Polarisationsapparat (s. Polarisation), r.
Norrige (schwed.), so v. w. Norwegen.
Norris, Edwin, Linguist und Assyriolog, geb.zi.Oct.17S5 zu Taunton in England; widmete! sich der Buchdruckerei, brachte dann die Jahre 1814! bis 1821 zuerst als Erzieher bei einer engl. Familieans Reisen außer Landes zu und ward nach seinerRückkehr 1825 als Beamter des East Jndia Houseangestellt. Nachdem er 1830 mit der Britisch nullIdisiguLichlsSooistz- zum Zweck linguistischer, ausdie Berberische Bibelübersetzung bezüglicher Arbei-ten inBerbindung getreten war, machte er sich durchdie Herausgabe und die Überwachung des DruckesvielerBibelübersetzungen in fremde, namentlich auchaußereuropäische Sprachen, verdient. 1836 wurdeerzweiter, später erster, endlich Ehrensecretär derLoxsl Lsiatio Looistx. 1847 wurde er außerdemals Übersetzer beim Auswärtigen Amte augestellt.Von seinem hervorragenden Scharfsinn gab er be-reits durch seine Entzifferung von Pali - InschriftenZeugniß (lourn. ok Ro^. Ls. 8oo. VIII.); nichtminder dieses später durch seine Entzifferung dersogen, skythischen Keilinschriften (zweite Gattung derÄchämeniden-Inschriften, a. a. O. XV.). Späterwidmete er sich hauptsächlich der Herausgabe, Enl-! zisserung und Erklärung der assyrisch - babylonischenKeilmschristen (Herausgabe der Lunsit'orin inserip-tions ol'Uestsrn-Lsia, II., Loud. 1866, Fol.; Ls-sMau Oiotionarzi, I.—III., ebd. 1868 — 72. Erstarb 10. Dec. 1872 zu Brompton bei London.
Norristown, Handels- u. Mannfacturplatz imMontgomery County des Nordamerika!!. Unions-staates Pennsylvania, westlich von Philadelphia, mitdem es durch Eisenbahn verbunden ist, am schiff-baren Schuylkill; Gerichtsgebäude, das zn den schön-sten in NAmerika gehört; lO,753Ew. JuderNähebedeutende Kohlengruben.
Norrköping, Stadt im schwed. Län Östergöt-land, zu beiden Seiten der Motala, über welchemehrere Brücken führen und welche in der Stadtmehrers bedeutende Fälle bildet, die zum BetriebezahlreicherFabrikanlagen benutzt werden, etwa 6 kmoberhalb ihrer Mündung in Len Meerbusen Brävi-ken, Station der Schwed. Staatsbahnen, eine derschönsten u. regelmäßigsten Städte des Landes, mitsechs öffentlichen Plätzen (auf dem Platze Karls XIV.Johann seit 1847 die Statue dieses Königs, vonSchwanthaler); Gymnasium u. Realschule in einempalastähnlichen Gebäude, Technische Schule, ver-schiedene Wohlthätigkeitsanstalten, Straf-u.Arbeits-haus für weibliche Gefangene; bedeutende mechani-sche Werkstätte, großartige Schiffswerften (namentlichauch für den Bau von Monitors, Dampskanonen-booten, Dampfschiffen rc.), Baumwollenspinnercicn,Baumwollenwebereien, Fabriken für Tuch, Papier,Tabak, Zucker rc., lebhafter Handel, Schifffahrt,Wollmarkt; 1868: 23,634 Einw. (1875 nach Be-rechnung 26,457 Ew.). — N., das schon am Endedes 12. Jahrh. erwähnt wird, gelangte erst im An-fang des 17. durch die Fabrikanlagen eines einge-wanderten Belgiers, Namens de Geer, zu einigerPierersUmverfal-ConversationL-Lexilon. k. Aufl. XII
— North.
