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New
mittlereSpannung 486m)nach Brooklyn (s.d.), das,ebenso wie Jersey City und Hoboken (s. d.) auf derrechtenSeitedesHudsoualsVorstädtevonN-V. geltenkann u. obwol es politisch davon getrennt, ebenso wiej Liese auch volkswirthschaftlich dazu gehört. Außer derj erwähnten Eisenbahnverbindung gehen von N. D.j nur 2 directe Eisenbahnlinien aus, doch zahlen die in! Jersey City u. Hoboken mündenden Eisenbahnen für' N. 8). mit, da es mit diesen in ununterbrochenemVerkehr durch 22 Dampffäyren steht. Ein zweiglei-siger Tunnel nach diesem Ufer unter dem Bett desHudson her ist projectirt, ebenso ein pneumatisches' Telegraphennetz u. unterirdische elektrische Telegra-phen. Den inneren Verkehr erleichtern Pferdebah-' 'neu in 14 Linien u. 2 Pfeilereisenbahnen. Mit Aus-nahme der von den Holländern erbauten, im S. derInsel gelegenen, ziemlich engen u. winkligen Altstadt(ursprünglich New Amsterdam genannt) ist N. D.durchgehends regelmäßig u. gut gebaut. Unter denzahlreichen, schönen Straßen zeichnet sich namentlichder fast 15 km lange Broadway aus, welcher, vonder Battery im Südwestende der Stadt aus 36 mbreit in schnurgerader Linie nordnordöstlich nach demUnion Square führt u. sich von da in nordwestlicherRichtung bis ans Ende der Insel fortsetzt u. von der78. Straße der Neue Boulevard heißt; er ist ebensowie die von ihr rechtwinklig ausgehenden und mitNummern bezeichnten Avenuen (bes. Nr. 5) größ-. . tentheils mit prachtvollen Gebäuden, eleganten Lä-s ^ den rc. besetzt, aber mehr der Mittelpunkt des Luxusund des hier an London erinnernden Stadtverkehrs,als eigentliche Geschäftsstraße; das Geschäftsquartier, liegt zu beiden Seiten des südl. Theiles des Broad-! way in der Altstadt. Die am SEingange von Broad-way befindliche Battery ist ein großer, mit Parkan-lagen geschmückter Platz mit prachtvoller Aussicht aufdie Bai. In der Nähe befindet sich auch Castle Gar-den, das Landungsdepot der Einwanderer. Unterden Plätzen nimmt übrigens jetzt der neu angelegte,349 da große Centralpark die erste Stelle ein. DieStadt ist reich an großartigen u. prachtvollen öffent-lichen, wie Privatgebäuden; unter denselben zeichnensich bes. aus: das Zollhaus mit einem.Porticus von18 ionischen Säulen und einer 38 m hohen, von 8korinthischen Säulen getragenen Kuppel; das Unter-Schatzamt ans weißem Marmor im dorischen Stilnach dem Vorbild des Parthenon; das Stadthaus(6it/ HaU), in gemischtem korinthischem und dori-schem Stil und einer Kuppel, welche eine Colossal-statue der Liberty trägt; das Postamt, der Justiz-Palast aus weißem Marmor mit korinthischem Por-ticus; die Universität, im englisch-gothischen Stil;das Columbia College, das neue von Garnier er-baute Opernhaus im ital. Renaissancestil; das CityHospital, die N.I-er Bibliothek, die Astor Bibliothekund das Astor House, im Palaststil aus Granit, dasBible House. Unter den zahlreichen Kirchen (350 im> Jahre 1871) gibt es nicht viele, die sich durch Bau-art auszeichnen; auch rühren dieselben meist aus derneuesten Zeit her. Obenan steht die ganz neue kathol.Kathedrale St. Patrick im gothischen Stil mit 2 etwalOOmhohenThürmen; eS folgen: die gothischeTri-nity Church 1839—42 aus rothem Sandstein, mit86 m hohem Thurm; die GraceChurch aus reinstemMarmor mit schönem Thurm u. bemerkenswerthenGlasmalereien; St. Paul mit schönem, 61 m hohem
Jork.