Bedeutung. 1719 wurde es von den Russen gänz-lich zerstört u. später wiederholt durch Feuersbrünsteverwüstet (zuletzt 1822). Es wurden hier mehrereberühmte Reichstage abgehalten, so 1404, 1604 (aufdem der Herzog Karl unter dem Namen Karl IX.den Königstitel annahm) u.1796 (Krönung GustavsIV. Adolf u. seiner Gemahlin). H> Berns.
Norriand, der nördliche und größte, aber amdünnsten bevölkerte der dreiHaupttheileSchwedens,262,871 Hjkm (4774HW) groß; umfaßt die altenLandschaften Gestrikland, Helsingland, Medelpad,Angermanland,Herjeädalen,Jemtlaud,Westerbottenu. die schwedischen Lappmarken, od. die jetzigenLäneGefleborg, Jemtland, Westernorrlaud, Westerbottenund Norrbotten; 1820 hatte es nur 273,248 Ew.,1874 dagegen 561,051 Ew.
Norrtelje, Stadtimschwed.LLnStockholm, amHintergründe der kleinen MeeresbuchtNorrwick,hat Gewehr- und Tuchfabriken, Handel, Fischerei,See- u. Schlammbad; 1874: 1619 Ew.
Nort, Stadt im Arr. Chateaubriant des franz.Dep. Loire-Jnferienre, an der Eure, die hier schiff-bar wird; Holz-, Eisen- u.Kohlen-Entrepöt, Stein-kohlenbergbau, Fabrikation von Beinschwarz, Wein-handel; 1872: 1998 Ew. (Gem. 5386).
Norte (Rio del N., Nordfluß, Rio Bravo, RioGrande), Fluß indenNordamerika».Unionsstaaten,entspringt auf der Sierra Madre in Colorado in2500 in Seehöhe, durchfließt New Mexico, bildetdann die Grenze zwischen Texas u. Mejico, nimmtden Chamos, Conchas, Pnerco u. Sabinas auf u.fällt nach einem Laufe von Roo km in den Meer-busen von Mejico. Er ist nur etwa 150 km weitvon der Mündung aufwärts schiffbar.
Nörten, Flecken im Kreise Einbeck der preuß.Landdrostei Hildesheim, Station der HannoverschenStaatseisenbahnen; Waisenhaus, Eisenblechwaaren-fabrikation; 1871: 1200EW. N. ist Geburtsort desSprachforschers Theodor Benfey. Das ehemaligeCollegiatstift, einst mit berühmter Klosterschnle, ge-hörte bis 1803 zu Mainz.
North .... (engl.), so v. w. Nord_ Zu-
sammensetzungen, welche sich hier nicht finden, s. u.dem damit zusammengesetzten Hauptwort.
North, Frederick, zweiter Gras vonGuil-ford, besser gekannt als Lord N., engl. Staats-mann, geb. 17. April 1733; studirte in Oxford, trat1754 ins Unterhaus, war 1759—65 einer der Lordsder Schatzkammer u. im Ministerium Grafton 1766Zahlmeister der Armee u. 1767 Lordschatzkanzler;1770 trat er an die Spitze des neuen Ministeriumsnud milderte sogleich die gedrückteLageIrlands undverbesserte dis Verfassung Canadas. 1767 schlug ervor, die Hafenzölle in den amerikanischen Colouienmit Ausnahme des Theezolles aufzuheben, um sodie Hoheitsrechte des Mutterlandes zu behaupten.Dieser beibehaltene Zoll und die 1774 infolge desTumults in Boston vor das Parlament gebrachte u.dnrchgesetzteHafen-Bill wurde später die Veran-lassung zur Losreißung der britischen Colouien inNAmerika. Er bewirkte die Ernennung eines Aus-ichusses zur Untersuchung der zerrütteten Finanzver-hältnisse der Ostindischen Compagnie, erklärte abergegen die Stimmen eines Pitt, Fox, Burke, Norfolku. A. durch die Caperacte das Eigenthum der Ame-rikaner für gute Prise und suchte durch die vorge-
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