Thurm; St. Georg im byzantinischen Stil, mit zwei75 m hohen Thürmen; die Kirche des Erlösers mit80 m hohem goth. Thurm. Unter den 27 Synagogenist der Tempel Immanuel im maurischein Stil bes.hervorzuheben. An Denkmälern ist N. 8). reich; eshaben Denkmäler: Washington, Franklin, Lafayette,Shakespeare, Humboldt, Schiller, Livingstone, Maz-zini, Lincoln, Morse, der amerik. Dichter Halleck rc.Au dieser Stelle mögen auch Erwähnung finden dieWasserwerke(6rotouksVator^Vorks), täglich 50 Mill.Gall. Wasser liefernd, die großartigsten in Amerikaund der Greenwood Kirchhof ans Long Island, eineder schönsten Anlagen ihrer Art. N. U. hat 8 höhereUnterrichtsanstalten: Oolumdis, OolksAS mit Biblio-thek von 20,000 Bdn. (1754 von König Georg II.als Kings College gegründet), die kl. 1) kluivsrmt/(1830 gegründet, mit Bibliotheku.Naturaliensamm-lung, auch damit eine Llsäioal Lollook verbunden),dasbs.l. OoUsAo olkll/oieiano auck 8ur§sou8 (1807gegründet), das Lsklsvus Lleäieai Oollo^s (1861gegründet), das OoklsAS ok klmriuao/, das dsuorak'IbooloAioak 8smiuar/ ok tirs krotsotaut blpioeo-pak Ollurolr (1817 gegründet, mit Bibliothek), dasUuiou11ieolo§iüg.18sminar/ (1836 gegründet, vonPresbyterianern geleitet, aber von Schülern aus denverschiedensten evangelischen Confessionen besucht,ebenfalls mit Bibliothek), das Ooopsrluotituts, vondem Philanthropen P. Cooper gegründet, eine groß-artige freie Kunst- u. Industrieschule; außerdem nocheine höhere weibliche Erziehungsanstalt (liutAsro'§oina1s OoUsAs),eineHandwerkerschule(LlsoImiri.e8'6oUöAs),zahlreicheMittelschulen(^eaäsmIss,(4raiu-mar8olloolssto.). Ans. 1876: 308 öffentl. Schulen,an denen 3204 Lehrer u. Lehrerinnen 207,838 Kinderunterrichteten; die bedeutendste unter den Freischulenist die §rss L.eaäsm/, 1848 gegründet, welche denCharakter einer MAr sollool, eines Colleges, einerAkademie u. einer Polytechn. Schule in sich vereinigt.Unter den öffentlichen Bibliotheken nimmt die ^.otorLibrary mit ihren 160,000 Bde. den ersten Rangein. Außerdem: die 131,000 Bde. starke Bibliothekdes kausmänn. Lesevereins (LIsroautils lübrar/),verbunden mit einer Freibibliothek für Lehrlinge von50,000 Bdn., u. die 60,000 Bde. zählende N. D-erGesellschaftsbibliothek (nur Abonnenten zugänglich).Endlich ist hier zu nennen das 22. Decbr. 1877 ineinem großartigen Gebäude von Manhattan-Squareeröffnete Amerikanische Naturhistorische Museum.Von Gelehrten Gesellschaften sind die bedeutendsten:die 6soArs.p>krloaI uuci Aatiotieak 8ooist/, dieIliotorioalZoeist/, dasl^osum oH4aturaI Motor/,die NIuwkoAioal 8oeist/ (sämmtlich mit Bibliothekenu. Sammlungen),dieStadtbesitzt auch einAquarium,ferner zahlreiche Missions- und Bibelgesellschaften,Mäßigkeits-, Unions-, Antisclaverei-, Einwander-ungsvereine („Deutsche Gesellschaften") u. sonstigereligiöse, philanthropische u. dgl. Vereine u. Gesell-schaften. Die Zahl der Wohlthätigkeitsanstalten be-trägt97, darunter41 Hospitäler, 13Waisenhäuser, 10Armenhäuser,4Arbeitshänser, 9ZufluchtshLuser fürFrauen, 4 Asyle für Alte u. Gebrechliche, 3 Anstaltenfür Blinde u. Taubstumme, 1 Findelhans, Irren-haus rc. Ferner 20Schanspielhäuseru.höhereMusik-institute, Opernhaus, Circus, 60 größere Hotels.
Die Industrie ist von großem Umfang, 1870zählte die Stadt 7624 gewerbliche Anlagen mit